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Ich möchte mich ganz kurz einmal vorstellen. Mein Name: Walter Barylli, geboren am 16. Juni 1921. Das heißt also, ich bin momentan noch 91 Jahre alt. Man behauptet, man sieht's mir nicht an, aber die Jahre sind ja doch da. Mein ganzes Leben von Kindheit an war der Musik gewidmet. Schon als Junge hab ich eifrig meinen Verwandten zugehört, die alle mit der Musik zu tun gehabt haben, bis ich letzten Endes dann an die Wiener Staatsoper engagiert wurde, an das Orchester der Wiener Staatsoper, und als Gipfelpunkt Mitglied der Wiener Philharmoniker wurde. Darf ich ganz kurz einige Worte über meine Familie bzw. zuerst einmal über meine Eltern verlieren. Eine Anekdote: Wie lernten sich meine Eltern überhaupt kennen? Das ist ja schon eine kleine Geschichte. Es war in den letzten Kriegsjahren des Ersten Weltkriegs. Mein Vater war auf der Durchreise. Er war Zehnerjäger, sogenannter Kopaljäger. Er ist verlegt worden nach Polen. Und auf der Durchreise in Wien machte der Zug Station in Wien Floridsdorf. Meine Mutter war damals, was auch im jetzigen Krieg der Fall war, ein schützender Engel für die armen Soldaten, die an die Front mussten. Sie hat sie gelabt am Bahnhof mit Getränken und etwas zu essen. Und da sah sie den jungen Leutnant, der gerade an die Front musste. Und der hat natürlich das junge Mädchen gesehen. Und wie das Schicksal so spielt: Sie haben sich gut kennengelernt, haben sich geschrieben. Nach zwei Jahren haben sie gesagt, wenn der Krieg gut zu Ende geht, dann müssen wir zwei heiraten. Das taten sie dann auch. Und das Ergebnis sehen Sie ja vor sich, das bin ich. Der Erste Weltkrieg ging zu Ende, mein Vater kam zurück, zum Glück unverwundet. Die Eltern, sie haben ja geheiratet inzwischen, haben sich im 3. Bezirk, im sogenannten Erdberg, eine Existenz aufgebaut. Sie haben ein kleines Lebensmittelgeschäft aufgemacht. Eine merkwürdige Situation. Beide waren an und für sich von Natur aus sehr musikalische Leute. Mein Vater hat eine wunderbare Stimme gehabt, meine Mutter hat begonnen, Klavier zu spielen. Aber die Zeiten, wie man so schön sagt, waren schlecht, und irgendwie mussten sie sich ernähren und fortkommen. Wenn ich das heute im Gedächtnis noch habe, die Situation, in der diese zwei jungen Leute begannen, ihr Leben zu gestalten, ist es mir fast unfassbar. Sie haben ein Lebensgeschäft ... Verzeihung, ein Lebensmittelgeschäft übernommen und als Wohnung einen einzigen Raum zur Verfügung gehabt. In der Größe etwa, ich kann nur schätzen, ungefähr vier mal sechs Meter, in dem sich alles abgespielt hat. Das Familienleben, die Ernährung. Und von der Früh bis am Abend die Bedienung der Kundschaft, die nebenan im Lebensmittelgeschäft einkaufen war. Das war der gänzliche Anfang. Ich möchte jetzt ein wenig über meine musikalischen und violinistischen Anfänge erzählen. Mein Onkel, Karl Barylli, war selbst noch Geigenschüler an der Staatsakademie und hat bei uns in der Wohnung sehr oft geübt. Ich hab ihm zugehört und muss anscheinend so begeistert gewesen sein, dass ich, wenn er da gestanden ist und seine Etüden gelernt hat, neben ihm war und mit zwei Kochlöffeln seine Bewegungen des Geigenspiels nachgeahmt hab. Das fiel ihm mit der Zeit auf, und er hat meinen Eltern gesagt: "Es kommt mir vor, dass der Walter", das war ich natürlich, "sehr Interesse zeigt an dem Violinenspiel." "Wir sollten ihm eine kleine Geige kaufen." Das taten meine Eltern. Es war wirklich eine ganz kleine Viertelgeige. Und es war wirklich der Beginn ... meiner Karriere als Geiger. Mein Onkel Karl war ein so gewissenhafter Lehrer für mich. Ich hab ihm sehr, sehr viel zu verdanken. Er hat konsequent fast jeden Tag mit dem kleinen Buben geübt, bis ich selbst dann an die Staatsakademie kommen konnte, hab die Aufnahmeprüfung gemacht. Und ich hab dort meinen Weg als Geiger begonnen. Ich hab einen zweiten Onkel gehabt, einen Mann, also Onkel natürlich, der Mann meiner Tante. Der war Techniker, und der hat, was damals manches Mal auch üblich war, gebastelt. Und er hat sich ein Radio gebastelt mit einer