Projekt- und Programmkoordination - Magistratsdirektion Bauten und Technik (Stadtbaudirektion)

Große Vorhaben bedürfen besonderer Vorbereitung und Begleitung durch geschulte und erfahrene Expertinnen und Experten. Diese werden von der Stadtbaudirektion mit der Koordinierung von Programmen oder Projekten betraut. Diese Personen garantieren eine optimal abgestimmte und effiziente Vorgangsweise zwischen den beteiligten Dienststellen der Stadt Wien und diversen privaten Partnerinnen und Partnern.

Bildung

Bildungseinrichtungen Neubauprogramm 2019 bis 2034 (BIENE II)

Programmleiterin: Dipl.-Ing.in Judith Frank

Das Programm dient der Koordinierung sowohl städtischer als auch externer Dienststellen zwecks der Errichtung von neuen Bildungseinrichtungen zur Sicherstellung der Versorgung mit sozialer Infrastruktur (Kindergärten, Pflichtschule) in den Stadtentwicklungsgebieten.

Neubauprojekte von Schulen

Schulsanierungspakete (SUSA I und II)

Programmkoordinator: Dipl.-Ing. Rainer Loos

Die beiden Schulsanierungspakete mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von mehr als einer Milliarde Euro stellen einen wesentlichen Beitrag zur Modernisierung der bestehenden Bildungsinfrastruktur in Wien dar und tragen maßgeblich zur Stadtwirtschaft bei. Der Fokus von SUSA II liegt auf einer umfassenden baulichen Sanierung der Bildungsgebäude und Freianlagen. Im Rahmen von Substanz- und Generalsanierungen wird der Stand der Technik umgesetzt. Der Programmleiter koordiniert die magistratsinternen und externen Umfelder und Aufgaben.

Sanierungen von Schulen

Infrastruktur und Verkehr

SISAP - sicherer, sauberer Praterstern

Koordinator: Dipl.-Ing. Paul Oblak

Der Praterstern ist als einer von Wiens größten Verkehrsknoten Treffpunkt für viele Menschen. Es ist daher Anliegen der Stadt, diesen Aufenthalts- und Durchgangsort gestalterisch ansprechend, sicher und sauber zu gestalten beziehungsweise zu erhalten. Diese Ambition umfasst alle Verkehrsebenen, beginnend in den Tiefgeschossen der U-Bahn über die Platzebene mit den querenden Straßenbahnen, Bussen, Fußgängerinnen und Fußgängern sowie Radfahrerinnen und Radfahrern bis zur Hochstrecke der Regional- und Fernzüge. Sowohl die Freiräume als auch die diversen Stationsbauwerke sollen den Standards gerecht werden. Für die dauerhafte Erreichung der vorgenannten Ziele soll ein gemeinsames Gesamtkonzept ausgearbeitet und Initiativen für eine Umsetzung gesetzt werden.

Strategisches Baustellenmanagement

Projektkoordinator: Dipl.-Ing. Peter Lenz

Die Aufgabe des Koordinators ist es, eine übergeordnete Koordinierung verkehrswirksamer Baustellen, effiziente Öffentlichkeitsarbeit sowie effektive und effiziente Baustellenkontrolltätigkeit sicherzustellen. Weiters ist er Schnittstelle zum Beispiel zur Polizei, dem Wiener Umland und den Autofahrerclubs.

Baustellen in Wien

e-Mobilität, e-Ladestellenmanagement

Projektkoordinator: Ing. Dipl.-Ing. (FH) Harald Bekehrti

Der Ausbau beziehungsweise die Förderung der e-Mobilität wird sowohl in der Smart City Wien Rahmenstrategie als auch im STEP 2025 und im Fachkonzept Mobilität angesprochen. Im STEP-Detailkonzept "E-Mobilitätsstrategie" wurde der Rahmen für die Errichtung und Installation von öffentlich zugänglichen e-Ladestationen abgegrenzt. Auf Basis der angeführten Konzepte wurden für die Planung, Errichtung und Installation von e-Ladestationen Ziele und Aufgaben definiert. Zu deren Erreichung sowie zur Wahrnehmung aller im Einflussbereich der Stadt Wien stehenden Belange und zur Koordinierung der damit verbundenen Aufgaben wurde der Projektkoordinator eingesetzt.

