Wettbewerb: "Denkmal für Männer und Frauen, die Opfer der Homosexuellen-Verfolgung in der NS-Zeit wurden"

Im Februar 2020 lobten die Kunst im öffentlichen Raum GmbH (KÖR) und die Wiener Antidiskriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche und transgender Lebensweisen (WASt) einen einstufigen, geladenen künstlerischen Realisierungswettbewerb zur Erlangung eines Entwurfs für das "Denkmal für Männer und Frauen, die Opfer der Homosexuellen-Verfolgung in der NS-Zeit wurden" im Resselpark im 4. Bezirk aus, das von der Stadt Wien errichtet und erhalten wird. Das Wettbewerbsverfahren wurde für acht geladene TeilnehmerInnen ausgeschrieben und durchgeführt.

Eingeladene TeilnehmerInnen

Zum Wettbewerb eingeladen waren: Gelitin/Gelatin, Matthias Herrmann, Martin Pfeifle, Jakob Lena Knebl, Stephen Prina, Susanne Lorenz, Every Ocean Hughes (EOH) und Marc Quinn. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer oder Arbeitsgemeinschaft war berechtigt, nur einen Wettbewerbsbeitrag einzureichen.

Ergebnisse des Wettbewerbs

Das Beurteilungsgremium tagte am 29. Juni 2020 und kürte den Entwurf von Marc Quinn zum Siegerprojekt.

Alle weiteren Einreichungen können Sie hier einsehen:

Beurteilungsgremium

Am 27. Februar 2020 fand eine Begehung mit den TeilnehmerInnen, den Mitgliedern des Beurteilungsgremiums und den AusloberInnen statt, um die Aufgabenstellung zu präzisieren und erste Fragen der TeilnehmerInnen zu besprechen. Anschließend luden die AusloberInnen die TeilnehmerInnen und Mitglieder des Beurteilungsgremiums zu einem Workshop unter der Leitung von QWIEN ein, in dem die inhaltlichen Besonderheiten der Aufgabenstellung erörtert und Fragen dazu beantwortet wurden. Später einlangende Anfragen wurden gesammelt und per E-Mail an alle geladenen TeilnehmerInnen ausgesandt. Die Fragebeantwortung erfolgte in anonymisierter Form, die keine Rückschlüsse auf die FragestellerInnen und deren Idee zuließ.

Das Beurteilungsgremium setzte sich zusammen aus den stimmberechtigten Mitgliedern Julian Göthe (Künstler), Doris Haidvogl (Landschaftsplanerin), Lea Halbwidl (Bezirksvorsteherin Wieden), Franz Kobermaier (Architektur und Stadtgestaltung - MA 19), Doris Krüger (Künstlerin und ehemalige KÖR-Juryvorsitzende), Hannah H. Lessing (Nationalfonds der Republik Österreich), Cordula Loidl-Reisch (Landschaftsarchitektin), Hannes Sulzenbacher (Zentrum QWIEN), Ursula Schwarz (Stadt Wien Kultur, Referat Kulturelles Erbe - MA 7), Corinna Tomberger (Kunst-und Sozialwissenschaftlerin) sowie aus einem nicht-stimmberechtigtem, beratenden Sachbeirat, bestehend aus Andreas Brunner (Zentrum QWIEN), Gerhard Dully (Wien leuchtet - MA 33), Hermann Halbauer (Straßenverwaltung und Straßenbau - MA 28), Marty Huber (Türkis Rosa Lila Tipp), Elisabeth Irschik (Architektur und Stadtgestaltung - MA 19), Peter Melichar (karlsplatz.org), Sonja Moissl (Baupolizei - MA 37), Peter Peternell (Wiener Linien), Franz Roth (Verkehrsorganisation und technische Verkehrsangelegenheiten - MA 46), Martin Scherer (Bau- und Gebäudemanagement - MA 34), Michael Schilcher (Wiener Stadtgärten - MA 42), Markus Steup (HOSI Wien), Marianne Taferner (Stadt Wien Kultur, Referat Kulturelles Erbe), Martina Taig (KÖR GmbH), Monika Trimmel (Werkraum Ingenieure ZT GmbH, Vorprüferin) und Wolfgang Wilhelm (WASt).

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