Hochantenne, was ein großer Komfort war. Es hat sogar einen Schlager gegeben damals: "Hab eine Hochantenne ..." Hat's gegeben. Das hat er sich gemacht. So konnte ich, mit Kopfhörern selbstverständlich, ganz zufällig eine Sendung hören mit dem Mairecker-Streichquartett. Das Studio war damals im alten Kriegsministerium. Im letzten Stock oben. Das hab ich dann erfahren. Das Mairecker-Quartett hat eine wunderschöne Kammermusik gespielt. Ich glaube, es war ein Schubert-Quartett. Ich hab fasziniert mit meinen Kopfhörern das gehört. Wie der Zufall so will, bin ich dann in dieselbe Klasse an der Staatsakademie des Professor Mairecker gekommen, den ich hier schon als Kind mit Kopfhörern gehört hab. Ich muss wirklich sehr talentiert gewesen sein, denn in kürzerer Zeit, in zwei oder drei Jahren, hab ich an einem Wettbewerb teilnehmen können, dem sogenannten Kreisler-Wettbewerb Er existiert heute noch. Nur war es damals irgendwie nur für Streicherklassen der Wiener Staatsakademie bestimmt. Die Widmung war ja von Fritz Kreisler so gedacht. Aber ... ich hab so schön gespielt anscheinend, ich hab zweimal den Kreisler-Preis gewonnen. Und das war, für damalige Verhältnisse, ziemlich viel Geld. Das waren 250 Schilling. Und ein Schilling war ziemlich viel wert. Ich wiederhole mich nur, wenn ich sag, wenn ich um einen Schilling ein Wiener Schnitzel hab kaufen können, 250 Wiener Schnitzel also, war das ein ganz schöner ... Ein ganz schöner Preis dafür. Aber um das ist es wirklich nicht gegangen. Das sag ich nur so. Meine Eltern waren natürlich sehr glücklich, dass meine Fortschritte so groß waren, dass ich eben den Preis gewonnen hab. Ich war also Schüler bei Professor Mairecker. Und in diesem Jahr, es war 1933, kam als Gastprofessor nach Wien ein sehr bekannter deutscher Violinist, ein Professor Florizel von Reuter. Er hat in Wien eine Meisterklasse geleitet, hat einige sehr gute Schüler gehabt, und ich durfte auch bei ihm weiterstudieren, obwohl ich gleichzeitig Schüler von Mairecker war, wo ich eher Kammermusik gespielt hab. Der Professor Florizel von Reuter hat sich meiner sehr, sehr angenommen. Er hat gesehen, der Bub hat großes Talent, und hat mich sehr gefördert, hat meine Technik bewundert. Und es kam dazu, dass er meinen Eltern vorgeschlagen hat ... Er musste aber bald wieder zurück nach Deutschland, er war ja nur Gastprofessor. Er wollte mich mitnehmen nach Deutschland. Er hat in München gewohnt. Und er meinte, es wäre gut, wenn ich in seiner Familie wohne. Da hätte ich kontinuierlich Geigenunterricht. Der Bub ist so talentiert, in kurzer Zeit könnte er aufs Podium, also konzertieren. Meine Eltern haben damals zugestimmt. Es war sicher keine leichte Entscheidung für sie, dass der Bub jetzt mit dem berühmten Geiger nach München geht und dort studiert und auch lebt. Meine musikalische, geigerisch-technische Entwicklung ging wirklich so rasant vor sich, dass mein Lehrer gemeint hat: "Du könntest im Jahr 1936 ...", also kurz ... nach meinem Studienbeginn bei Reuter, ".. in München ein öffentliches Konzert geben." "Wir werden dich gut vorbereiten. Das Repertoire kennst du ja schon." Und das war also mein erstes öffentliches Auftreten als Violinen-Solist in München 1936. Und zwar in einem Konzertsaal in München, wo ich als junger Bub, ich seh mich heute noch dort aufs Podium gehen, wirklich zum ersten Mal vor großem öffentlichen Publikum mein Repertoire spielen konnte. Es war ein Riesenerfolg. Es gibt sogar ... Ich hab heute noch Fotos von damals: Der Bub steht da, die Leute vor ihm. Aber komisch, wenn ich zurückdenke an die Situation damals: Es war mir so selbstverständlich, dieses Konzert zu spielen. Ich war ja, das muss man schon sagen, ich war sehr gut vorbereitet darauf. Ich hab dann einige Engagements bekommen aufgrund des Erfolges in München. Unter anderem auch, nachdem ich schon in Deutschland herumgefahren war als Solist, ein wirklich schönes Engagement in Stuttgart im Jahr 1938. Und bin von dort direkt in einen Zug gestiegen nach Wien. Die Reise Stuttgart-München-Salzburg-Wien war ja an und für sich nichts Besonderes. Aber wir