Neue Lobau - Erholungsgebiet in Wien

Die Neue Lobau mit einer Größe von 240 Hektar liegt in der Donaustadt zwischen Aspern und dem Nationalpark Donauauen. Das Gebiet wird derzeit noch überwiegend landwirtschaftlich genutzt. Schrittweise wird die Neue Lobau in ein naturnahes Erholungsgebiet umgewandelt.

Konzept

Grfik der neuen Lobau mit Wald, Wiese, Weggn und Menschen

Durch die wachsende Bevölkerung in der Wiener Seestadt wird auch der Bedarf an Erholungsflächen größer. Ausgehend vom urbANNAtur-Prozess zur Entlastung der Lobau wurden von der Abteilung Umweltschutz (MA 22), der Abteilung Forst- und Landwirtschaftsbetrieb (MA 49) und der Abteilung Wiener Gewässer (MA 45) Umsetzungsmöglichkeiten erarbeitet.


Erste Umsetzung: Esslinger Furt Umland

Seit November 2015 stehen ein Rad-Fußweg als Verbindung zwischen der Lobaugasse und der Saltenstraße sowie 1,5 Hektar Erholungsfläche zur Verfügung.

In weiteren Etappen werden ein naturnaher Wald und Wiesenlandschaft mit Spielplätzen, Ruhezonen sowie weiteren Rad- und Fußwegen ausgestaltet.

Bestimmte Flächen werden auch weiterhin durch den Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien nach Bio-Richtlinien genutzt. Somit ist ein vielfältiger Erholungsraum für Menschen sowie Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzenarten gleichermaßen gesichert.

Grüngürtel wird geschlossen

Bereits 1905 wurde in Wien beschlossen, eine Fläche rund um die Stadt nicht zu verbauen und als Erholungsraum für die Bevölkerung zu gestalten. Mit der Neuen Lobau wird dieser Grüngürtel gut 100 Jahre nach dem Gemeinderatsbeschluss ein gutes Stück weiter geschlossen. Zentral für die zukünftige Planung sind auch die Verbindungen zwischen den Grünflächen, damit der Austausch zwischen den Arten stattfinden kann.

Stadtentwicklungsplan der Stadt Wien

Die Sicherung und Weiterentwicklung der Landschaftsräume garantiert den Erhalt der hohen Lebensqualität in Wien. Das "Leitbild Grünräume der Stadtregion" des Stadtentwicklungsplans 2005 (STEP 05) wurde im Stadtentwicklungsplan 2025 (STEP 2025) weiterentwickelt.

Bestehende Schutzgebiete und übergeordnete Grünzüge werden gesichert, durch einen weiteren Ausbau von Grün- und Erholungsräumen werden nicht nur neue attraktive Erholungsmöglichkeiten geschaffen, auch das Stadtklima wird durch mehr Grün positiv beeinflusst. So wird dafür gesorgt, dass bestehende (Nah-)Erholungsgebiete nicht durch zu starken Nutzungsdruck an ökologischer Qualität einbüßen.

Verantwortlich für diese Seite:
Forst- und Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien (Magistratsabteilung 49)
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