Schulpartnerschaft (Vereinbarung zur Zusammenarbeit aller im Schulbetrieb Beteiligten) - bafep21 und Schule für AssistenzpädagogInnen

Die Bildungsanstalt für Elementarpädagogik, 1210 Wien, Patrizigasse 2, ist eine Privatschule der Stadt Wien mit Öffentlichkeitsrecht.

Laut § 5(6) des Schulunterrichtsgesetzes erfolgt die Aufnahme in eine Privatschule durch einen Vertrag bürgerlichen Rechts zwischen der Schülerin beziehungsweise dem Schüler - bei nicht eigenberechtigten Schülerinnen und Schülern von deren Erziehungsberechtigten vertreten -, Studierenden und dem Privatschulerhalter.

§ 33 (8) Schulunterrichtsgesetz besagt, dass der Privatschulerhalter über die im Gesetz genannten Bestimmungen hinausgehend, Gründe für die Beendigung des Schulbesuchs anlässlich der Aufnahme vereinbaren kann.

Unter Hinweis auf § 2 des Privatschulgesetzes kann die Schulkonferenz - ungeachtet der Notenbeurteilung - die vorzeitige Beendigung des Schulbesuchs wegen unzureichender Berufseignung beschließen.

Diese Möglichkeit wird hiermit Schülerinnen, Schülern, Erziehungsberechtigten und Studierenden zur Kenntnis gebracht. Die Kenntnisnahme ist durch die Unterschrift zu dokumentieren.

Drei Eckpunkte zur Beendigung des Schulbesuchs

Drei Eckpunkte für eine Beendigung des Schulbesuchs an der bafep21 nach § 33 (8) Schulunterrichtsgesetz:

  • Bei mangelnder persönlicher Haltung wie zum Beispiel Unpünktlichkeit, Nicht-Erfüllen der übertragenen Aufgaben oder unentschuldigtem Fernbleiben vom Unterricht werden die betroffenen Schülerinnen, Schüler und Studierenden in Gesprächen von den jeweiligen Klassenlehrkräften sowie in Folge von den zuständigen Klassenkoordination darauf hingewiesen.
  • Bei ausbleibenden Verhaltensänderungen wird eine schriftliche Vereinbarung mit der Direktorin zugunsten einer positiven Haltung unterzeichnet.
  • Wird diese Vereinbarung ignoriert, findet ein Krisengespräch der Betroffenen - bei Schülerinnen und Schülern im Beisein der Erziehungsberechtigten - mit der Klassenkoordination und der Direktorin statt und die Beendigung des Schulbesuchs wird in Aussicht gestellt. Wenn die Schülerin beziehungsweise der Schüler volljährig ist, können die Erziehungsberechtigten freiwillig hinzugezogen werden

Kultur der bafep21

Als Mitglieder der Schulgemeinschaft verpflichtet sich die bafep21, mit diesen Vereinbarungen die Verantwortung für die Schulkultur zu übernehmen und die gemeinsam erarbeiteten Grundregeln zu beachten.

Das Zusammenleben aller am Schulleben Beteiligten ist dabei durch wechselseitige Wertschätzung und Achtung geprägt. Die gesetzlichen Grundlagen der im Folgenden angesprochenen Themen sowie Informationen über Rechte und Pflichten von Schülerinnen, Schülern, von Erziehungsberechtigten, von Studierenden und von Lehrerinnen sowie Lehrern sind in den Paragraphen 43ff, 17 und 60 des Schulunterrichtsgesetzes 1986 nachzulesen.

Kommunikation

Gespräch oder Gerede? Sensible, aber sachliche Kommunikation schafft ein Klima der Höflichkeit.

Störgeräusche

Lärm fördert Stress, nicht nur während des Unterrichts, sondern auch im Stiegenhaus, auf den Gängen und in der Aula.

Während des Unterrichts befinden sich Mobiltelefone im Lautlos-Modus, das Versenden oder Lesen von SMS unterbleibt.

Für Übungseinheiten mit Instrumenten stehen dafür vorgesehene Räume zur Verfügung.

Termintreue

Pünktlichkeit beim Unterrichtsbesuch, beim Einhalten der Unterrichts- und Konferenzzeiten, bei Besprechungen und Abgabeterminen zeugt von Pflichtbewusstsein und gegenseitiger Wertschätzung.

Transparenz

Durchschaubarkeit schont die Nerven aller. Schülerinnen, Schüler und Studierende werden zu Beginn eines Schuljahres von den Unterrichtenden über die Beurteilungskriterien in den jeweiligen Fächern informiert.

Weiters werden - seitens der Unterrichtenden - den Schülerinnen, Schülern und Studierenden auch während des Semesters Auskünfte bezüglich des aktuellen Leistungsstandes erteilt.

Nahrungs- und Getränkeaufnahme, Suchtmittel

Zur Nahrungs- und Getränkeaufnahme stehen ausschließlich die Pausenzeiten zur Verfügung.

Das Konsumieren von alkoholischen Getränken ist im gesamten Schulbereich und bei Schulveranstaltungen - auch außer Haus - verboten.

Generell gilt in öffentlichen Gebäuden absolutes Rauchverbot.

Absenzen

Absenzen vom Unterricht werden schriftlich entschuldigt.