Elektromobilitäts-Strategie

Flächendeckende Hochleistungsinfrastruktur für den 5G Ausbau, IoT Anwendungen etc.

Technischer Koordinator: Ing. Dipl.-Ing. (FH) Harald Bekehrti

Im Rahmen der Wiener Digitalisierungsoffensive wurde der Ausbau des 5G-Netzes festgelegt. Für die Implementierung der 5G-Telekommunikationstechnologie und den damit verbundenen Infrastrukturen bedarf es einer zentralen Koordination aller beteiligten Stellen, welche durch den technischen Koordinator wahrgenommen wird.

Digitale Agenda 2025 – Der Weg zur Digitalisierungshauptstadt

Sanierung des Kaisermühlentunnels

Projektkoordinator: Dipl.-Ing. Dirk Neuburg

Im Zusammenhang mit der Sanierung des Kaisermühlentunnels durch die ASFINAG vertritt der Koordinator die Interessen der Stadt Wien.

Stadtstraße

Projektkoordinatoren: Dipl.-HTL-Ing. Wolfgang Bergauer, Ing. Franz Urban

Die Stadtstraße verbindet die A23-Südosttangente (Anschlussstelle Hirschstetten) mit der S1-Spange Seestadt Aspern (Anschlussstelle Seestadt West). Sie bildet damit eine wichtige Verbindung zwischen der A23-Südosttangente und der S1 Außenringschnellstraße. Diese Achse ist notwendig, um die städtebauliche Entwicklung in der Donaustadt zu ermöglichen. Um dieses für Wien sehr wichtige Vorhaben umsetzen zu können, wurden zwei Mitarbeiter aus den hauptsächlich beteiligten Dienststellen "Straßenverwaltung und Straßenbau" und "Brückenbau und Grundbau" mit der Koordination der Umsetzung des Bauvorhabens betraut.

Stadtstraße Aspern

Strategische Verkehrsplanung Aspern-Umfeld

Programmleiter: Dipl.-Ing. Peter Lenz

Im Umfeld des Infrastrukturvorhabens "Stadtstraße Aspern" sind eine Reihe von Vorhaben und Projekten aufeinander abzustimmen. Zur Koordination der verschiedensten Interessen und zur Abdeckung der inhaltlichen Breite wird das Programm "Strategische Verkehrsplanung Aspern-Umfeld" aufgesetzt. Unterschiedlichste Handlungsfelder aus der Sphäre der Stadt Wien wie beispielsweise Themen der Stadtplanung (Erstellung der Flächenwidmungs- und Bebauungspläne) und verkehrstechnische Themen (Erschließung mit dem öffentlichen Verkehr oder die Erstellung von Verkehrskonzepten) werden behandelt. Der Programmkoordinator nimmt alle diesbezüglich im Einflussbereich der Stadt Wien stehenden Belange wahr und koordiniert diese.

Westausfahrt und Renaturierung Wienfluss

Programmkoordinatorin: Ing.in Nina Hauschka

Die Westausfahrt wird im Bereich zwischen 14., Käthe-Dorsch-Gasse und dem Retentionsbecken des Wienflusses neu errichtet. Im Zuge dessen ist eine Renaturierung des Wienflusses angedacht. Das Infrastrukturprojekt Westausfahrt (Straßen- und Brückenbau) wird einem Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahren ab dem Frühjahr 2022 unterzogen.

Stadtentwicklung und Stadtplanung

Infrastrukturelle Anpassung an den Klimawandel (InKA)

Programmkoordinatorin: Dipl.-Ing.in Maria Ebetsberger

Im Hinblick auf die steigenden Herausforderungen im Bereich Klimaschutz und Klimawandelanpassung wurde das Programm "Infrastrukturelle Anpassung an den Klimawandel InKA" gestartet. Das Programm soll entsprechende Klimaschutz-Maßnahmen verstärken und die dafür nötigen Rahmenbedingungen innerhalb des Magistrats verbessern. Eine Abmilderung der negativen Auswirkungen des Klimawandels soll einen wesentlichen Beitrag zur langfristigen Erhaltung der hohen Lebensqualität in Wien leisten. Das Programm basiert auf dem "Urban Heat Island - Strategieplan Wien", führt aber auch die themenrelevanten Erkenntnisse aus den Dachstrategien der Stadt Wien (Smart City Rahmenstrategie, Klimaschutzprogramm beziehungsweise Stadtentwicklungsplan 2025) zusammen und steht mit anderen Programmen und Projekten in einem stetigen Austausch. Das Programm verfolgt 5 Hauptziele: Erhaltung der Lebensqualität, Bewusstseinsbildung, Rahmenbedingungen, Pilotprojekte, Strategien. Insgesamt sind mehr als 30 Dienststellen, weitere stadtinterne und externe Einrichtungen, Universitäten sowie private ProjektpartnerInnen mit zahlreichen Expertinnen und Experten im Programm involviert.

