Wiener Ringstraße

Dreireihige Allee mit Rad- und Fußgängerweg

Die Ringstraße ist bewusst nach Landschaftsprinzipien gestaltet: Zwischen der Straße und den Monumentalbauten wurde auf beiden Seiten je 2 bis 3 Baumreihen - Platanen und so genannte Götterbäume - gepflanzt. Dazwischen befand sich ursprünglich eine Geh- und Reitallee. Die Götterbäume hielten jedoch den klimatischen Bedingungen nicht stand und mussten mehrfach nachgepflanzt werden.

Der heutige Baumbestand setzt sich hauptsächlich aus Linden, Ahorn und Platanen zusammen. Die Ringstraße hat lange Grünstreifen, in denen die Baumreihen stehen. Die Bereiche von Haltestellen und Kreuzungen wurden allerdings mit Baumscheiben ausgestattet.

Die Bäume selbst litten unter der zunehmenden Versiegelung der Straßenflächen, der Salzstreuung im Winter, dem Hundekot und dem ständig sinkenden Grundwasserspiegel. Von 1987 bis 1991 und 2005 wurden daher Generalsanierungen durchgeführt. Die brachten bereits im 1. Jahr feststellbare Erfolge: Die Bäume blieben bis zum Herbst grün, der Laubfall setzte später ein.

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