UHI - Urbane Hitze Inseln

Video: Mit Begrünung gegen die urbane Hitze vorgehen

Der Klimawandel hat auf Großstädte spürbare negative Auswirkungen, dort wird es heißer. Das globale Phänomen urbaner Hitzeinseln ist Hintergrund des EU-Projekts Urban Heat Islands (UHI), an dem sich im Rahmen des EU-Programmes Central Europe acht europäische Metropolen - Budapest, Ljubljana, Modena, Padua, Prag, Stuttgart, Wien und Warschau - beteiligen. In Wien sind als Projektpartnerinnen und -partner die Wiener Umweltschutzabteilung (MA 22) und das Institut für Bauphysik an der Technischen Universität federführend beteiligt.


Evaluierung des UHI-Effekts

Kinder sitzen an einem Biotop

Im Rahmen der Abschlusskonferenz Mitte Juni 2014 in Wien wurden die Projektergebnisse vorgestellt und ein Einblick in die entwickelten Strategien zur Verminderung der urbanen Hitzeinseln gegeben.

Nachhaltige Maßnahmen

In den beteiligten acht Städten wurde das Klima im Hinblick auf das Phänomen der urbanen Hitzeinseln untersucht. Zu den Faktoren, die das Mikroklima und dessen Schwankungen im städtischen Raum beeinflussen, gehören insbesondere Bebauungsdichte, anthropogene Wärme, Verkehrsaufkommen sowie Existenz und Ausmaß von Grünflächen und Wasserbecken.

Wien hat sich für die kommenden Jahre folgende Ziele gesetzt:

  • Verbesserung des Komforts öffentlicher Räume durch Schutz vor sommerlicher Überhitzung (z.B. durch ausreichende Beschattung und Belüftung, adäquate Materialienwahl) sowie Begrünungsmaßnahmen bei Gebäuden (Fassaden, Dachbegrünungen, Dachgärten)
  • Verbesserung des Stadtklimas und Erhöhung der Aufenthaltsqualität als wichtiger Planungsinput für Gestaltungsmaßnahmen im öffentlichen Raum. Wo immer möglich sollen noch mehr "grüne Schneisen" ins Stadtinnere integriert werden.
  • Nutzung der Ergebnisse des Projektes "Urban Heat Islands" zur Identifizierung von Wärmeinseln (Wärmeinselkataster)
  • Einsatz von Regenwassermanagement, um Regenwasser gezielt und sinnvoll zu nutzen sowie um sicherzustellen, dass Regenwasser möglichst an Ort und Stelle versickern kann

Weiterführende Informationen

Verantwortlich für diese Seite:
Wiener Umweltschutzabteilung (Magistratsabteilung 22)
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