kamen in die Richtung München. Und von München an war auffällig, dass sehr viel Militär in der Gegend zu sehen war. Auf den Straßen, aber auch im Gelände. Und je näher wir der österreich- ischen Grenze in Freilassing kamen, desto zahlreicher waren die Verbände, die man gesehen hat. Es waren Panzer, Artillerie, aber auch sehr viel Infanterie, die biwakiert haben im Gelände. Nun standen wir also in der Grenzstation Freilassing. Und merkwürdigerweise war es ein langer Aufenthalt. Wir wurden alle irgendwie unruhig, weil wir wussten nicht, was passiert jetzt. Ja, dann hat es geheißen, die Situation ist sehr gespannt zwischen Österreich und Deutschland. Man weiß nicht, ob der Zug überhaupt über die Grenze nach Österreich reinfahren darf. Die Situation hat sich dann irgendwie entspannt. Der Zug fuhr weiter in Richtung Salzburg. Und merkwürdigerweise: Über der Stadt Salzburg kreiste ein kleines Flugzeug. Das hat Flugzettel abgeworfen, und zwar mit dem Text: "Für ein freies Österreich! Wählt Schuschnigg!" Also, die Situation auf der deutschen Seite, der Aufmarsch einer Armee. Herüben noch die Propaganda für ein freies Österreich. Das war also eine ganz seltsame Situation. Aber der Zug hat dann fahrplanmäßig weiterfahren können nach Wien. Und wir kommen nach Wien ... Und was seh ich? Erstens einmal hat mich mein Vater vom Bahnhof abgeholt. Das war sehr schön, sehr nett. Aber große Aufregung: Ich seh die Polizei am Bahnhof, und merkwürdigerweise unsere österreichische Uniform, aber mit Hakenkreuz-Armbinden. Es muss also, während wir von Salzburg nach Wien mit der Bahn fuhren, sich Entscheidendes politisch getan haben. Das war dann der sogenannte Umbruch. Das war also jetzt ... die große Politik, der Umbruch, wie es so schön geheißen hat. Und letzten Endes, beziehungsweise nicht letzten Endes, sondern als Anfang einer Entwicklung, war doch ... Was mich auch als Musiker betroffen hat ... Die ganze politische Entwicklung in Wien, in Österreich ... .. war ziemlich dramatisch damals. Man konnte sich gar nicht vorstellen, in welch kurzer Zeit sich die Situation vollkommen verändert hat. Interessanterweise hat's mich auch als Musiker betroffen. Ich war doch ausgebildet eindeutig als Violinen-Solist. Und hab nun gedacht: Wie geht das nun weiter? Mit Österreich ... .. wird sich Großes ändern. Es kam ... der berühmte Anschluss an Deutschland. Und nun war etwas sehr Interessantes in meinem musikalischen Leben, überhaupt in meinem Leben, passiert. Ich hab wieder mit dem Professor Mairecker Kontakt bekommen. Und er hat mir Folgendes gesagt: "Wenn ich dir einen Rat geben darf, Walter", hat er zu mir gesagt. "Du bist jetzt Violinen-Solist." "Aber schau, niemand weiß", hat er mir damals gesagt. "Niemand weiß, wie es weitergehen wird." "Die Situation ist sehr unsicher. Aber ich weiß, dass in kurzer Zeit an der Wiener Staatsoper Probespiele für Orchestermusiker sein werden." "Auch für Geiger. Ich rate dir gut, geh zu dem Probespiel und schau, dass du die Stelle dort bekommst." Das war der Rat meines alten Lehrers Mairecker. Und wie recht hat er doch gehabt! Ich folgte also dem Rat von meinem alten, lieben Lehrer Mairecker. Ich bin zu dem Probespiel hingegangen, war natürlich schon gut vorbereitet. Und hab das Probespiel bestanden. Ich war damals 17 Jahre alt. Der jüngste ... Geiger, der in das Staatsopernorchester Wien aufgenommen wurde. Ich glaube, einen hat es noch gegeben. Das war der seinerzeitige große Konzertmeister Arnold Rosé. Der war auch als ganz Junger im Orchester. Aber zu dieser Zeit war ich also der Jüngste. Und ich war sehr stolz. Letzten Endes: Ich war ja auch zugleich Wiener Philharmoniker. Und in dieser Situation hab ich dann ein Jahr später, nach meinem Engagement in der Oper, nachdem eine Konzertmeisterstelle ausgeschrieben war für die Philharmoniker und natürlich zugleich Oper, mich auch dem Probespiel gestellt für diese Konzertmeisterstelle. Ich hab anscheinend so gut gespielt, dass ich das Probespiel bestanden hab. Und nun waren wir eine kleine Gruppe. Die Konzertmeister der Wiener Philharmoniker waren damals der Hofrat