Generelle U-Bahn-Planung

U1 vor der UNO-City, Fahrtrichtung Reumannplatz

2009 fuhren 510 Millionen Menschen mit der U-Bahn.

Innerstädtisch ist die U-Bahn das mit Abstand beliebteste und - bei der Fahrgastentwicklung - erfolgreichste Verkehrsmittel. Im Jahr 2009 haben mehr als 510 Millionen Fahrgäste die U-Bahn benützt. Das sind mehr als 62 Prozent der gesamten Fahrgäste (811,8 Millionen) bei den Wiener Linien.

Mit der Eröffnung der U2 bis Aspernstraße im Oktober 2010 (dritte Ausbauphase) umfasst das Wiener U-Bahn-Netz rund 75 Kilometer mit 100 Stationen.


Die bestehenden beziehungsweise in Bau befindlichen verschiedenen U-Bahn-Linien in Wien weisen folgende Längen und Stationenanzahl auf (Stand Herbst 2010):

  • U1: 14,6 Kilometer, 19 Stationen
  • U2: 12,6 Kilometer, 16 Stationen
  • U3: 13,5 Kilometer, 21 Stationen
  • U4: 16,4 Kilometer, 20 Stationen
  • U6: 17,5 Kilometer, 24 Stationen

Für die weitere Entwicklung einer Stadt ist die Abstimmung zwischen Verkehrs- und Stadtplanung von immenser Bedeutung. Gemäß Stadtentwicklungsplan 2005 soll die Bevölkerungsentwicklung entlang von ÖV-Achsen erfolgen. Das U-Bahn-Netz stellt somit einen wesentlichen Entwicklungsfaktor der Wiener Stadtentwicklung dar. Der im November 2003 vom Gemeinderat beschlossene Masterplan Verkehr stellt Weichen für die Verkehrsentwicklung für die nächsten zehn bis 20 Jahre. Unter anderem sind Verlängerungen von U-Bahn-Linien darin verankert.

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