Pilze richtig sammeln und sicher genießen

Die Abteilung Marktservice und Lebensmittelsicherheit (MA 59) gibt wertvolle Tipps und Hinweise zum Sammeln und Verzehr von Pilzen:

  • Jeder Genuss von wild wachsenden Pilzen erfolgt in Eigenverantwortung. Pilze können gefährlich sein. Es gibt keine grundsätzlichen Merkmale, an denen ein ungenießbarer oder gar giftiger Pilz zu erkennen ist. Giftpilze müssen nicht bitter oder scharf schmecken oder unangenehm riechen.
  • Sammeln Sie nur Pilze, die Sie genau kennen. Wollen Sie Ihnen unbekannte Pilze bestimmen lassen, drehen Sie den Pilz mit Stumpf und Stiel aus dem Boden. Schneiden Sie ihn nicht ab! Für die Bestimmung ist der ganze Pilz - wenn möglich in mehreren Exemplaren in unterschiedlichen Wachstumsperioden - nötig.
  • Haben Sie einen Pilz sicher erkannt, sollten Sie gleich an Ort und Stelle allen Schmutz und unbrauchbare Teile entfernen.
  • Sammeln Sie nur gesunde Pilze. Lassen Sie alte, schimmelige, durchnässte oder gefrorene Pilze stehen. Sie sind für den Bestand des Waldes von Bedeutung und werden von Schnecken, Maden und Wild gefressen. Manche für Menschen giftige Pilze werden etwa von Schnecken angefressen, zum Beispiel Knollenblätterpilze.
  • Sammeln Sie Pilze nur in solchen Mengen, die Sie bald nach dem Pflücken verzehren können. Pilze eignen sich nicht für längere Frischlagerung.
  • Transportieren Sie Pilze am besten in einem Korb. Kunststoffbehälter sind nicht geeignet, da die Pilze darin dunsten.
  • Pilze sollen immer luftig und kühl gelagert werden. Bei unsachgemäßer Lagerung verderben sie innerhalb kürzester Zeit.
  • Verzehren Sie keine rohen Pilze. Nur wenige Arten sind roh für den Menschen verträglich. Manche Pilze, die zubereitet essbar sind, sind roh sogar giftig.
  • Essen Sie nicht zu viele Pilze auf einmal. Größere Mengen können den Magen sehr belasten, da sie schwer verdaulich sind. Pilzgerichte eignen sich nicht zum mehrmaligen Aufwärmen.
  • Vorsicht mit Alkohol: In Verbindung mit alkoholischen Getränken können manche Pilzarten Gesundheitsstörungen hervorrufen. Ein Beispiel ist der Faltentintling.
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Marktservice & Lebensmittelsicherheit (Magistratsabteilung 59)
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