Zusammenfassung des Berichtes der Land- und Forstwirtschaftsinspektion 2021

Der Bericht der Land- und Forstwirtschaftsinspektion für das Jahr 2021 wurde gemäß § 257 des Landarbeitsgesetzes 2021 erstellt. Die Wiener Landesregierung hat mit Beschluss vom 17. Mai 2022 den Bericht zustimmend zur Kenntnis genommen.

Kontrollen in 43 Betrieben

Der bei der Abteilung Wasserrecht (MA 58) eingerichteten Land- und Forstwirtschaftsinspektion obliegt die Überwachung der zum Schutz der Dienstnehmer*innen in den Betrieben der Land- und Forstwirtschaft erlassenen Vorschriften.

Im Berichtsjahr wurden in 43 Betrieben Kontrollen durchgeführt. Davon entfallen 21 Kontrollen auf Betriebe des Gartenbaus, 10 auf Betriebe des Wein- und Obstbaus, 11 auf bäuerliche Betriebe sowie auf einen sonstigen Betrieb. Zum Zeitpunkt der Kontrollen waren in den überprüften Betrieben 11 Familienangehörige und 135 familienfremde Dienstnehmer*innen beschäftigt.

Mängel wurden beseitigt

In den kontrollierten Betrieben wurden 45 Mängel festgestellt. Der überwiegende Teil der Mängel betrafen die Bereiche Arbeitsplatz-Evaluierung, Unterweisung der Dienstnehmer*innen, Bestellung des Präventivdienstes, Arbeitsstätten und Arbeitsmittel.

Um das notwendige Verständnis der Betriebsinhaber*innen und deren Dienstnehmer*innen für die Belange der Unfallverhütung zu wecken, wurden zur Abstellung der Beanstandungen seitens der Organe der Land- und Forstwirtschaftsinspektion wie in der Vergangenheit die Aufklärung und Beratung in den Vordergrund gestellt. Nach Erteilung der als notwendig erachteten 16 Aufträge wurde im Zuge der durchgeführten Nachkontrollen festgestellt, dass den Aufträgen entsprochen wurde.

Auf dem Gebiet des Arbeitsschutzes hat die Land- und Forstwirtschaftsinspektion an zahlreichen baubehördlichen und sonstigen Genehmigungsverfahren teilgenommen und gutachterliche Stellungnahmen abgegeben.

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