Förderprogramm "Wien repariert's - Der Wiener Reparaturbon"

Der Wiener Reparaturbon geht kurz vor dem Jahreswechsel in die Pause. Der erste Aktionszeitraum wird mit 10. Dezember 2020 beendet. Bis dahin ausgestellte Reparaturbons können weiterhin für Reparaturen eingelöst werden.

  • Zeitraum: bis 10. Dezember 2020; Fortsetzung 2021, genauer Zeitpunkt wird rechtzeitig bekannt gegeben
    Registrierung: weiterhin möglich; Sie erhalten ein E-Mail, wenn die Aktion fortgesetzt wird.
  • Gefördert werden 50 Prozent der Bruttorechnungssumme bis zu einem maximalen Förderbetrag von 100 Euro.
  • Der Förderbetrag wird sofort von der Rechnung abgezogen.
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Wiener Reparaturbon

Eine Reparatur leistet einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz. Damit reparieren finanziell attraktiver wird, kann der Wiener Reparaturbon bei Betrieben des Reparaturnetzwerks Wien, die am Förderprogramm teilnehmen, innerhalb der Aktionszeiträume eingelöst werden. Gefördert werden 50 Prozent der Bruttorechnungssumme bis zu einem maximalen Förderbetrag von 100 Euro.

Der Förderbetrag wird sofort von der Rechnung abgezogen. Sie müssen keine mühsamen Anträge zur Auszahlung stellen. Insgesamt stehen bis 2023 1,6 Millionen Euro Fördergelder zur Verfügung.

Ende des 1. Aktionszeitraums

Mit 10. Dezember 2020 geht die Aktion in die Winterpause, 2021 wird sie fortgesetzt. Den genauen Zeitpunkt erfahren Sie rechtzeitig hier. Alternativ können Sie sich jederzeit auf Wiener Reparaturbon registrieren. Sie erhalten dann ein E-Mail, sobald die Aktion wieder startet.

In der Zwischenzeit werden Anpassungen vorgenommen und zusätzliche Reparaturbetriebe ins Förderprogramm aufgenommen.

Was bringt der Reparaturbon?

Im ersten Aktionszeitraum von September bis Dezember 2020 wurden bereits mehr als 5.400 Gegenstände repariert.

Über die verlängerte Nutzungsdauer von Gegenständen freut sich nicht nur die Umwelt. Der Wiener Reparaturbon stärkt regionale Wirtschaftskreisläufe, hebt die Wertschöpfung in Wien, sichert Arbeitsplätze und fördert das Bewusstsein für einen ressourcenschonenden Lebensstil.

Reparieren macht sich aus ökologischer Sicht bezahlt

  • Eine Reparatur spart im Durchschnitt 24 Kilogramm CO2-Äquivalente. Eine Waschmaschine, die etwa 70 Kilogramm wiegt, verbraucht von der Herstellung bis zur Entsorgung rund 1.400 Kilogramm an Material. Das ist das 20-fache des Eigengewichts und etwa so schwer wie ein Mittelklassewagen. Selbst unter Berücksichtigung des geringeren Energieverbrauchs eines neuen Gerätes rechnet sich der Ersatz einer alten Waschmaschine aus ökologischen Gesichtspunkten frühestens nach 17 bis 23 Jahren.
  • Würde man die Lebensdauer aller Waschmaschinen, Notebooks, Staubsauger und Smartphones im EU-Raum um nur 1 einziges Jahr verlängern, könnten rund 4 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. Das wäre dieselbe Einsparung, die man erreichen würde, wenn plötzlich 2 Millionen Autos weniger auf den Straßen unterwegs wären.
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