Geografisches Informationssystem (GIS) in der Stadtplanung

Kartenausschnitt räumliche Analyse Wiens

Der Großteil der Daten und Informationen, mit denen die Stadtplanung arbeitet, hat einen räumlichen Bezug. Geografische Informationssysteme (GIS) bieten die ideale EDV-Unterstützung, um Statistik- oder Sachdaten mit Geodaten zu verknüpfen.

Die Arbeit mit GIS erlaubt kleinräumige Analysen des gesamten Stadtgebietes. Neben den analytischen Möglichkeiten wird auch komplexes Datenmaterial durch entsprechende grafische Aufbereitung anschaulich gemacht.

Thematische Karten

Thematische Karten stellen ein bestimmtes Thema wie EinwohnerInnendichte oder Altersdurchschnitt dar. Die meisten Informationen (zum Beispiel zu Wohnungen, Infrastruktur, Bevölkerungs-, Wirtschafts- und Sozialstatistiken) haben einen Raumbezug. Die Stadtplanung stellt diese Daten nicht nur tabellarisch, sondern auch räumlich als Karte dar. In einem weiteren Schritt können Verteilungsmuster oder Konzentrationen entdeckt werden.

Kartensammlung der Stadtforschung

Räumliche Analytik

Zur Entscheidungsunterstützung benötigt die Stadtplanung nicht nur thematische Karten. Die (GIS-)Technik erlaubt es, wissenschaftlich bereits seit längerem bekannte raumstrukturelle Zusammenhänge sachgerecht und effizient abzubilden. Hochwertige Geodaten werden mit Daten der Bevölkerungs- oder Verkehrsstatistik zusammengeführt. So entstehen wichtige Entscheidungsgrundlagen für die Stadtplanung.

Beispielsweise kann die Erschließung der Stadt mit öffentlichen Verkehrsmitteln analysiert und optimiert werden. Der Bedarf an Gesundheits- oder Bildungseinrichtungen in Stadtteilen kann erhoben sowie die Nutzung von Freiflächen wie etwa Parks kann modellhaft untersucht werden. Die grafische Darstellung macht auch komplexes Datenmaterial leicht erfassbar.

GIS - Abgeschlossene Projekte und Studien

Gestaltung

Ebenso wichtig wie die fundierte Analyse von Sachverhalten ist deren Darstellung. Ziel ist es, den Kommunikationsprozess zwischen den Kartenerstellenden und der Kartennutzerinnen und -nutzern optimal zu gestalten.

Gestaltung von Karten und Plänen

Koordination und Compliance

Der Übersichtlichkeit und Verfügbarkeit der Geodaten sowie der nahtlosen Integrierbarkeit der Geodaten in den Geodatenhaushalt des Magistrats kommen große Bedeutung zu.

ISO-konforme Metadatendokumentation und zeitgemäße Datenmodellierung sind Schlüsselaktivitäten in diesem Zusammenhang. Hinzu kommen in den letzten Jahren vermehrt rechtliche und gesellschaftliche Anforderungen. Das betrifft unter anderem Zugangsmöglichkeiten zu Geodaten, aber auch die Datenstruktur selbst.

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