Geo Data City - Informationen zur Nutzung von Geodaten

Produktionsdatum:

2011


Erstausstrahlung:

21.01.2011


Copyright:

Stadt Wien


Vorbei sind die Zeiten, als eine ganze Stadt noch mit dem Maßband vermessen wurde. Heute kommen ausgeklügelte Geoinformationssysteme zum Einsatz. Wie diese funktionieren, zeigt eine neue Ausstellung in der Planungswerkstatt.

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David Settelmaier, wien.at-TV: "Vorbei sind die Zeiten, als eine ganze Stadt noch mit dem Maßband vermessen wurde. Heute kommen ausgeklügelte Geoinformationssysteme zum Einsatz. Wie diese funktionieren, zeigt eine neue Ausstellung in der Planungswerkstatt."

Wien wächst - das zeigt sich anhand der vielen Bauprojekte, die in der ganzen Stadt aus dem Boden sprießen. Sie alle wären allerdings ohne den Einsatz von so genannten Geoinformationssystemen nicht möglich. Eine neue Ausstellung in der Planungswerkstatt zeigt, wie diese funktionieren.

Wolfgang Jörg, ViennaGIS Koordinator ((MA 41): "Wir erfassen die standortbezogenen Informationen, also die raumbezogenen, und verknüpfen diese mit anderen Eigenschaften, mit anderen Workflows. Um so letztendlich zu einem Mehrwert zu kommen oder neue Informationen zu generieren, die uns in der Stadt Wien selbst helfen, Verwaltungsprozesse zu verbessern, zu beschleunigen, zu optimieren. Aber letztendlich auch für die Bürger und Bürgerinnen der Stadt Wien einen Mehrwert bringen sollen. Sei es, dass sie mehr von der Stadt verstehen lernen, die Geografie der Stadt besser kennenlernen oder auch Zugang zu geografischen Analysen bekommen."

Maria Vassilakou, Verkehrs- und Planungsstadträtin: "Wenn man sich hier umschaut, dann fällt es einem schwer sich vorzustellen, dass noch vor wenigen Jahrzehnten die Stadtplanung mit dem Maßband unterwegs war und man die Pläne auch händisch eingezeichnet hat. Die technischen Möglichkeiten, die wir heute haben, sind enorm und ich muss sagen, ich bin auch stolz auf Wien, weil wir uns auch im europäischen Vergleich sehen lassen können." Geoinformationssysteme kommen in der Verwaltung einer Millionenstadt wie Wien täglich zur Anwendung. Beispiel: Es schneit und die MA 48 rückt aus.

Wolfgang Jörg, ViennaGIS Koordinator ((MA 41): "Nehmen wir das Flottenmanagement der MA 48 her, die im Falle der Schneeräumung wissen will: Wie kann ich mit möglichst wenig Energieaufwand, mit möglichst wenig Fahrzeugen schnellstmöglich - sprich: wirtschaftlich - die Wiener Straßen räumen? Dann spielen auch hier Geoinformationssysteme eine große Rolle."

Nicht nur die Stadtverwaltung, sondern auch Bürger können die Vorteile der Wiener Geoinformationssysteme nutzen.

Wolfgang Jörg, ViennaGIS Koordinator ((MA 41): "Es sind zwei Handlungsfälle. Der eine ist der, dass die Bürger und Bürgerinnen selbst auf diese geografischen Daten zugreifen können. Sei es, wenn sie eine Adresse in Wien suchen, wenn sie eine Route optimieren wollen in Wien. Sei es im Zuge von Behördenverfahren, wenn zum Beispiel ein neues Stadtgebiet ausgeschrieben wird oder der Flächenwidmungs- und Bebauungsplan neu festgesetzt wird. Dann kann der Bürger und die Bürgerin alle diese Informationen live in Echtzeit sozusagen am Stadtplan und auf diesen Geoinformationssystemen abrufen."

Das macht die Ausstellung in der Planungswerkstatt deutlich. Sie zeigt etwa dynamische Datenskulpturen, interessante Stadtkarten sowie ein 3D-Modell von Wien.

Maria Vassilakou, Verkehrs- und Planungsstadträtin: "Da kann man sich dann anschauen, was alles in der Stadt in den nächsten Jahren auch entstehen wird oder gerade jetzt sich weiterentwickelt. Und das ist sehr, sehr viel - denn Wien wird in den nächsten Jahrzehnten auf zwei Millionen Einwohner wachsen und da ändert sich sehr viel dann auch noch."