Meldungen erfolgen am ersten versäumten Unterrichtstag zwischen 7 Uhr und 7.45 Uhr im Sekretariat unter der Telefonnummer 4000-90950, an Samstagen über das Mobiltelefon der Schule: 0676 811 890 962 und an Praxistagen zusätzlich zwischen 7 Uhr und 7.30 Uhr im jeweiligen Kindergarten oder Hort.

Einträge von vorhersehbaren Absenzen in das Klassenprotokoll werden zeitgerecht durchgeführt, also spätestens am Morgen des betreffenden Tages bis zum Beginn der vierten Unterrichtseinheit (11 Uhr) in nachstehender Reihenfolge:

  • Klassenkoordination beziehungsweise deren Stellvertretung
  • Klassenlehrkraft
  • Administration

Bei begründeter Abwesenheit während einzelner Unterrichtsstunden erfolgt die Abmeldung bei der unterrichtenden Lehrkraft und deren Eintrag ins Klassenprotokoll. Das Verlassen des Schulhauses ist während dieser Zeit nicht gestattet.

Sicherheit

Aus Sicherheitsgründen ist (seit März 2010) nur mehr der Haupteingang in der Patrizigasse 2 geöffnet.

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag von 7 Uhr bis 18 Uhr, an Samstagen mit Unterricht von 7 Uhr bis 12 Uhr.

Von innen kann der Haupteingang jederzeit geöffnet werden.

Besucherinnen und Besucher (zum Beispiel: Erziehungsberechtigte), müssen sich im Sekretariat, Raum E113, anmelden.

Vor 7.30 Uhr und ab 15.30 Uhr können die Anmeldungen bei der Hausaufseherin beziehungsweise dem Hausaufseher unter der Telefonnummer 0676 811 890 961 erfolgen.

Die versperrbaren Garderobekästen dienen der Aufbewahrung von Kleidung und Schuhen, Wertgegenständen und Bargeld, für die von Seiten der Schule keine Haftung übernommen wird. Bei Verlust des Schlüssels für den Garderobekasten wird nach einer Meldung an die Klassenkoordination ein kostenpflichtiger Ersatzschlüssel (30 Euro) ausgehändigt. Studierende des Kollegs gewährleisten die Versperrbarkeit der Garderobekästen durch Verwendung von privaten Schlössern.

Klassenräume werden nach Unterrichtsschluss abgesperrt. Den jeweiligen Schlüssel verwahrt eine dazu bestimmte Person aus der Klasse. Der Schlüssel wird beim Verlassen des Schulhauses in der Portierloge abgegeben, für seinen Verlust haften alle Schülerinnen und Schüler beziehungsweise Studierenden einer Klasse.

Von Seiten der Schule wird jeder Klasse ein Wasserkocher zur Verfügung gestellt. Die Benützung privater netzbetriebener Elektrogeräte, zum Beispiel Radios, CD-Player, Wärmeplatten oder Kaffeemaschinen ist im Schulhaus aus Sicherheits- und Energiespargründen nicht erlaubt. Dies gilt auch für das Aufladen von Akkus.

Schadenersatz

Bei Beschädigung von Eigentum der Stadt Wien, insbesondere bei Verunreinigung und Beschädigung von zum Beispiel Bänken, Wänden oder Böden sowie für abhanden gekommene, sich im Eigentum der Stadt Wien befindliche Gegenstände wie zum Beispiel Bücher, Leihinstrumente oder Lehr- und Lernmittel ist nach den gesetzlichen Bestimmungen Schadenersatz zu leisten.

Die Stadt Wien ist in diesem Zusammenhang von Schadensersatzansprüchen Dritter schad- und klaglos zu halten.

Sauberkeit

Alle von Schülerinnen und Schülern sowie Studierenden benutzten Räume werden sauber und zusammengeräumt verlassen. Das bedeutet: gereinigte Tafel, gereinigte Tischflächen, geschlossene Fenster, auf die Tische gestellte Sessel, abgeschaltete Mediengeräte sowie Beleuchtung, abfallfreie Abstellflächen und freier Fußboden.

Die ordnungsgemäße Entsorgung von zum Beispiel leeren Flaschen und Getränkepackungen erfolgt noch am selben Unterrichtstag durch deren Benutzerin beziehungsweise Benutzer oder durch die in jeder Klasse ernannten Personen.

Bei Regen oder Schneefall werden im Haus saubere Zweitschuhe getragen (siehe Aushang der Hausaufseherin beziehungsweise des Hausaufsehers).

Gespräche, Kontakte

Eine transparente Gesprächskultur zwischen Schülerinnen, Schülern, Erziehungsberechtigten, Studierenden und Lehrkräften wird als Voraussetzung für die Prosperität unserer Bildungsinstitution gesehen.

Ein lebendiges Interesse seitens der Erziehungsberechtigten trägt zum Schulerfolg der Schülerin beziehungsweise des Schülers bei und zeigt sich auch in der Inanspruchnahme des Sprechstundenangebots der Lehrkräfte.

Regelmäßige und beiderseitige Kontaktnahme - persönlich, telefonisch oder per E-Mail - ist Teil der gelebten Schulpartnerschaft.

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Wiener Kindergärten (Magistratsabteilung 10)
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