Heiligenstädter Hangbrücke: Baubeginn für Sanierung Ende November

  • Die Vorbereitungsarbeiten beginnen voraussichtlich Ende November 2020.
  • Maßnahmen für den Verkehr starten ab Jänner 2021 nach den Weihnachtsferien.
  • Die Bauzeit beträgt rund 2,5 Jahre.
  • Die Hangbrücke wird abschnittsweise abgebrochen und zur Gänze neu errichtet.
  • Während der Bauarbeiten wird die Strecke grundsätzlich für alle Verkehrsteilnehmenden offen bleiben.

Video: Heiligenstädter Hangbrücke

Die fast einen Kilometer lange Heiligenstädter Hangbrücke zwischen Wien und Klosterneuburg hat nach rund 45 Jahren intensiver Nutzung massive Schäden. Sie wird daher zum Schutz der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie der Anrainerinnen und Anrainer komplett erneuert.

Im Frühjahr fiel die Entscheidung zur Neuausschreibung der Bauarbeiten. Nach der Finalisierung des Verfahrens kann der Baubeginn voraussichtlich Ende November 2020 erfolgen. Die Bauzeit beträgt rund 2,5 Jahre.

Die Verzögerung der Instandsetzung der Brücke führt zu keinen unmittelbaren Sicherheitsrisiken. Die Brücke wird verdichtet geprüft, sodass allfällige Veränderungen zeitnah bewertet werden können.

Bisherige und nächste Schritte

  • Die Vorbereitungs- und Sicherungsarbeiten, die bereits in den Semesterferien 2020 durchgeführt wurden, bleiben aufrecht.
  • Eine Behelfsbrücke für den Radverkehr zwischen Hafenbegleitdamm und Kuchelauer Hafenstraße wurde bereits installiert.
  • Die Ertüchtigung des Hafendamms für den Radverkehr erfolgt im Zuge der Vorbereitungsarbeiten für die Baustelle ab Ende November 2020.

Geplante Verkehrsmaßnahmen ab Jänner 2021

Die Maßnahmen für den Verkehr starten im Jänner 2021 nach den Weihnachtsferien.

Die Hangbrücke wird abschnittsweise abgebrochen und neu errichtet. Während dieser anspruchsvollen Bauarbeiten wird die Strecke grundsätzlich für den privaten und öffentlichen Verkehr benützbar bleiben. Die Stadt Wien informiert Sie zeitgerecht im Detail über die begleitenden Verkehrsmaßnahmen.

Die wichtigsten Punkte:

  • Die Hangbrücke bleibt auf je einer Fahrspur pro Richtung die gesamte Bauzeit hindurch befahrbar. Aus Sicherheitsgründen gilt im Baustellenbereich Tempo 30.
  • Über die Kuchelauer Hafenstraße wird es eine verkehrsabhängige Ausweich-Route in beide Richtungen geben. Die Route ist vor allem für die Spitzenzeiten für den Individualverkehr vorgesehen, der Schwerverkehr bleibt auf der B14.
  • Für Linienbusse wird in den Zufahrtsbereichen der Baustelle jeweils eine eigene Spur reserviert. Im Baustellenbereich werden sich die Busse in den Fließverkehr einordnen.
  • Die Buslinien 401, 402 und 403 werden im Klosterneuburger Abschnitt verdichtet, insbesondere wird eine Bus-Anbindung jeder S-Bahn in Klosterneuburg-Weidling und Klosterneuburg-Kierling erreicht.
  • Die S40 wird ab Dezember 2020 in der Hauptverkehrszeit 4-mal pro Stunde bis St. Andrä-Wördern geführt und eignet sich damit ideal als Alternative zum Pkw zwischen Klosterneuburg und Wien. Andere Züge verkehren wie gewohnt.
  • Der Radverkehr bleibt über die Kuchelauer Hafenstraße möglich. Eine zusätzliche Route wird über den Hafenbegleitdamm eingerichtet. Der Damm wurde bereits mit einer aufklappbaren Behelfsbrücke am Kuchelauer Sporn mit dem Ufer verbunden.
  • Fußgängerinnen und Fußgänger können ebenfalls die Kuchelauer Hafenstraße benützen.

Kontakt und Information

Aktuelle Informationen finden Sie auf dieser Seite, Änderungen vorbehalten.

  • Telefon: +43 1 955 59 - Infoline Straße und Verkehr, täglich von 7 bis 18 Uhr
  • E-Mail: post@ma29.wien.gv.at

Steckbrief der Heiligenstädter Hangbrücke

Video: Brücken Wien - Hangbrücke Wien - Klosterneuburg

  • Länge: 880 Meter
  • Teil der B14, der Heiligenstädter Straße, zwischen Kahlenbergerdorf und der Wiener Stadtgrenze
  • Verläuft parallel zur Donau und zur Bahnstrecke
  • Wird täglich von rund 34.000 Fahrzeugen befahren

Brückenschutzprogramm

Video: Wiener Brückenschutzprogramm

In ganz Europa müssen nach und nach alle Brücken saniert werden, die in den 1960er- und 1970er-Jahren errichtet wurden. Auch die Stadt Wien ist betroffen und hat daher schon mit Beginn 2018 ein umfassendes Brückenschutzprogramm gestartet. Im Zuge dessen werden bis 2028 rund 50 Brücken bereit für die Anforderungen des 21. Jahrhunderts gemacht.

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