Mairecker, der Professor Wolfgang Schneiderhahn, der Kollege Willi Boskovsky, und als vierter, jüngster Konzertmeister, der jemals im Orchester war, das war dann der Walter Barylli. Das waren die vier Konzertmeister. In meiner neuen Position als Konzertmeister hab ich im sinfonischen Sektor die ganz großen Dirigenten der damaligen Zeit kennengelernt, von denen jeder eine eigene Persönlichkeit war. Ich beginne einmal ... mit Hans Knappertsbusch. Das war jener Dirigent, der beim Orchester am beliebtesten war. Denn der hat fast keine Proben gemacht. Ich erinnere mich gut an ein Konzert mit Beethoven-Sinfonien. Wir saßen da und warteten auf den Hans Knappertsbusch. Der kam auch. Aber nur bis zum Eingang vom Podium. Er sagte zu uns: "Meine Herren, Sie kennen das Stück." "Ich kenn's auch. Auf Wiederschauen, wir sehen uns am Abend." Das war der Hans Knappertsbusch. Aber das ist eine Anekdote, die schon bekannt ist, aber so war er wirklich. Er war ein Dirigent, wo es fast keine Proben gebraucht hat. Er war so deutlich und so überzeugend. Und seine Art, mit dem Orchester umzugehen, war wirklich sehr, sehr, sehr ... fast kollegial. Ein großer Mann, große Persönlichkeit. 1939 begann der Zweite Weltkrieg. Und nun war die Situation für das Orchester so, dass wir vor dem Einrücken standen, die Kollegen, die die Jahrgänge gehabt haben. Das wäre natürlich für die Wiener Philharmoniker fast untragbar geworden. Außerdem wussten wir, dass unsere Kollegen in Berlin, die Berliner Philharmoniker, vom Wehrdienst befreit waren. Wir haben uns da etwas zurückgestellt gefühlt. Und im Orchester war eine gewisse Unruhe zu bemerken. Aber was sollte man machen in einem System, das einfach angeordnet hat? Da gab's keine Widerrede. Aber wir hatten einen großartigen Fürsprecher für unsere Sorgen. Das war der berühmte Dirigent Wilhelm Furtwängler. Er hat sich für das Orchester eingesetzt, auch bei den entsprechenden Dienststellen in Berlin, indem er gesagt hat: "Jetzt ist Österreich angeschlossen worden an das Deutsche Reich, und dieses berühmte Orchester, die Wiener Philharmoniker, sind auch jetzt in Deutschland mit dabei." Das waren seine Argumente. "Man kann sie nicht gleich nach dem Anschluss in den Krieg schicken." Er plädierte dafür, hier dieselbe Situation, denselben Status zu geben wie ihren Kollegen in Berlin. Und Gott sei Dank, man hat auf ihn gehört. Von diesem Zeitpunkt an waren die Wiener Philharmoniker, sprich Staatsopernorchester, denn das sind ja dieselben Herren, vom Kriegsdienst befreit. Wir waren natürlich sehr glücklich, haben unseren Dienst nach wie vor gemacht in der Staatsoper und im Orchester, im Musikverein in Wien mit Abonnement-Konzerten. Und sind dadurch Gott sei Dank dem Kriegsdienst entkommen. Ich möchte eine schöne Erinnerung jetzt erzählen. Das war der Anfang der heute weltberühmten Neujahrskonzerte. Es war 1939. Der Clemens Krauss hat dirigiert. Und wir haben ein wunderbares Programm gehabt: Josef und Johann Strauss, also die ganze Wiener Musik. Als junger Konzertmeister hatte ich natürlich auch sehr schwere Soli zu spielen. Und ich hab den Verdacht, dass meine Kollegen mir das absichtlich zugeteilt haben, dieses Solo, um zu sehen, wie geht der Junge mit diesem schwierigen Stück um. Das war "Der Bürger als Edelmann" von Richard Strauss. Da ist tatsächlich ein sehr, sehr heikles Violinen-Solo drin. Doppelgriffe ... Also, keiner spielt's an und für sich sehr gerne. Also, mir hat das nix ausgemacht. Aber ich muss dazu sagen, die Aufnahmetechnik damals war noch nicht so weit fortgeschritten, dass man Bänder hat schneiden können oder Stücke herausnehmen. Wenn etwas passiert ist, eine Kleinigkeit, musste man den ganzen Satz noch einmal spielen. Nachdem wir das schon ein- oder zweimal gespielt haben, weil immer bei den Bläsern irgendeine Kleinigkeit war, musste ich das halt noch einmal spielen. Es war nicht meine Schuld, die Wiederholung. Sondern es war von der Technik her notwendig, dass man das wiederholt. Nachdem wir das vier- oder fünfmal gespielt haben, hat der Clemens Krauss gesagt: "Also, können S' net einmal