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Mitschrift

Wien ist ein Top-Wirtschaftsstandort: Überdurchschnittliche Produktivität, hohe Wirtschaftsleistung, viele internationale Ansiedlungen, sowie Spitzenreiter bei Forschung und Entwicklung. Damit das auch in Zukunft so bleibt, wurde eine Wirtschafts- und Innovationsstrategie für Wien bis 2030 entwickelt. Damit ergeben sich viele Herausforderungen in verschiedenen Bereichen.

OT Klemens Himpele, Leiter Abteilung Wirtschaft/Arbeit/ Statistik
Die globalen Herausforderungen vor denen die Städte heutzutage stehen, sind einerseits natürlich die Urbanisierung das heißt das Städtewachstum, andererseits die technologische Entwicklung die wir haben. Die wahnsinnige viele Chancen bieten, aber eben auch gestaltet werden muss. Wir haben zum Dritten das Thema  Klimakriese, wir müssen dafür sorgen, dass die entsprechenden Klimaanpassungs- Maßnahmen und auch der Klimaschutz auch im wirtschaftlichen Programm Einzug hält und wir haben natürlich das Thema medizinische Entwicklung, also die Frage auch der Alterung der Gesellschaft, wo wir einen Beitrag leisten wollen, wo Wien eben international sichtbar werden kann.

Mit diesen umfangreichen Herausforderungen sind aber auch Chancen für Wien verbunden

OT Klemens Himpele, Leiter Abteilung Wirtschaft/Arbeit/ Statistik  
Wirtschaft muss ja immer dafür da sein, dass das Leben besser wird für uns alle. Das ist sozusagen der Sinn des Wirtschaftens und wir haben mit der neuen Strategie, die eben bis 2030 eben gültig sein wird, uns eigentlich zwei große Ziele gesetzt. Einerseits, haben wir gesagt, wir wollen Beiträge liefern, die den Menschen in den Mittelpunkt stellen, die zum besseren Leben der Menschen beitragen. Zum anderen wollen wir die Stärkefelder Wiens, die sechs Stärkefelder, die wir identifiziert haben, noch weiter ausbauen und dort wirklich international sichtbar werden, weil das die die Bereiche sind, wo Wien international einen Beitrag zur Lösung der großen Herausforderung liefern kann.

Diese Sechs Stärkefelder wurden bei den Arbeiten für die Wirtschafts- und Innovationsstrategie von über 200 ExpertInnen identifiziert.

OT Klemens Himpele, Leiter Abteilung Wirtschaft/Arbeit/ Statistik
Das ist einerseits der ganze Bereich Gesundheitsstandort Wien, aufbauend auf die Life Science die wir in Wien schon haben. Wir haben zum Zweiten das Thema Smarte Lösungen für die Stadt des 21. Jahrhunderts. Worum geht es da? Wir werden unsere Lebensweise verändern, die technologischen Möglichkeiten nutzen müssen um die Klimakriese in den Griff zu bekommen. Dort es vor allem auch darum, die gebaute Stadt entsprechend zu entwickeln, da geht es ums Leben, da geht es um Mobilität, Wohnen und dergleichen mehr. Wir haben zum Dritten das Thema Smarte Produktion, also die Frage: Wie Produktion in der Stadt stattfinden kann weiterhin? Da geht es natürlich in erster Linie um das Thema Flächenverfügbarkeit wie sie im Fachkonzept „Produktive Stadt“ niedergelegt sind. Wir haben das Thema Wiener Digitalisierung. Da geht es nicht darum das Wien auch entdeckt hat dass es Computer gibt, sondern es geht vielmehr darum, den europäischen Weg zu gestalten, der auch dort den Menschen in den Mittelpunkt stellt, das heißt die Technologien zu nutzen. Und wir haben darüber hinaus das Thema: Wien als Kulturmetropole. Wien ist eine Kulturmetropole, international angesehen, das gilt es weiterzuentwickeln und wir haben Wien als Stadt der internationalen Begegnung. Wir sind Standort von über 30 internationalen Organisationen, wir haben sehr viele internationale Headquarter in der Stadt, wir haben Hochschulen, die hoch international vernetzt sind und diese Stärke gilt es zu nutzen, für den Standort Wien und für den Wirtschaftsstandort Wien.

Erfreulich: Im Bereich Smart City hat Wien bei einer Studie weltweit sogar den ersten Platz inne. Was verbirgt sich eigentlich hinter dem Begriff Smart City.

 OT ROLAND FALB, Unternehmensberater, Mitglied ExpertInnenteam  
Smart City heißt: mit neuen digitalen Technologien und Möglichkeiten die Probleme, die Städte heute haben: rasche Urbanisierung weltweit… Diese Technologien und Möglichkeiten einzusetzen.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch die Arbeit der Universitäten. Mit 200.000 Studierenden und 40.000 Forscherinnen und Forschern. Wichtig dabei ist …

OT Sabine Seidler, Rektorin TU Wien
Das wir jetzt, mit diesem Potenzial was wir haben, herausarbeiten wo wir gemeinsam letztendlich an der Lösung von Problemen arbeiten können. Es sind da Themenfelder identifiziert worden, in denen gearbeitet werden soll und da gehört natürlich Forschung und Umsetzung Hand in Hand entwickelt.

Die Stadt Wien hat übrigens zahlreiche umfassende Serviceangebote für UnternehmerInnen und Unternehmer in der Stadt.

Wien zahlreiche Serviceangebote für UnternehmerInnen gibt und die Stadt gerne weiterhilft.

www.stolzaufwien.at

Wirtschafts- und Innovationsstrategie - Teil 1

Damit Wien weiterhin wirtschaftlich vorne mitspielen wird, wurde eine Wirtschafts- und Innovationsstrategie bis 2030 entwickelt.

Länge: 4 Min. 10 Sek.
Produktionsdatum: 2019
Copyright: Popup TV und Film Produktion GmbH

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