Verkehrsregeln für Radfahrer*innen

Verkehrszeichen für den Radverkehr

Für eine sichere Fahrt mit dem Fahrrad sind die Verkehrsregeln zu beachten, denn auch für Radfahrer*innen gilt die Straßenverkehrsordnung (StVO).


Vorrang und Nachrang

Radfahrer*innen haben auf Radwegen, Radfahrstreifen und Mehrzweckstreifen sowie Radfahrerüberfahrten Vorrang. Nachrang besteht beim Verlassen von Radwegen und Geh- und Radwegen, sofern diese nicht durch eine Radfahrerüberfahrt fortgesetzt werden. Beim Verlassen eines Radfahrstreifens gilt für das Einordnen auf den Fahrstreifen das Reißverschlusssystem.

Queren von Schutzwegen

  • Das Queren von Schutzwegen hat so zu erfolgen, dass Fußgänger*innen dabei nicht gefährdet werden.
  • Fußgänger*innen haben auf dem Schutzweg gegenüber dem Radverkehr Vorrang.

Radfahrerüberfahrten - eine Art Schutzweg

  • Wo der Verkehr nicht durch Arm- und Lichtzeichen geregelt wird, dürfen sich Radfahrer*innen den Radfahrerüberfahrten nur mit einer Geschwindigkeit von höchstens 10 Stundenkilometern nähern.
  • Schienen- und Einsatzfahrzeuge, die sich dem Radübergang unmittelbar nähern, haben Vorrang.

Radfahren gegen die Einbahn

Radfahren gegen die Einbahn ist in Einbahnstraßen erlaubt, wenn eine Zusatztafel die Radfahrer*innen von der Einbahnregelung ausnimmt. In Wohnstraßen ist Radfahren gegen die Einbahn generell erlaubt.

Kinder im Radverkehr

Kinder unter 12 Jahren müssen von Aufsichtspersonen (mindestens 16 Jahre alt) begleitet werden. Für Kinder ab 9 Jahren gibt es Ausnahmegenehmigungen:

  • Positiv abgelegte Radfahrprüfung
  • Bestätigung durch einen Radfahrausweis

Radfahrprüfungen

Radfahrprüfungen können Kinder ab dem 9. Lebensjahr und Besuch der 4. Schulstufe ablegen. Diese werden meist klassenweise von Schulen organisiert. Eine individuelle Anmeldung ist beim nächsten Polizeiwachzimmer (Informationen unter Telefon: +43 1 906 00-32470) möglich.

Verantwortlich für diese Seite:
Stadt Wien | Verkehrsorganisation und technische Verkehrsangelegenheiten
Kontaktformular