daneben spielen?" Ich hör mich heut' noch, ich hab gesagt: "Herr Direktor, ich kann das nicht anders." Ein Kollege stand mir zur Seite, der berühmte Professor Ernst Morawec, ein guter Pädagoge bei uns im Orchester. Er hat gesagt: "Naa, der hat eine so sichere Linke-Hand-Technik, bei dem erleben S' das nicht. Der spielt immer richtig." Also die Kollegen haben dann schon geschmunzelt. Aber ich war rehabilitiert, weil ich habe das wirklich gekonnt als Junger. Ich möchte eine kleine Geschichte erzählen, die im Jahr 1944 begonnen hat. Und in letzter Zeit ... .. wieder erschienen ist, diese Geschichte. Es war Folgendes: Wir hatten in einer sogenannten Philharmonischen Akademie das Mozart-Violinen-Konzert in D-Dur auf dem Programm. Mit mir als Solisten, Dirigent Clemens Krauss. Das Konzert verlief wunderbar, tadellos. Der Österreichische Rundfunk bzw. der ORF hat das aufgenommen. Ich muss dazu sagen, ohne dass wir eigentlich wussten, dass das Mikrofon eingeschaltet ist und aufgenommen wird. Das war damals nicht so unüblich. Man hat eben das aufgenommen. Gut, das Konzert verlief, und ich hab dann nicht mehr dran gedacht. Vor einem Jahr etwa ruft mich ein sehr netter Freund von mir an, der musikbegeistert ist, und wir sind in lockerem Kontakt. Der ist ein Holländer. Und er sagt: "Wissen Sie, Herr Professor, dass im deutschen Archiv, Notenarchiv, Bandarchiv von Ihnen ein Violinen-Konzert archiviert ist?" Das war also ungefähr vor einem Jahr. Sag ich: "Ich hab keine Ahnung. Was soll das sein?" Er sagt: "Ja, ich hab gelesen: Clemens Krauss, Walter Barylli, Mozart, D-Dur-Konzert, Wien, 1944." "Sie können ja dorthin schreiben, vielleicht kriegen Sie Nachricht." Das tat ich natürlich. Und es war tatsächlich so: Das Band, das damals in Wien aufgenommen wurde, landete schließlich im Archiv in Wiesbaden. Aber wieso? Das Band lag in der Argentinier- straße bei uns im Radioarchiv. Nun kam der Einmarsch der russischen Armee. Der Radiosender wurde selbstverständlich besetzt. Und es gab Kulturoffiziere bei den Russen, die sich die Archive angeschaut haben und eventuell interessante Sachen beschlagnahmt und mitgenommen haben. Wie ich jetzt weiß, auch das Mozart-D-Dur-Konzert mit dem Clemens Krauss. Das landete aber zuerst in Moskau. Von Moskau aus in die deutsche DDR, und zwar an die Zonengrenze mit Westberlin. Dann war merkwürdigerweise ein komischer Austausch zwischen den beiden deutschen Staaten. Die im Westen haben gesagt: "Habt ihr was, was uns interessiert?" Und die haben gesagt: "Habt ihr irgendwas?" So kam dieses Band des Österreichischen Rundfunks über Moskau, Deutschland schließlich zu einem Archiv in Wiesbaden. Und da lag es nun. Und wenn nicht zufällig mein Freund im Mozart-Jubiläumsjahr in Wiesbaden gesucht hätte nach interessanten Sachen von Mozart, nach interessanten Aufnahmen von Mozart, und zufällig meinen Namen dort gesehen hätte, würde es heute noch dort liegen. Aber wir haben das Band bekommen, und es wurde überspielt. Und es ist bereits jetzt, nicht bereits, sondern jetzt, auf CD erhältlich. Und es war eine Sensation in Wien. Es wurde im philharmonischen Programmheft erwähnt: "Sensationeller Fund, der junge Konzertmeister 1944!" "Hören Sie jetzt die Aufnahme von damals." Das war die Geschichte vom Mozart-D-Dur-Konzert. Ich möchte schon auf diesen ... .. auf diesen schrecklichen Tag zurückkommen, an dem unsere Oper zugrunde gegangen ist. Das war der 12. März ... 1945. Es war merkwürdigerweise, bewusst oder unbewusst, genau ein Jahrestag vom Anschluss Österreichs an Deutschland. Also, kurz und gut, es war wieder einmal ein Fliegerangriff angekündigt. Am Vormittag. Die Sirenen haben geheult, und ich bin mit meiner kleinen Familie in den Keller hinunter. Das Gebäude war genau gegenüber der Wiener Staatsoper. Der sogenannte Heinrichhof, ein altes Wiener Ringstraßengebäude, zum Glück sehr, sehr solide gebaut. Und der Angriff verlief wie halt üblich damals. Nur wir hörten im Keller unten dumpfe, schwere Einschläge. Bis hinunter hat das Gebäude gezittert. Und der Angriff ging vorüber. Und wir kamen ins Freie und mussten zu unserem