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Mitschrift

Street View auf Wienerisch - so lässt sich das neue Projekt von "Wien gibt Raum" beschreiben. Überwacht von den Expertinnen und Experten der MA 41 - Stadtvermessung Wien - fahren Vermessungsfahrzeuge ab sofort durch die ganze Stadt und fotografieren mit einer "Mobile Mapping"-Technologie Wiens Straßen.

Stefan Dürauer, Projektleiter MA 41: "Die Fahrzeuge sind ausgestattet mit modernster Mobile Mapping-Technologie. Das sind einerseits Sensoren - Navigationssensoren - zur Bestimmung der
Fahrzeugposition und andererseits Mapping Sensoren, in unserem Falle unterschiedliche Kameras zur fotografischen Erfassung des Straßenraumes. Die Fahrzeuge fahren in der Fließgeschwindigkeit des Verkehres mit und je nach der tatsächlichen Fahrtgeschwindigkeit werden alle zwei bis drei Meter Bilder gemacht. Die werden dann abgespeichert, nachbearbeitet und werden im Rahmen eines Bild-Viewers für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Magistrats zur Verfügung gestellt." 

Damit wird es künftig möglich sein, Anträge, wie zum Beispiel für Grätzlfeste oder Schanigärten, online abzuwickeln. Die zuständigen Abteilungen können schnell und unkompliziert Fragen wie Gehsteigbreiten et cetera klären, ohne direkt vor Ort nachsehen zu müssen.

David Vladar, Programmleiter "Wien gibt Raum": "Wir gehen davon aus, dass wir die 600.000 Euro, die jetzt die Aufnahmen kosten, innerhalb von circa zwei Jahren auf die Art und Weise wieder herein bringen können. Das sind mehr als 15 Abteilungen, die im öffentlichen Raum Zuständigkeiten haben und wir erhoffen uns in all diesen Feldern, dass wir effizienter arbeiten können, dass wir zum Beispiel mit Anfragen schneller fertig werden können, dass wir bei Anträgen nicht mehr jedes Mal vor Ort gehen müssen, um uns die Dinge anzuschauen."

Insgesamt werden circa 6.100 Straßen jeglicher Art befahren, das sind 3.000 Kilometer Straßenachsen. Dabei werden zuerst die Hauptstraßen und dann die Bezirke von innen nach außen fotografiert. Besonders wichtig ist der Stadt dabei der Datenschutz.

Stefan Dürauer, Projektleiter MA 41: "Also, für diese Befahrung hat es eine Datenschutzmeldung gemäß den strengen, österreichischen Datenschutzrichtlinien gegeben. Die besagen zum Beispiel, dass Personen zur Gänze anonymisiert werden, also nicht nur das Gesicht verpixelt wird, sondern die ganze Person, vom Scheitel bis zur Sohle, besagt, dass wir keine Video- und keine Tonaufnahmen machen und keine WLAN-Netzwerke erfassen, besagt, dass wir Eigentümerin - die Stadt Wien ist Eigentümerin der Daten - hält die auf ihren eigenen sicheren Servern vor. Und nicht-anonymisierte Bilddaten werden umgehend nach unserer Abnahme von der MA 41 gelöscht."

 Im Frühjahr wird der Viewer magistratsintern verfügbar sein. Damit können dann virtuelle Ortsaugenscheine starten und Anliegen schneller und kostengünstiger bearbeitet werden.
 

Street View auf Wienerisch

Street View auf Wienerisch – so lässt sich das neue Projekt von „Wien gibt Raum“ beschreiben. Ab sofort fährt ein Vermessungsfahrzeug durch ganz Wien und fotografiert mit einer „Mobile Mapping“-Technologie Wiens Straßen. Damit können virtuelle Ortsaugensscheine starten.

Länge: 2 Min. 38 Sek.
Produktionsdatum: 2017
Copyright: Stadt Wien

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Länge: 2 Min. 03 Sek. | © Stadt Wien/W24

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