Partizipation in der Stadtplanung

Menschen in einer FußgängerInnenzone

Die Entwicklungen Wiens sind für diejenigen, die bereits hier leben, zunächst einmal Veränderungen ihrer gewohnten Umgebung. Das stößt nicht nur auf Zustimmung. Wer zuvor ein grünes Feld vor seinem Fenster hatte, wird selten jubeln, wenn eine Entwicklung stattfindet. Es geht also darum, einen Ausgleich für diejenigen zu schaffen, die von Beeinträchtigungen betroffen sind. BürgerInnenbeteiligung in der Planung ist dabei die aktive Suche nach dem gemeinsamen Weg.


Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou:

Im Zuge der Umstrukturierung der Abteilung für Stadtteilplanung und Flächennutzung (MA 21) haben wir eine Stabsstelle für BürgerInnenbeteiligung geschaffen, die diesen Bereich verstärkt und professionell abdeckt. Dafür ist derzeit auch ein "Masterplan Partizipation" in Arbeit, der eine Systematik entwickeln soll, wann, wie und in welcher Weise Beteiligung stattfinden kann.

Masterplan für eine partizipative Stadtentwicklung

Insgesamt beteiligten sich 150 Personen aktiv am Entstehungsprozess des Masterplan für eine partizipative Stadtentwicklung. Ein Blog informierte laufend zum Projekt. Von April bis Juni 2014 gab es die Möglichkeit, an Umfragen teilzunehmen und seine Meinung zum Thema bekanntzugeben und zu diskutieren.

Im Rahmen der Ausstellung "Wien 2025 - Im Dialog Stadt entwickeln" fanden Dialoge und eine Diskussionsrunde zum Thema "Masterplan Partizipation" statt.

Am 24. Februar 2015 wurde im Rahmen einer Veranstaltung in der Urania der Entwurf zum Masterplan für eine partizipative Stadtentwicklung der Öffentlichkeit vorgestellt. Über 300 interessierte Bürgerinnen und Bürger haben sich über die zentralen Punkte informiert und ihren Standpunkt eingebracht. Weil das Interesse am Masterplan für eine partizipative Stadtentwicklung so groß war, gab es die Möglichkeit, sich bis 16. März 2015 mit Fragen und Anregungen zum Masterplan an die Magistratsabteilung 21 zu wenden. Alle Anregungen, die bis dahin einlangten, wurden geprüft und berücksichtigt, wenn sie den vorgestellten zentralen Inhalten nicht widersprachen oder den Rahmen des Masterplans sprengten.

Der Entwurf für den "Masterplan für eine partizipative Stadtentwicklung" wurde von der Stadtentwicklungskommission am 8. November 2016 zur Kenntnis genommen.

Präsentation STEK: 650 KB PDF

Am 16. Dezember 2016 wurde der Masterplan für eine partizipative Stadtentwicklung vom Gemeinderat beschlossen. An einer layoutierten Version wird gearbeitet.

Masterplan Partizipation: 949 KB PDF

Zukunftskongress "Partizipation_DIREKT_demokratisch"

Der Kongress "Partizipation_DIREKT_demokratisch" am 25. und 26. Juni 2015 mit Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou widmete sich der zukünftigen Entwicklung der Beteiligungsdemokratie in Wien. Während der eineinhalb Kongresstage präsentierten internationale und Wiener Expertinnen und Experten ihre Ideen. In einer Vielzahl von Workshops wurde mit Interessierten an Überlegungen zur Verbesserung von partizipativen Instrumenten gearbeitet.

Zukunftskongress "Partizipation_DIREKT_demokratisch"

Projekte

Vom Schwedenplatz über die Mariahilfer Straße bis zum Nordbahnhof: Ziel der Stadt Wien ist, immer mehr Menschen in die Entwicklung ihrer Stadt einzubinden.

Rückblick auf abgeschlossene Projekte

Praxisbuch Partizipation

Die Stadt Wien hat mit dem Praxisbuch Partizipation - Gemeinsam die Stadt entwickeln einen Leitfaden für Partizipation erarbeitet. Es baut auf der Breite und Vielfalt internationaler und Wiener Erfahrungen auf.

Kontakt

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Stadtteilplanung und Flächennutzung (Magistratsabteilung 21)
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