Erster Wiener Sozialbericht liegt vor

Produktionsdatum:

2010


Erstausstrahlung:

31.12.2010


Copyright:

Stadt Wien


2010 war das Europäische Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung. Anlass genug um den ersten Wiener Sozialbericht zu erstellen. Dieser gibt Auskunft über die Kernleistungen der sozialen Unterstützungen in Wien.

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Erstmals hat die Stadt Wien einen Sozialbericht erstellt. Er gibt Auskunft über die Kernleistungen der sozialen Unterstützungen in Wien.

Sonja Wehsely, Gesundheits- und Sozialstadträtin: "Der Sozialbericht gibt einen umfassenden Überblick über die Sozialleistungen der Stadt Wien in den letzten Jahren. Und darüber hinaus aber auch noch über die Grundlagen, wie das österreichische Sozialsystem funktioniert - welche Rolle der Bund, welche Rolle die Länder haben. Es ist ein umfassendes Standardwerk, das auch für die nächsten Jahre als Grundlage dient, um Veränderungen wahrnehmen zu können."

Fast ein Drittel des Wiener Gesamtbudgets fließt in den Sozialbereich. Damit werden umfangreiche Leistungen sichergestellt.

Sonja Wehsely, Gesundheits- und Sozialstadträtin: "Wir geben im Jahr 2011 mehr als 1,1 Milliarden Euro aus. Das sind wieder um rund 60 Millionen Euro mehr als im Jahr davor. Und das ist auch notwendig."

Besonders deutlich zeigt der Bericht, dass die bedarfsorientierte Mindestsicherung in Wien gut ankommt.

Sonja Wehsely, Gesundheits- und Sozialstadträtin: "Ganz besonders sticht die hohe Zahl an Menschen heraus, die ihr Recht in Anspruch nehmen, Mindestsicherung zu beziehen. Wien ist das Bundesland, das durch die hohe Servicequalität einen ganz geringen Anteil nur an Menschen hat, die Sozialhilfe, Mindestsicherung beziehen könnten, das aber nicht tun."

Aus dem Bericht geht aber auch hervor, dass sich die Stadt in Zukunft einigen Herausforderung stellen muss.

Sonja Wehsely, Gesundheits- und Sozialstadträtin: "Er stellt einige Dinge sehr deutlich klar: auf der einen Seite, dass Wien im Jahr 2030 die jüngste Stadt sein wird, aber auch jene Stadt sein wird, die den höchsten Anteil an Hochbetagten haben wird. Dass wir auf der anderen Seite anhand der Entwicklung der Sozialhilfe in den letzten zehn Jahren sehen, dass jene Menschen, die ausschließlich Sozialhilfe beziehen, immer weniger werden. Während die, für die das Einkommen nicht reicht, das sie verdienen, leider steigen. Und dass die Bildung ganz viel damit zu tun hat, wie armutsgefährdet man ist."