Entsetzen sehen, dass unsere Staatsoper gegenüber unserem Aufenthalt zu brennen begonnen hat. Der Heinrichhof, in dem wir gewohnt haben, hat drei oder vier Bombentreffer bekommen. Die haben die oberen Stockwerke betroffen, aber im Keller ist Gott sei Dank nichts passiert. Aber wir haben gesehen, dass die Staatsoper schwer getroffen war, dass der hintere Teil, der Bühnenteil, total kaputt war. Der Eiserne Vorhang ist in den Publikumsraum hineingefallen. Man konnte vom Ring durch die Oper durchsehen bis zum rückwärtigen Eingang, wo das Hotel Sacher steht. Also schwere Bombentreffer, aber nicht nur die Oper, leider, sondern die ganze Umgebung: Die Albertina war getroffen, und ein Haus, das hat Philipphof geheißen. Von dem haben wir dann erfahren, dass in dem Keller sehr viele Leute Schutz gesucht haben, von denen niemand mehr gelebt hat. Das war jener 12. März '45, wo unsere Oper zugrunde gegangen ist. Darf ich doch hinzufügen, dass unser Theaterbetrieb in der Staatsoper während des ganzen Krieges ... weitergelaufen ist und erst durch die Theatersperre auch die Oper betroffen war. Interessanterweise war die letzte Vorstellung in der Staatsoper "Die Götterdämmerung" von Richard Wagner mit Knappertsbusch am Dirigentenpult. Es war direkt ein Symbol, dass die letzte Vorstellung "Götterdämmerung" geheißen hat. Die Salzburger Festspiele waren auch betroffen durch das Attentat auf Adolf Hitler. Aber es wurde erlaubt, dass ... die Einstudierung der Richard-Strauss-Oper "Liebe der Danae" bis zur Generalprobe fortgeführt werden durfte. Und so war es auch. Wir haben die Oper einstudiert, und der alte Richard Strauss kam zur Generalprobe und hat sich in die erste Reihe neben das Orchester gesetzt. Und hat von dort seine Oper, zumindest als Generalprobe, noch hören können. Es war so rührend: Nach dem Schluss ist er aufgestanden und hat zum Orchester und zu den Sängern gesagt: "Meine Herrschaften, ich danke Ihnen von ganzem Herzen." "Ich hoffe, wir sehen uns in einer besseren Welt wieder." Das waren die letzten Worte von Richard Strauss, nachdem wir noch die Generalprobe gespielt haben. Es war rührend. Etwas muss ich noch erzählen. Das ist ... das Schicksal der Wiener Philharmoniker als Orchester, als Ensemble, in den letzten Kriegstagen, die Wien erlebt hat. Wir hatten noch ein letztes Konzert im Musikverein und mussten dann entscheiden: Gehen wir jetzt alle nach Hause zu unseren Familien? Oder was soll das Orchester als Ensemble machen? Wir hatten also eine Versammlung, eine Zusammenkunft, und einstimmig wurde beschlossen: Nein, nicht auseinandergehen, bleiben wir zusammen als Wiener Philharmoniker. Und versuchen, die nächsten Tage oder Wochen, was auch immer uns treffen wird, als Ensemble zu überstehen. Es war ein sehr schwerer Entschluss für manche, denn ihre Familien mussten zu Haus bleiben. Obwohl, wer konnte oder wer Zeit hatte oder die Möglichkeit hatte, Wien zu verlassen, die Frauen oder Kinder, die haben's ja getan. Aber es waren noch genug da, die nicht weg konnten, die keine Verwandten oder Bekannten in der Provinz gehabt haben. Jedenfalls hat das Orchester beschlossen: Wir bleiben zusammen. Und aus diesem Beschluss haben sich die Abenteuer des Orchesters in den nächsten 14 Tage ergeben. Wir haben uns im Musikverein getroffen. Wir haben beschlossen, was zu tun ist. Was mit dem Archiv zu tun ist, was mit den Instrumenten zu tun ist, und vor allem, wohin wir gehen sollten als Ensemble. Musikverein kam nicht in Frage. Der Keller war viel zu klein, viel zu seicht für ein ganzes Orchester. Wir hatten also beschlossen, weil einige Kollegen sich dort gut ausgekannt haben, gehen wir ins Wiener Burgtheater. Dort sind die Kellerräume groß genug. Also, gesagt, getan. Es wurde zusammen das Notenmaterial und die Instrumente sukzessive vom Musikverein, händisch oder mit dem Wagen, ins Burgtheater gebracht. Ich kann mich gut erinnern: Es war ein scheußlicher Tag, es hat geregnet, und wir waren mit unseren Instrumenten unterwegs. Aber wir sind dann letzten Endes gelandet und haben uns im Keller des Burgtheaters halbwegs eingerichtet. Weil