Aufgaben der MD - Geschäftsbereich Bauten und Technik (Stadtbaudirektion)

Die Stadtbaudirektion sichert die technische und räumliche Basis für ein Wien, in dem künftig mehr als zwei Millionen Menschen leben. Dabei bildet sie die Brücke zwischen Wirtschaft, Politik und Verwaltung.

Natur- und Freizeitparadies Alte Donau

Wien ist bekannt für seine hohe Lebensqualität.

Innovation und fachübergreifendes Denken und Arbeiten sind heute unverzichtbar, um Antworten auf die Herausforderungen der Zeit zu finden. Wenn es um Bauwirtschaft und Bautechnik in Wien geht, wirkt die Stadtbaudirektion bereits seit 180 Jahren als Schnittstelle. Sie steht mit vielen Innovationsträgerinnen und -trägern sowie mit Expertinnen und Experten im Dialog. Dadurch finden Neuerungen zeitgerecht Eingang in die Stadtentwicklung.

Wien hat sich zum Ziel gesetzt, eine Smart City zu werden. Sämtliche Aktivitäten für eine "intelligente" Stadt sollen auch dazu beitragen, dass Wien die Stadt mit der weltweit höchsten Lebensqualität bleibt. Die Stadtbaudirektion steuert alle technischen Maßnahmen im Rahmen der Smart City Wien-Rahmenstrategie. Hier braucht es kluge Richtlinien für Bauvorhaben. Öffentliche und private Bauträgerinnen und -träger im Hoch- und Tiefbau müssen abgestimmt zusammenwirken.


Bauen im Dienste der Menschen

Kräne auf der Baustelle von aspern Seestadt

Wien wächst und schafft neue Stadterweiterungsgebiete für mehr Bevölkerung.

Die Stadtbaudirektion sorgt dafür, dass öffentliche Gebäude, Parks, Plätze und Brücken, aber auch Kanäle, Beleuchtungen, Wasserleitungen oder Garagen zur richtigen Zeit am richtigen Ort entstehen. Wirtschaftlichkeit und Qualität sind dabei die obersten Gebote. Zum Beispiel muss das Bildungsangebot mit Wiens Wachstum - 2029 leben hier mehr als zwei Millionen Menschen - Hand in Hand gehen.

Allein in Wiens Volksschulen werden fortan 50 neue Klassen pro Jahr eröffnen. Das Schulbauprogramm in der Stadtbaudirektion bildet dafür ein stabiles Fundament. In den letzten Jahren wurden bereits zahlreiche Campusstandorte gebaut, weitere sind in Planung. Das neue Konzept "Campus plus" ist eine gesamtheitliche Bildungseinrichtung für Null- bis Zehn-Jährige mit Kindergarten-, Schul- und Freizeitpädagogik an einem Standort.

Städtebauliche Verträge mit privaten Bauträgerinnen und Bauträgern stellen sicher, dass in neuen Stadtteilen neben Kindergärten und Schulen auch genügend Flächen für Wohnbau, Straßen, Wege sowie andere Einrichtungen von allgemeinem Interesse rechtzeitig hergestellt sind. Durch diese privatrechtlichen Vereinbarungen können bestimmte Planungsziele der Stadt Wien verwirklicht werden. Die Stadtbaudirektion sorgt für eine abgestimmte Vorgangsweise im gesamten Magistrat.


Schnell und sicher durch den Alltag

Baustellenkoordinator Peter Lenz präsentiert die neue Baustellenplakette, im Hintergrund Straßenbelagsarbeiten

Das Baustellenmanagement der Stadt Wien sorgt für einen reibungslosen Ablauf.

Sämtliche Baustellen im Stadtgebiet sind auf dem Radar der Stadtbaudirektion. Sie verbessert damit die Organisation des Gesamtverkehrs in Wien. Ein Permanenzdienst stellt sicher, dass der "Organismus Stadt" auch im Falle von technischen Schwierigkeiten sowie an Wochenenden und Feiertagen reibungslos funktioniert.

Schon im Vorfeld ihres Inkrafttretens überprüft die Stadtbaudirektion Standards, Bestimmungen und Vorschriften auf ihre Alltagstauglichkeit. Normen und Standards sind in vielen Lebensbereichen eine wichtige Grundlage, etwa, wenn neue Dienstleistungen und Produkte auf den Markt kommen. Die Stadt Wien stellt die Qualität von Normen und Standards sicher und hat diese im Falle von öffentlichen Aufträgen zu berücksichtigen. Qualität, Sicherheit und Innovation spielen dabei genauso eine große Rolle wie Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit. Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zielen außerdem auf ein alltags- und gendergerechtes Planen und Bauen in Wien ab.


Für gute Nachbarschaften

Von links: ExpertInnenteam für das Wiener Welterbe vor dem Schloss Belvedere: Tamas Fejerdy (ICOMOS), Rudolf Zunke (Stadtbaudirektion), Patricia Alberth (UNESCO)

Das kulturelle Erbe Wiens darf durch neue Bauvorhaben nicht beeinträchtigt werden.

Wiens historisches Zentrum ist seit 2001 als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet. Die Stadtbaudirektion achtet seither darauf, dass aktuelle Bauvorhaben in Wien im Einklang mit seinem kulturellen Erbe stehen. Zudem wirkt die Donaumetropole an der EU-Strategie für den Donauraum mit.

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