Auer-Welsbach-Park

Wiese und Wäldchen mit Besiedelung im Hintergrund

1998 wurde der Park von den Österreichischen Bundesgärten übernommen und seither von Wiens Stadtgärtnerinnen und -gärtnern gepflegt. Der große Landschaftspark zeichnet sich durch zahlreiche Gehölzraritäten aus. Errichtet wurde der Auer-Welsbach-Park Ende des 19. Jahrhunderts als "Schönbrunner Vorpark" in bewusstem Gegensatz zur barocken Gartenanlage des Schlosses.

Die Stadtwildnis im Auer-Welsbach-Park

1890 wurde der Auer-Welsbach-Park im englischen Stil angelegt. Dank eines besonderen Umstandes konnte sich im Laufe der Jahre auf der Fläche eines zugeschütteten ehemaligen Kinderfreibads die Natur ungehemmt entfalten. Tiere und Pflanzen haben auf dem trockenen Boden ihre Chance genutzt. Ein Lebensraum ist entstanden, der vieles bietet, was an anderen Stellen im Park durch die intensivere Pflege und nährstoffreicheren Boden fehlt. Hier wurde und wird Stadtwildnis erlaubt.

Kunst und Natur

2 Frauenskulpturen in einer  Wiese mit hohem Gras, dahinter sind Bäume

Die Steinzeugskulpturen "Flammenfrauen" von Charlotte Seidl wurden in eine naturnahe Umgebung gestellt.

Auf diese Wildnisfläche weisen die Flammenfrauen "Sarah" und "Johanna" hin - zwei aus Ton gefertigte Skulpturen. Sie wurden von der Künstlerin Charlotte Seidl geschaffen und am Rande der Fläche aufgestellt. So markieren sie den Raum, in dem Wildheit zugelassen wird, und schlagen eine Brücke zwischen Mensch, Natur und Kunst.

Die Flammenfrauen stehen als Symbol für den Menschen, der in den Prozess der Natur eingebunden ist und sie stellen die zentrale Frage im Stadt-Naturschutz: Wie viel Raum geben wir der Natur?

"Die Wildnis ist ein Teil unserer selbst, wenn wir sie verlieren, sind auch wir ein Stück ärmer geworden" (G. Steidlegger)

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