Die Geologie von Wien

Geologische Karte Wiens

Abbildung: Auszug aus der geologischen Karte Niederösterreich 1:200.000 der geologischen Bundesanstalt, Wien 2002. Der diagonale Strich markiert die Lage des geologischen Profils.

Wien liegt am östlichen Ausläufer der Alpen, am Westrand des neogenen Wiener Beckens sowie an der vom Pleistozän bis heute im Wiener Raum landschaftsbildenden Donau. Aufgrund dessen lässt sich die geologische Gliederung des natürlichen Untergrundes vornehmen.

Der geologische Untergrund der Stadt lässt sich geologisch-wissenschaftlich folgendermaßen beschreiben:

Ein System von nord-süd-gerichteten Störungen und Brüchen durchzieht das Stadtgebiet (Leopoldsdorfer Bruchsystem).

Mächtige und ergiebige Grundwasserkörper sind in den rezenten Donauschottern anzutreffen.


Farblich gekennzeichneter und nummerierter Querschnitt durch das Bodenprofil Wiens

Geologisches Profil in Richtung Nordwesten nach Südosten (Lage in der geologischen Karte angegeben). Vereinfacht nach Wessely et al, 2006, Geologie der österreichischen Bundesländer, Niederösterreich. Wien, Geologische Bundesanstalt.

Tabelle mit den geologischen Zeitabschnitten, Entwicklungen der Gesteinsformationen und -inhalt sowie Beispielen in Wien

Geologische Zeitskala; Kalkalpen (blau), Ultrahelvetikum (orange), Flyschzone (pink), Wiener Becken (grün), eiszeitlicher Donauraum (gelb), Donautal (farblos). Neben den geologischen Zeitaltern sind Beispiele für Gesteinsvorkommen in Wien angeführt.

Quellen

Die geologische Karte, das geologische Profil, sowie die geologische Zeitskala stammen aus dem Geologischen Wanderführer von Wien, "Wandern durch die Zeiten", 2009, Hrsg. MA 29 - Brückenbau und Grundbau.

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Wiener Brückenbau und Grundbau (Magistratsabteilung 29)
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