EU-geförderte Projekte der MA 28

Im Rahmen des EU-Programms "Investitionen in Wachstum und Beschäftigung Österreich 2014-2020" werden auch Projekte der Abteilung Straßen Wien (MA 28) gefördert.

Mehrere Euromünzen und ein Pflasterstein mit MA28-Logo und EFRE-Logo auf einer Straße Logo des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung

Die EU-Finanzperiode 2014-2020 ist die 4. Programmperiode, in der EU-Mittel als Förderungsgelder in Österreich zum Einsatz kommen. Für diesen Zeitraum steht Österreich im Rahmen des EU-Programms "Investitionen in Wachstum und Beschäftigung Österreich 2014-2020" ein voraussichtlicher Betrag von rund 536 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung.


Überblick der geförderten Projekte

Folgende Projekte der MA 28 werden im Rahmen des EU-Programms "Investitionen in Wachstum und Beschäftigung Österreich 2014-2020" gefördert:

Aufwertung und Attraktivierung der Wiener Wasserwelt

Kleines Kind fährt mit dem Fahrrad durch eine Wasserlacke der Wiener Wasserwelt

Die Wiener Wasserwelt stellt einen beliebten Aufenthalts- und Erholungsort für Anrainerinnen und Anrainer dar. Für die in die Jahre gekommenen Brunnenanlagen und Aufenthaltsbereiche war eine Generalsanierung notwendig. Unter Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger in der Planungsphase erhielt die Wiener Wasserwelt eine Auffrischungskur.

Die bestehenden Brunnenanlagen wurden teilweise adaptiert oder gänzlich neu gestaltet. Baumpflanzungen, großzügige Grünflächen, moderne Sport- und Spielgeräte, komfortable Sitzmöglichkeiten sowie neue Beleuchtungen werten den Park auf und erhöhen die Aufenthaltsqualität. Zudem wurden taktile Bodeninformationen im gesamten Areal situiert. Diese Maßnahmen tragen zum ganzjährigen Spielen und Erholen bei.

Neubau Johann-Nepomuk-Berger-Platz im 16. Bezirk

Blick auf den Johann-Nepomuk-Berger-Platz

Der Johann-Nepomuk-Berger-Platz wurde verkehrsberuhigt gestaltet.

Im Zuge einer sogenannten Linien-Auskreuzung der Straßenbahnlinien 2 und 44 wurde der gesamte Platz zwischen Ottakringer Straße und Ottakringer Brauerei umgestaltet, verkehrsberuhigt und aufgewertet. Bedingt durch die geänderte Linienführung entstand ein neuer Grünraum mit 3.800 Quadratmetern.

Mit der Neugestaltung erhielt der Johann-Nepomuk-Berger-Platz wieder den Charakter eines Platzes und ist nun nicht mehr eine reine Verkehrsdrehscheibe. Das genau Aussehen des Parks wurde unter der Beteiligung der Anrainerinnen und Anrainer geplant.

Am Freitag, dem 7. September 2018, wurden der neu gestaltete Johann-Nepomuk-Berger-Platz und der neu errichtete Park eröffnet. Das Vorhaben wurde mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.

Neugestaltung der Neulerchenfelder Straße im 16. Bezirk

Video "Spatenstich Neulerchenfelderstraße"

Die Neulerchenfelder Straße im 16. Bezirk wurde umgestaltet. Die wichtige Verbindung zwischen dem Johann-Nepomuk-Berger-Platz und dem Gürtel wurde grüner und heller. Der 1. Bauabschnitt zwischen Kirchstetterngasse und Deinhardsteingasse wurde zwischen Juli und September 2018 realisiert. Die weiteren Bauabschnitte – Deinhardsteingasse bis Blumberggasse und Lerchenfelder Gürtel bis Kirchstetterngasse – wurden zwischen Juni und Oktober 2019 realisiert.

Die Straße ist als hoch prioritäre fußläufige Verbindung zwischen der Wiener Gürtel Straße und dem Johann-Nepomuk-Berger-Platz anzusehen. Dabei spielt der Brunnenmarkt als längster europäischer Straßenmarkt eine wesentliche Rolle. Im Vordergrund der Neugestaltung stand somit die Priorisierung des fußläufigen sowie des öffentlichen Verkehrs, insbesondere der Straßenbahnlinie 2.

Die neue Identität der Neulerchenfelder Straße wird von frisch gepflanzten Bäumen, hellen Betonplatten und farbigen Sitzmöbeln geprägt. Die teilweise schmalen Gehsteige wurden verbreitert.

Lerchenfelder Gürtel - Entrée zur Neulerchenfelder Straße

Blick auf den Kreuzungsbereich Lerchenfelder Gürtel - Neulerchenfelder Straße

Im Zuge der Neugestaltung der Neulerchenfelder Straße wurde auch der Straßenraum am Lerchenfelder Gürtel zwischen Neulerchenfelder Straße und Thaliastraße umgestaltet. Ein attraktives, freundliches und breites Vorfeld zwischen der Bebauung und der Gürtelfahrbahn wurde geschaffen.

Für Zufußgehende wurden bis zu 7 Meter breite Gehwege geschaffen. Mehrere Sitzgelegenheiten sorgen für eine bessere Aufenthaltsqualität. Zur Akzentuierung der Gestaltungsflächen wurden Gehwegleuchten aufgestellt. Durch die Pflanzung von insgesamt 7 neuen Bäumen, teilweise mit Unterpflanzung, bekommt dieser Gürtelabschnitt ein attraktiveres Gesicht.

Thaliastraße im 16. Bezirk

Platz mit Sitzgelegenheiten, Wasserspielmöglichkeit und Bäumen

Das Projekt teilt sich in einen Kernbereich, den Abschnitt Thaliastraße von Hippgasse bis Kirchstetterngasse, sowie die daran angrenzenden Bereiche bis zum Lerchenfelder Gürtel beziehungsweise zur Panikengasse/Feßtgasse.

Die starre Trennung von Fahrbahn und Gehbereich wird durch eine niveaugleiche Ausgestaltung der Thaliastraße aufgebrochen. Zukünftig wird ein nur 3 Zentimeter hoher Randstein, im Bereich der Straßenbahn-Haltestellen ein 15 Zentimeter hoher Randstein, die Fahrbahn von Gehweg beziehungsweise Parkstreifen trennen. Die Gehsteige selbst werden bis zu den bestehenden Gleisen vorgezogen. Dadurch wird die Gehsteigbreite auf etwa 6 Meter erweitert und neue Aufenthaltsflächen sowie Mikrofreiräume werden geschaffen. Entlang des Straßenzuges werden rund 90 Baumscheiben, an die 140 Sitzmöbel, 12 Trinkbrunnen, 23 Nebelstelen und 3 Wasserspiele installiert. In Summe sollen rund 90 neue Bäume in der Thaliastraße sowie in den angrenzenden Seitengassen neu gepflanzt werden.

Im Kernbereich werden die vorhandenen Gußasphalt-Gehsteige und die asphaltierten Parkspuren entfernt und durch Gehsteige mit heller Betonsteinpflasterung ersetzt. Außerhalb des Kernbereichs wird nur in festgelegten Gestaltungsbereichen die Gehsteigkonstruktion mittels heller Betonsteinpflasterung ausgetauscht.

In den Quergassen der Thaliastraße, in denen noch kein Radfahren gegen die Einbahn umgesetzt ist, wird Radfahren gegen die Einbahn ermöglicht.

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