Couchpotato oder doch lieber "a Gurkerl" schieben?

In Wien gibt es viele Möglichkeiten zum Fußballspielen.

Jugendliche bei einem Fußballkäfig

"A Gurkerl" schieben bedeutet, einem gegnerischen Spieler den Ball zwischen den Beinen durchzuspielen, was mitunter die technische Überlegenheit eines Gegners auf dem Platz demonstrieren soll. Ein Hochgefühl, das "Couchpotatoes", die sich Fußball ausschließlich im Fernsehen ansehen, wohl nicht verspüren werden.

Für fußballerische Tricks heißt es viel trainieren. Die Gelegenheit bietet sich in einem der vielen Wiener Fußballklubs. Oder man geht in den sogenannten "Käfig". Im dichtbebauten Raum bietet das eingezäunte Viereck eine gute Möglichkeit, dem runden Leder nachzujagen.


Im "Käfig" zählt weder Herkunft noch Nationalität

Egal woher man kommt, beim Kicken zählen Ballbehandlung sowie das Verständnis für die Mitspielerinnen und Mitspieler. Freude an der Bewegung und vor allem der Spaß am Fußball verbindet: Im "Käfig" haben Spielerinnen und Spieler Migrationshintergrund oder Wiener Wurzeln, sind groß, klein, schnell oder langsam. Aus den Kaderschmieden des Straßenkicks haben schon einige den Sprung in den Nachwuchs der Wiener Großklubs geschafft und sind später Profifußballerinnen und -fußballer geworden.

Eine Auswahl an Fußballkäfigen findet sich im Stadtplan:

  1. 2., Max-Winter-Platz
  2. 4., Alois-Drasche-Park
  3. 7., Urban-Loritz-Platz
  4. 8., Schönbornpark
  5. 9., Lichtentalerpark
  6. 11., Hyblerpark
  7. 12., Gaudenzdorfer Gürtel
  8. 12., Steinbauerpark
  9. 19., Beethovenpark
  10. 20., Allerheiligenplatz
  11. 21., Herchenhahngasse

Fußball für alle Lebenslagen

Bei einem Spaziergang durch den Prater kann es schon vorkommen, dass einem die Leder-Wuchtel vor die Füße rollt. Denn die Jesuitenwiese ist ein beliebter Ort, um sich fußballerisch zu messen. Die Tore werden durch abgebrochene Äste markiert, eine Mannschaft spielt zwecks Mitspielererkennung "oben ohne".

Auf sehr gepflegtem Rasen samt Umkleidemöglichkeiten kickt man in der Donaustadt, im Schatten des UNO-City-Komplexes. Allerdings ist das Spielen hier nicht kostenlos.

Auf der Donauinsel kann man auf dem Beachsoccer-Platz Kicken im Sand ausprobieren.

Sollte einmal der Regen kommen, dann bringt man seine Bälle am besten in den Sport und Fun Hallen der Stadt ins Trockene.

Ein Auszug an Sportstätten, wo man Tricks ausprobieren kann:

Verantwortlich für diese Seite:
wien.at-Redaktion
Kontaktformular