Aus- und Fortbildungseinrichtung für HeimhelferInnen - Betriebsanzeige, -änderung oder -einstellung

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Allgemeine Informationen

Betreiberinnen und Betreiber einer Aus- und Fortbildungseinrichtung für Heimhelferinnen und Heimhelfer müssen dem Magistrat folgende Änderungen schriftlich bekanntgeben:

  • Einstellung des Betriebes
  • Übergabe des Betriebes an andere Betreiberinnen bzw. Betreiber
  • Änderung des Namens der Betreiberinnen bzw. Betreiber oder der Einrichtung
  • Verlegung der Betriebsstätte
  • Verlegung des Sitzes der Betreiberinnen bzw. Betreiber
  • Änderung der Betriebsleitung

Voraussetzungen

Die Betreiberinnen bzw. Betreiber der Einrichtung müssen für eine fachgerechte Aus- und Fortbildung Folgendes bereitstellen:

  • Fachlich und pädagogisch qualifizierte Leitungs- und Lehrpersonen in ausreichender Anzahl
  • Geeignete Schulungsräumlichkeiten
  • Möglichkeit der Durchführung einer praktischen Ausbildung
  • Lehrplan und erforderliche Lehr- und Unterrichtsmittel

Fristen und Termine

Die Unterlagen müssen drei Monate vor Beginn der beabsichtigten Maßnahme eingereicht werden.

Zuständige Stelle

Abteilung Soziales, Sozial- und Gesundheitsrecht (MA 40)
Referat Heimaufsicht
3., Thomas-Klestil-Platz 8
Telefon: +43 1 4000-40771
Fax: +43 1 4000-99-40779
E-Mail: heimaufsicht@ma40.wien.gv.at

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 7.30 bis 15.30 Uhr

Termine können telefonisch vereinbart werden.

Verfahrensablauf

  • Betreiberinnen bzw. Betreiber einer Einrichtung in Wien, in der Heimhelferinnen und Heimhelfer aus- und fortgebildet werden sollen, müssen die Aufnahme der Tätigkeit dem Magistrat mindestens drei Monate vorher melden.
  • Der Magistrat prüft aufgrund der vorgelegten Dokumente, ob die Aufnahme des Betriebs zulässig ist oder untersagt wird.
  • Die Tätigkeit kann aufgenommen werden, wenn der Magistrat die Betriebsaufnahme nicht innerhalb von drei Monaten nach Einlangen der Anzeige und aller erforderlichen Dokumente untersagt.
  • Die Aufnahme des Betriebes wird untersagt, wenn aufgrund der Anzeige und der vorgelegten Dokumente nicht nachgewiesen werden kann, dass eine fachgerechte Durchführung der Aus- und Fortbildung sichergestellt ist.

Erforderliche Unterlagen

  • Angaben über die Betreiberinnen bzw. Betreiber und die für sie tätigen Personen (z. B. Auszug aus dem Vereinsregister, Auszug aus dem Firmenbuch, Gesellschaftsvertrag usw.)
  • Angaben über die Ausbildungseinrichtung und Leitung der Ausbildung
  • Nachweis der Vertrauenswürdigkeit der Betreiberinnen bzw. Betreiber und der für die Einrichtung tätigen Personen (Auszug aus dem Strafregister bzw. polizeiliches Führungszeugnis - nicht älter als drei Monate - für Geschäftsführerin bzw. Geschäftsführer oder Vorstand oder Obfrau bzw. Obmann)
  • Nachweise über die fachliche und pädagogische Qualifikation der Leitung und der vorgesehenen Lehrpersonen (Diplom, Zeugnis usw.)
  • Nachweis über das Bestehen geeigneter Schulungsräumlichkeiten (Raumpläne, Beschreibung der Räumlichkeiten usw.)
  • Nachweis über die Möglichkeit der Durchführung der praktischen Ausbildung (Bestätigung der Ausbildungsstätten, dass Ausbildungsplätze zur Verfügung gestellt werden)
  • Detaillierter Lehrplan und Nachweis der erforderlichen Lehr- und Unterrichtsmittel
  • Bewilligung des Ausbildungsmoduls "Unterstützung bei der Basisversorgung" gemäß Gesundheits- und Krankenpflege-Basisversorgungs-Ausbildungsverordnung (GuK-BAV)
  • Im Fall einer Betriebsänderung (Namensänderung der Betreiberin bzw. des Betreibers oder der Betriebsstätte usw.) müssen jene Dokumente vorgelegt werden, die für eine Beurteilung der beabsichtigten Maßnahmen erforderlich sind.

Kosten und Zahlung

Keine

Formular

Online-Formulare:

Zusätzliche Informationen

Die Einrichtung unterliegt der behördlichen Aufsicht. Aufsichtsbehörde ist der Magistrat.

Rechtliche Grundlagen:

Homepage: Soziales, Sozial- und Gesundheitsrecht

Verantwortlich für diese Seite:
Soziales, Sozial- und Gesundheitsrecht (Magistratsabteilung 40)
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