Mädchenspielplatz Mortarapark

Mädchen beim Bau des Mortara-Mädchenparks Schaufel und Spaten

Mädchen der Pöchlarnschule wirkten aktiv beim Bau des Mortara-Mädchenparks mit.

Mädchenfreundliche Gestaltung

Warum ein eigener Spielplatz für Mädchen? Mädchen werden häufig auf Spielplätzen in die beobachtende Position zurückgedrängt. Durch "mädchenfreundlichere" Spielplatzgestaltung gelingt es, die Spielplatznutzung zwischen Burschen und Mädchen besser auszubalancieren und Mädchen aus ihrer "Randposition" mehr in den Spielplatzmittelpunkt zu rücken.

Zur Vorbereitung des Planungsprozesses im Mortarapark organisierte die Gebietsbetreuung im 20. Bezirk 2005 mehrere Round-Table-Gespräche und Parkbegehungen. Dazu wurden anrainende Mädchen, Schülerinnen und Schüler der Pöchlarnschule sowie Expertinnen und Experten aus Planung und Jugendarbeit eingeladen. Im Herbst 2005 fanden insgesamt fünf konkrete "Planungswerkstätten" statt. Bis zu 30 Mädchen zwischen neun und 15 Jahren sammelten Ideen für ihren 2.000 Quadratmeter großen "Traum"-Park. In einem demokratischen Prozess wählten sie letztendlich ihre beliebtesten Spiel- und Aufenthaltsmöglichkeiten im Mortarapark: ein Girl-Power-Baumhaus, eine Sitzarena zum Tanzen, ein Beerenlabyrinth und eine Seilbahn.

Verantwortlich für diese Seite:
Wiener Stadtgärten (Magistratsabteilung 42)
Kontaktformular