Bauwerksbegrünung

Strategischer Koordinator: Dipl.-Ing. Paul Oblak

Mit dem Wiener Regierungsprogramm von 2020 stehen die Themen Klimaschutz und Klimawandelanpassung im Fokus städtischen Handelns. Vor dem Hintergrund der globalen Erwärmung und deren Auswirkungen auf das lokale Stadtklima wurden dabei die bisherigen Zielsetzungen hinsichtlich Klimaschutz und Klimawandelanpassung nachgeschärft und präzisiert. Ein wesentliches Handlungsfeld, das zur Verbesserung der Klimafitness der baulich-räumlichen Strukturen in der Stadt Wien und somit zur Erhöhung der Lebensqualität beitragen kann, ist die Begrünung von Gebäudehüllen. Fassaden- und Dachbegrünungen tragen während sommerlicher Hitzeperioden nicht nur zur Abkühlung bei, sie leisten auch einen positiven Beitrag für die ökologische Artenvielfalt und das örtliche Stadtbild.

Entwicklung der Stadtteile Seestadt Aspern und Umfeld

Projektkoordinatorin: Dipl.-Ing.in Ute Schaller

Die Gebiete Seestadt Aspern, Heidjöchl und Hausfeld stehen im Zentrum der Betrachtung der Stadterweiterung in der Donaustadt. Sie stellen eines der größten Stadtentwicklungsgebiete Europas dar und bieten ausgezeichnete infrastrukturelle Angebote wie U-Bahn, Straßenbahn, Schulen und Freizeitmöglichkeiten. Im Bereich der Seestadt Aspern fanden bereits umfangreiche Projektumsetzungen statt. Ziel der Stadtplanung ist, aus der teilweise schon besiedelten Seestadt Aspern, ihren noch unbebauten Entwicklungsflächen sowie den aus Feldern und verstreuten Siedlungen bestehenden Stadtteilen Heidjöchl und Hausfeld einen funktionierenden, lebenswerten Stadtteil zu schaffen.

Entwicklung ehemaliger Eisenbahnareale und Schieneninfrastrukturprojekten der ÖBB

Projektkoordinatorin: Dipl.-Ing.in Beatrix Rauscher

Im Zuge der Stadtentwicklung ist die städtebauliche Integration von umgewandelten Industriebrachen (Brownfields), zu denen vorrangig auch ehemalige Eisenbahnareale gehören, von besonderer Bedeutung. Dabei sollen diese neuen Stadtteile mit vielfältigen ökonomischen und sozialen Angeboten Zentrum für die arbeitende und wohnende Bevölkerung, aber auch Zielpunkt für die dort ihre Freizeit verbringenden Menschen werden.

Bauwerksbegrünung

Projektkoordinatorin: Dipl.-Ing.in Claudia Prinz-Brandenburg

Im Hinblick auf die Auswirkungen der globalen Erwärmung auf das Stadtklima (Urban Heat Islands) soll im Zuge der Bau- und Planungstätigkeit der Stadt Wien die Gestaltung von Gebäudehüllen und öffentlichen Räumen im Sinne der Klimawandelanpassung optimiert werden. Insbesondere die Forcierung von Dach- und Fassadenbegrünungen stellt dabei eine wesentliche Aufgabe dar, die auch im aktuellen Regierungsübereinkommen, im UHI-Strategieplan sowie in der Smart City-Rahmenstrategie vorgegeben ist.

Kreislaufwirtschaft im Baubereich

Projektkoordinatorin: Dipl.-Ing.in Dr.in Anna-Vera Deinhammer

Der Baubereich beinhaltet bedeutende Materialflüsse und ist daher ein wichtiger Teil von (städtischen) Wertschöpfungsketten. Daher fordert der "Aktionsplan für Kreislaufwirtschaft" der Europäischen Kommission eine Strategie für nachhaltige Kreisläufe bei Gebäuden und Infrastruktur. Ziel ist, die genutzten Ressourcen so lange wie möglich in der EU-Wirtschaft zu belassen. Auf diese Weise werden Materialautarkie und Wettbewerbsfähigkeit gefördert.

