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Wien zu Fuß erkunden ist nicht nur CO2-neutral, sondern bietet die Freiheit, innezuhalten und genau hinzuschauen. So auch beim Franz-Josefs-Kai am Donaukanal. Wer die rund eineinhalb Kilometer zurücklegt, spaziert durch ein Stück Wien-Geschichte.

Der 1955 fertiggestellte Ringturm war das Nachkriegssymbol von Wiens aufstrebender Kapitalwirtschaft. Das nach dem Stephansdom höchste Gebäude der Innenstadt galt zudem als "erhobener Zeigefinger" zum kommunistischen, russisch besetzten zweiten Bezirk.

Nach einem kurzen Spaziergang erreicht man die heutige Salztorbrücke. Sie wurde als letzte Brücke im Kampf um Wien 1945 zerstört und erst 15 Jahre später neu errichtet.

Hinter dem ehemaligen Hauptquartier der Gestapo erreicht man Wiens älteste Kirche aus dem 12. Jahrhundert: die Ruprechtskirche. Direkt am damaligen Donauufer gelegen, ist ihr Namensgeber der heilige Rupert, seines Zeichens Schutzpatron der Salzschiffer.

Der nahe gelegene Schwedenplatz ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Hier befindet sich auch die Anlegestelle des Twin City Liners, der direkten Schiffsverbindung nach Bratislava. Der Schwedenplatz verdankt seinen Namen der schwedischen Unterstützung nach dem Ersten Weltkrieg.

Am Ende unseres Spaziergangs steht das Volksbildungshaus Urania. Die Urania wurde nach nur elf Monaten Bauzeit eröffnet. Neben Kino, Vorträgen, Konzerten und Sprachkursen ist sie vor allem für die Sternwarte und das Puppentheater bekannt.

Wien zu Fuß: Spazieren beim Franz-Josefs-Kai

Wien zu Fuß erkunden ist nicht nur CO2-neutral, sondern bietet die Freiheit, innezuhalten und genau hinzuschauen. So auch beim Franz-Josefs-Kai am Donaukanal. Wer die rund eineinhalb Kilometer zurücklegt, spaziert durch ein Stück Wien-Geschichte.

Länge: 2 Min. 06 Sek.
Produktionsdatum: 2015
Erstausstrahlung: 29.09.2015
Copyright: Stadt Wien/Bohmann Verlag

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