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Mitschrift

Dass die Schule in Wien wieder begonnen hat, ist nicht zu übersehen. Für rund 220.000 Wiener Schulkinder, davon rund 17.000 Taferlklassler, hat am Montag ein neues Schuljahr begonnen. Damit auch die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Schullaufbahn stimmen, läuft Wiens Schulsanierungsprogramm auf Hochtouren, auch in den Sommermonaten wurde gearbeitet.

Christian Oxonitsch, Stadtrat für Jugend, Bildung, Information und Sport: "Über 240 Schulen sind von dieser Maßnahme betroffen. Alleine im heurigen Sommer haben an 130 Schulen entsprechende Sanierungsmaßnahmen stattgefunden. Ein Investitionsvolumen von rund 55 Millionen Euro wurde hier schwerpunktmäßig natürlich in diesen zwei Monaten in die Wiener Schulen investiert. Natürlich laufen einzelne Arbeiten noch weiter, aber es ist natürlich die besondere Herausforderung im Rahmen der Schulsanierung vor allem in diesen zwei Monaten intensiv die Arbeiten voranzutreiben und man kann sagen, dass das im heurigen Sommer sehr gut gelungen ist, angesichts der doch sehr großen Zahl von 130 Schulstandorten, an denen entsprechende Maßnahmen durchgeführt wurden."

Parallel setzt die Stadt aber auch ein großes Schulneubauprogramm um und setzt dabei vor allem auf das innovative Campusmodell. Ein Campus wird zum Beispiel in der Seestadt Aspern entstehen und der Campus am Hauptbahnhof ist sogar schon im Bau. Aber nicht nur im Bereich Infrastruktur setzt die Stadt auf die sukzessive Weiterentwicklung des Wiener Bildungssystems, in pädagogischer Hinsicht hat das Schuljahr 2012/2013 mit drei Schwerpunkten gestartet.

Susanne Brandsteidl, Präsidentin des Wiener Stadtschulrates: "Alle Kinder müssen Lesen lernen, alle Kinder müssen in die Schule gehen, wenn sie schulpflichtig sind, und alle Kinder müssen mindestens zwei Sprachen lernen. Mindestens zwei Sprachen - ich beginne gleich mit dem Schluss - deshalb, weil wir ja zahlreiche Kinder haben, die schon eine andere Muttersprache haben: 49,5 Prozent - da bleibt die Zahl konstant - in der ersten Klasse Volksschule und selbstverständlich sind die auch eine wichtige Ressource, wenn es um Mehrsprachigkeit in Wien geht. Sie wissen, wir leben auch in unseren bilingualen Schulen das Prinzip 'Einsprachigkeit ist heilbar', und das ist gut so. Der dritte Bereich ist die Tatsache, dass es uns auch ganz wichtig ist, dass alle Schüler auch tatsächlich in die Schule kommen."

Archiv-Video vom 04.09.2012:
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Mediengespräch des Bürgermeisters: Wien bleibt innovative Bildungsstadt

Wien setzt neben dem Schulsanierungsprogramm auch weiterhin auf den Ausbau der gemeinsamen Schule. So werden alle Hauptschulen in drei Etappen auf Neue Mittelschulen umgestellt. Im laufenden Schuljahr 2012/13 werden 47 Standorte, davon 38 öffentliche und 9 private, zu Neuen Mittelschulen. In drei Jahren sollen dann alle Schulstandorte umgestellt sein.

Länge: 2 Min. 23 Sek.
Produktionsdatum: 2012
Erstausstrahlung: 04.09.2012
Copyright: Stadt Wien

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