wir geglaubt haben, da müssen wir in den nächsten Tagen bleiben. Wir wussten ja nicht, wie lange das dauern wird. Das war aber eine Illusion. Am nächsten Tag war die Situation um Wien herum so, dass die Wehrmacht zurückgedrängt wurde auf engeren Raum um Wien. Und für die damalige Situation ... Ein bekannter Befehlshaber der Waffen-SS hat geheißen Sepp Dietrich. Der war der Befehlshaber. Und ausgerechnet der Sepp Dietrich hat seinen Befehlsstand im Burgtheater aufgeschlagen. Das heißt also, wir mussten das wieder räumen. Und uns umsehen, wohin? Ja, wohin eben, nicht. Bis ein Kollege gesagt hat: "Ich weiß einen tiefen Keller im ... am Hof, bei der Feuerwehrzentrale." "Ich fahr mit dem Rad dorthin und schau nach, ob die Platz genug haben für unser ganzes Orchester." Ich mach's kurz: Es war Platz dort. Wir mussten mit unserem ganzen Zeug, mit unseren Instrumenten dort übersiedeln. Tiefer Graben hat die Straße geheißen. Wir mussten uns dort einrichten. Dort haben die Wiener Philharmoniker das Kriegsende erlebt. Mit verschiedenen Abenteuern, die wir in diesen Tagen erlebt haben. Denn es war ja schrecklicher Krieg, auch in Wien, und die russische Armee war nicht sehr zimperlich im Umgang mit den Zivilpersonen. Aber ... .. das hat auch ein Ende genommen. Und wir konnten, ziemlich erschöpft, das muss ich schon sagen, aber immerhin wieder als Ensemble "Wiener Philharmoniker" das Kriegsende erleben. Und ... in gar nicht ferner Zukunft haben wir dann unser erstes Konzert spielen können. Und zwar mit Clemens Krauss. Obwohl er später verboten wurde. Er durfte dann nicht dirigieren, wie andere berühmte Dirigenten auch. Sie bekamen eine gewisse Zeit, wo sie nicht mehr dirigieren durften, ein oder zwei Jahre. Aber immerhin: Unser erstes Konzert nach diesem schrecklichen Krieg war nicht im Musikverein, es war im Wiener Konzerthaus. Der Musikverein war an und für sich unversehrt. Aber, was wenige Leute wissen, oben auf der Orgelgalerie hat eine Granate eingeschlagen. Die ist nicht explodiert. Aber man hat sich gesagt: Wer weiß, es ist doch besser, man macht die öffentlichen Konzerte nicht da, wo die Granate oben ist, sondern gehen ins Konzerthaus, das unversehrt war. Und so war es auch. Nachdem wir uns halbwegs wieder als Menschen gefühlt haben nach den ganzen Kriegsereignissen - und wir waren ja Musiker, und wie wir in Wien immer sagen, wir waren ja Musikanten, im guten Sinne gemeint. Wir waren froh, wieder am Podium sein zu können und unserem Publikum wieder zu spielen. Die Oper war ja kaputt, sie war ja zertrümmert. Wir haben dann im Theater an der Wien gespielt. Vorher zuerst auch in der Wiener Volksoper. Aber das Musikleben hat begonnen, wieder ein Publikum zu gewinnen. Und ich persönlich hab dann auch, wie mir schon seinerzeit mein alter Lehrer Mairecker gesagt hat, begonnen, Kammermusik zu spielen. Das "Barylli-Quartett" wurde gegründet und hatte, ich überspringe jetzt einige Zeit, im Musikverein unseren Zyklus gehabt, der großen Anklang gefunden hat. Und wie das Schicksal so will, ich erzähl das als Anekdote: Ich hab einige Zeit mit meinem Quartett gespielt, hab eine Reise vor mir gehabt nach Südamerika. Und ... durch Krankheit ist das Barylli-Quartett geschrumpft bis auf den Primarius. Und zur selben Zeit, das war in Salzburg, hat sich mein Konzertmeisterkollege, der Wolfgang Schneiderhahn, der das Schneiderhahn-Quartett gehabt hat im Musikverein, von seinen Kollegen getrennt, weil er nur Solist sein wollte. Es war also dort, bei mir, nur mehr der Primarius da. Dem anderen Quartett ist der Primarius abhandengekommen. Sodass wir in Salzburg gesagt haben, das ist eine Fügung des Schicksals. Wir waren ja alle Philharmoniker. Meine Kollegen haben gesagt: "Du hast keine Quartett-Kollegen, und wir haben keinen Primarius." "Machen wir's doch zusammen, nennen wir uns Barylli-Quartett und spielen gleich in Salzburg im selben Sommer noch ein Konzert." Das war ein derart großer Erfolg, dass heute noch die CDs davon verkauft werden. Es war ein wunderschönes Programm: Schubert, "Der Tod und das Mädchen", Hindemith op. 22, also