Schwangerschaft und junge Elternschaft - Wiener Programm für Frauengesundheit

Die Schwangerschaft und die erste Zeit als Mutter beziehungsweise Vater sind voller Herausforderungen.

Es ist eine Zeit des Übergangs, die von unzähligen Fragen und Unsicherheiten begleitet wird:

  • Welche Untersuchungen muss ich machen lassen?
  • Wann muss ich mich zur Entbindung im Spital anmelden?
  • Ist mein Kind auch gesund?
  • Wie wird die Geburt verlaufen?
  • Stillen: ja oder nein?

In dieser Lebensphase setzte das Projekt "Startklar in Favoriten" an.

Es wurde vom Frauengesundheitszentrum FEM Süd, dem Wiener Programm für Frauengesundheit, dem Wiener Krankenanstaltenverbund und dem Verein Aktive türkische Frauen über 21 Monate (September 2015 bis Juni 2017) in Kooperation mit der Wiener Gesundheitsförderung durchgeführt und vom Fonds Gesundes Österreich gefördert.

Broschüre Startklar! - Informationen zu Schwangerschaft, Geburt und Elternsein

Die im Zuge des Projektes entwickelte Broschüre "startklar!" bietet schwangeren Frauen und werdenden Eltern kurze Informationen zu den Themen Schwangerschaft, Geburt und Elternsein. Sie hilft, offene Fragen zu beantworten.

Die Broschüre wurde in leicht verständlicher Sprache verfasst und ist in Deutsch, Arabisch, Russisch und Türkisch erhältlich.

  • Broschüre "startklar! - Informationen zu Schwangerschaft, Geburt und Elternsein" 2 MB PDF
  • Broschüre "startklar!" 2 MB PDF (Arabisch)
  • Broschüre "startklar!" 2 MB PDF (Russisch)
  • Broschüre "startklar!" 2 MB PDF (Türkisch)

"startklar!" greift folgende Themen auf: Mutter-Kind-Pass, spezielle Untersuchungen während der Schwangerschaft, Betreuung und Beratung durch eine Hebamme, Geburt, Stillen, Psychische Gesundheit, Amtswege und finanzielle Unterstützung sowie Gesundheitsvorsorge und Bildungs- und Betreuungseinrichtungen für Kinder.

Vernetzung auf mehreren Ebenen

Vernetzung spielte im Projekt "Startklar" eine besonders wichtige Rolle.

Einerseits gab es für Mütter beziehungsweise Eltern Unterstützung seitens der Starthelferinnen. Sie haben Schwangere und Familien nach der Geburt informiert und begleitet und waren dabei behilflich, nachbarschaftliche Beziehungen mit Frauen und Eltern in ähnlicher Situation zu knüpfen. Ihre Sprachkenntnisse und ihr kulturelles Wissen haben den Starthelferinnen die Arbeit mit dieser vielfältigen Zielgruppe erleichtert. Die (werdenden) Mütter und Eltern konnten sich ohne Sprachbarrieren fundierte Informationen holen.

Andererseits ist die Vernetzung zum Wohle der Zielgruppe auf institutioneller Ebene wichtig. Ein eigener Arbeitskreis für die Zielgruppe "Schwangere und junge Eltern" wurde daher im Regionalteam Favoriten etabliert. Dieser arbeitet nachhaltig über das Projekt hinaus zum Wohle der Zielgruppe weiter.

Weiterführende Informationen

Verantwortlich für diese Seite:
Gesundheits- und Sozialplanung (Magistratsabteilung 24)
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