Stadtspaziergang: Jüdisches Wien - Jüdisches Museum Wien

Fassade des Jüdischen Museum Wien

Jüdisches Museum Wien im Palais Eskeles

Das Jüdische Museum Wien präsentiert sich als offenes Haus, ein Ort der Auseinandersetzung mit der jüdischen Geschichte, Religion und Kultur, mit Gedenken und Erinnern, mit Wien und der Welt, vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Es überrascht mit neuen Sichtweisen auf das Judentum und lädt Menschen aller Kulturen und Generationen zum Dialog ein, ermutigt Fragen zu stellen und am kreativen Prozess teilzunehmen.

Im Schaudepot des Museums werden die Sammlungen vorgestellt und in einen historischen Zusammenhang gestellt - mit den Orten, aus denen die Objekte stammen, den Synagogen oder den Sammlern wie etwa Max Berger oder Martin Schlaff. Das Atelier des Jüdischen Museums ist nicht nur eine Werkstatt, sondern auch Ausstellungsraum. Die Rituale in einem jüdischen Leben werden hier anhand von Museums-, aber auch Alltagsobjekten dargestellt.

Wien und die Welt: Das Schaudepot des Jüdischen Museums

Dieser Raum wurde von einem Depot in einen tatsächlichen Ausstellungsraum mit einer neuen Konzeption umgestaltet. Die großen Sammlungen des Jüdischen Museums sind nun neu geordnet und kontextualisiert zu erleben. Die Sammlung des ersten Jüdischen Museums, die Sammlung der Israelitischen Kultusgemeinde - Überreste einer einstmals großen und blühenden jüdischen Gemeinde in Wien, aber auch in den Bundesländern, die Neuerwerbungen des Jüdischen Museums Wien seit den frühen 1990er Jahren, die erworbenen und gestifteten Privatsammlungen Berger, Schlaff und Stern. Die BesucherInnen erhalten somit einen neuen Einblick in die Schätze des Jüdischen Museums Wien, quer durch die Jahrhunderte. Durch Fenster, die auf zerstörte jüdische Orte verweisen, wird eine Reise durch Zeit und Raum, durch Wien, aber auch die Bundesländer, Teile der Monarchie und nach Israel erlebbar. Eine 3D-Animation macht die zerstörten Synagogen Wiens virtuell zugänglich. Erstmals werden auch die Sammlerpersönlichkeiten vorgestellt bzw. Einblicke in ihre Sammlungsphilosophie, u.a. Max Berger und Martin Schlaff, gegeben. Was sammelt das Museum heute und warum, wie wird die Gegenwart ein Teil des Museums, auch diese Fragen werden im neuen Schaudepot beantwortet.

Adresse

1., Dorotheergasse 11

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