wirklich ... Und wir haben so gut zueinander gepasst. Die Kollegen kannten das Repertoire fast auswendig vom Schneiderhahn-Quartett. Ich kannte es von meinem Quartett, sodass wir uns nur zusammensetzen mussten, wir vier, und schon hat es ... hat es wieder geklappt. Ja, die Tätigkeit bei den Wiener Philharmonikern. Da wir ja ein Verein sind, der sich selbst verwaltet, wurden immer wieder die Funktionen, die notwendig waren, um das Vereinsleben aufrechtzuerhalten, neu gewählt. Und bei einem Wechsel des Vorstandes ... hat man mich als Vorstand gewählt. Mir war die Funktion eigentlich sehr neu, aber ich hab einen sehr guten Geschäftsführer zur Seite gehabt, der übrigens jetzt seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte. Das war der Helmut Wobisch. Er war politisch nicht ganz einwandfrei für die damalige Zeit. Nicht im schlechten Sinn. Er war ... Er war ein Idealist. Er hat ... Ach Gott, ich will darüber gar nicht weiter reden. Er war aber einer der besten Geschäftsführer, die die Wiener Philharmoniker jemals gehabt haben. Er hat den Verein nach dem Krieg, wo die Verbindungen zum Ausland vollkommen abgerissen waren und auch die Verbindungen mit den großen Schallplattenfirmen neu aufgebaut werden mussten ... Er hat zustande gebracht, dass ein gutes Geschäftsleben, unter Anführungszeichen, wieder entstanden ist. Aber was mich besonders freut, dass es unter meiner Ägide zustande gekommen ist, das ist die Benennung ... Die Verbindung vom Festspielhaus zum Universitätsplatz in Salzburg wurde jetzt benannt in Wiener-Philharmoniker-Straße. Und das haben wir zustande gebracht, meine Wenigkeit als Vorstand, der Helmut Wobisch als Geschäftsführer und der Julius Gmachl als Präsident der Stiftung Mozarteum. Wir drei haben damals erreicht beim Salzburger Gemeinderat die Zustimmung zur Umbenennung der Straße in eine Philharmoniker-Straße. Das war mir zu wenig. Ich hab gesagt: "Naa, naa, nicht nur Philharmoniker-Straße." "Wiener-Philharmoniker-Straße muss es heißen." Warum habe ich das gesagt? Weil zur selben Zeit auch eine gewisse Konkurrenzsituation mit den Berlinern war, die mit Karajan in Salzburg konzertiert haben. Da wollten wir doch eindeutig sagen, wenn schon in Salzburg eine Philharmoniker-Straße, dann bitte eine Wiener-Philharmoniker-Straße. Und so kann man es heute noch lesen, und sooft ich da vorbeigehe, denke ich: "Bravo, Walter! Das hast du gut gemacht." Tja, Wien ... Da kommt einem sofort der Refrain "Wien, Wien, nur du allein", nicht? Aber es hat schon was für sich. Außerdem, wenn man bedenkt, welches Konzert heutzutage aus Wien kommt, eines der meistgehörten und bestgespielten Konzerte: Aus Wien kommt das Neujahrskonzert. Ich kann mich noch erinnern an die Anfänge des Neujahrskonzerts. Und wo steht das Neujahrskonzert jetzt? Damals war es eine Wiener ... ja, eine Wiener Sensation, schon. Aber heute hört die ganze Welt am Neujahrstag, und auch jetzt schon am Silvestertag, denn es wird ja wiederholt, das Wiener Konzert. Und das ist eigentlich der Gruß unseres Landes, unserer Stadt an die ganze Welt, und auch von den Wiener Philharmonikern. Das möcht ich schon dazusagen. Dieses Konzert hat einen einmaligen Erfolg. Wenn ich denke ... .. an die Anfänge ... Und wie sich das entwickelt hat. Und immer noch mehr und immer noch mehr Schallplatten, noch mehr CDs. Und noch mehr Länder. Und jetzt kann ich mich schon wiederholen: Die ganze Welt hört zu Neujahr die Wiener Philharmoniker. Und das ist Wien, das ist eben Wien.

Walter Barylli (Konzertmeister)

Wir und Wien - Erinnerungen Professor Walter Barylli, einer der ganz großen Geiger des 20. Jahrhunderts, ist als langjähriger Konzertmeister und Vorstand der Wiener Philharmoniker schon zu Lebzeiten eine Legende geworden. Der Mann, der sein Leben ganz der Musik gewidmet hat, kommt aus bürgerlichem Elternhaus. Sein Vater war Offizier, sein Onkel Karl Barylli ein begeisterter Geiger. Ihm verlangt Walter Barylli sein frühes Interesse an der Musik.

Länge: 51 Min. 18 Sek.
Produktionsdatum: 2013
Copyright: Stadt Wien

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