Weitere strategische Grundsätze wurden in der "Smart City Wien Rahmenstrategie" und der Strategie "WIEN 2030 - Wirtschaft & Innovation" beschlossen. Damit wurde die Ressourcenschonung als Ziel für die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen festgelegt. Für den städtischen Raum bedeutet dies, den materiellen Fußabdruck zu senken. Die Grundsätze der Kreislaufwirtschaft bieten dazu den richtigen und notwendigen Zugang.

Stadtentwicklungsgebiet 3, Aspanggründe "Euro-Gate"

Projektkoordinator: Ing. Gerhard Berger

Koordinierung und Wahrnehmung aller im Einflussbereich der Stadt Wien stehenden Belange, um sicherzustellen, dass mit der Besiedelung der Objekte und Wohnungen auf der Fläche des Stadtentwicklungsgebietes sowohl die technische und soziale Infrastruktur als auch die öffentliche Verkehrsanbindung, die innere und äußere Individualverkehrserschließung und die Grüngestaltung fertig gestellt sind.

Aspanggründe/Eurogate

Transformation Nussdorfer Spitz

Projektkoordinatorin: Dipl.-Ing.in Beatrix Rauscher

Die Rahmenbedingungen für die städtische Nutzung des Gebietes um den "Nussdorfer Spitz" werden sich in Zukunft maßgeblich ändern. Dafür gibt es mehrere Auslöser, wie beispielsweise das Brückensanierungsprogramm der Stadt Wien, die Stilllegung von Gleisen zum Nordwestbahnhof oder Veränderungen im Zusammenhang mit dem Zielgebiet Muthgasse. Die Projektkoordinatorin steuert das komplexe Zusammenspiel aller Beteiligten und begleitet die nachhaltige Umwandlung des Gebietes in einen lebenswerten und funktionellen Stadtteil.

Viola-Park und angeschlossene Sportareale

Projektkoordinator: Dipl.-Ing. Paul Oblak

Im Zuge der Stadterweiterung "Viola Park" sind folgende Entwicklungsschwerpunkte vorgesehen: die Realisierung von leistbarem und zeitgemäßem Wohnbau, die Errichtung eines Sportgymnasiums sowie die Herstellung von sportaffinen Infrastrukturprojekten durch Ausbau der Generali-Arena und Etablierung eines Nachwuchsfußballzentrums des Fußballvereines FK Austria Wien sowie die Vernetzung der Grün- und Freiräume. Dabei ist es erforderlich, die im Einflussbereich der Stadt Wien stehenden Abläufe zu optimieren und die Koordinierung der Maßnahmen, auch im Umfeld des Verteilerkreises, sicherzustellen.

UNESCO Weltkulturerbe Historisches Stadtzentrum von Wien und Welterbe-Pufferzonen

Projektkoordinator: Ing. Mag. Rudolf Zunke

Dem historischen Stadtzentrum von Wien wurde von der UNESCO der Weltkulturerbe-Status verliehen. Die Stadt Wien hat sich verpflichtet, das Stadtbild des historischen Zentrums von Wien in seiner weltweiten Einmaligkeit auch für zukünftige Generationen zu erhalten. Die Stadtbaudirektion bringt den Schutz des Weltkulturerbes und die Vorhaben der Stadtentwicklung in Einklang und stimmt die Interessen aufeinander ab.

Weltkulturerbe Wien

Zielgebietsmanagement

Es gibt Stadtteile in Wien, die für die Stadtentwicklung besonders interessant sind. Diese Gebiete haben oftmals die optimalen Voraussetzungen für die Entwicklung eines neuen Stadtteils. Oder sie zeichnen sich dadurch aus, dass es aufgrund der Vielzahl der unterschiedlichen Interessenslagen besonders herausfordernd ist, diesen Stadtteil optimal zu entwickeln. Deshalb wurden dafür eigene Projektkoordinatorinnen beziehungsweise Projektkoordinatoren mit der Koordination in diesen "Zielgebieten" betraut.

Zielgebiete der Stadtentwicklung

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