wien.at-TV - Aktuelle Sendung vom 24. Dezember 2010

Produktionsdatum:

2010


Erstausstrahlung:

24.12.2010


Copyright:

Stadt Wien


Folgende Themen erwarten Sie in dieser Sendung. Die Passage am Südtiroler Platz erstrahlt in neuem Glanz auch wenn sie noch nicht ganz fertig ist. Der Gesundheitspreis der Stadt wurde heuer bereits zum fünfzehnten Mal vergeben und der Silvesterpfad lädt wieder zum Jahreswechselfeiern in die Innenstadt.

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David Settelmaier, wien.at-TV: "Hallo bei einer neuen Ausgabe von wien.at-TV, dem Programm direkt aus der Stadt. Ich freue mich, dass Sie zusehen und beginne die Sendung gleich mit einem Themenüberblick."

Südtiroler Platz - Neue Passage
Gesundheitspreis - Hilfe für Wohnungslose
Silvesterpfad - Feiern in der Innenstadt

Südtiroler Platz

David Settelmaier, wien.at-TV: "Der Südtiroler Platz ist einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte der Stadt. Mit dem Bau des neuen Hauptbahnhofs spielt er künftig eine noch größere Rolle. Deshalb haben Wiener Linien und ÖBB jetzt eine neue Passage geschaffen, die die U1 mit Straßenbahnen und der Schnellbahn verbindet."

Der neue Hauptbahnhof befindet sich zwar noch im Bau, einen ersten Eindruck können sich die Wiener aber schon jetzt holen: und zwar in der neuen Passage Südtiroler Platz.

Maria Vassilakou, Verkehrs- und Planungsstadträtin: "Für die Stadt bedeutet es zunächst eine hervorragende und direkte Möglichkeit aus der U1 kommend umzusteigen in Straßenbahnverbindungen und darüber hinaus in mehrere S-Bahn-Verbindungen. Das heißt auch Schluss mit dem kleinen Labyrinth, das vorher der Südtiroler Platz war."

Harry Kopietz, 1. Wiener Landtagspräsident: "Die Eröffnung der Passageheute ermöglicht nicht nur in wenigen Minuten den Wienerinnen und Wienern einen wesentlich sympathischeren, kürzeren Verkehrsweg zu den öffentlichen Verkehrsträgern. Natürlich wird sich hier in Zukunft ein barrierefreier Weg, durch den Gürtel hindurch, für den neuen Hauptbahnhof ergeben."

Die Passage verbindet die U-Bahn-Station Südtiroler Platz mit den Straßenbahnlinien O und 18 sowie mit der S-Bahn und mehreren Busverbindungen. Ab Ende 2014 soll sie direkt in das Hauptgebäude des neuen Bahnhofs führen.

Günter Steinbauer, Wiener Linien: "Es bedeutet eine Verkürzung der Umsteigewege zur Straßenbahn, zur U-Bahn, zur S-Bahn - die jetzt wesentlich kürzer sind als in der alten Passage, die auch sehr verwinkelt und uneinsichtig war."

Die neue Passage ersetzt den in die Jahre gekommenen Durchgang am Südtiroler Platz.

Karl-Johann Hartig, Gesamtprojektleitung Hauptbahnhof Wien: "Man hat damit begonnen, weil die S-Bahn-Station erneuert werden sollte. Weil die alte Station, das alte Verteilgeschoss mit der Straßenbahnlinie 18 einfach nicht mehr zeitgemäß war und weil es sozusagen eine Vorarbeit ist, die wir jetzt abgewickelt haben, weil wir dann, wenn wir den Hauptteil des Hauptbahnhofs auf dieser Seite bauen, hier nicht mehr bauen können."

Ganz fertig ist die Passage noch nicht. In den kommenden Jahren werden noch einige Restarbeiten durchgeführt.

Karl-Johann Hartig, Gesamtprojektleitung Hauptbahnhof Wien: "Es werden noch die Geschäfte eingebaut und es werden noch Teile dieser Wandverkleidungen errichtet. Es ist allerdings so, dass wir die Passage jetzt eröffnet haben, weil wir die alte Passage ja außer Betrieb nehmen müssen. In die alte Passage kommen von den Wiener Linien eine ganze Menge an Betriebsräumen, Steuerungsräumen und solche Dinge hinein."

Während in der Passage Südtiroler Platz alles blitzt und glänzt, wird auf der Oberfläche noch weiter kräftig gebaut.

Maria Vassilakou, Verkehrs- und Planungsstadträtin: "Tausende von Menschen werden diese Plätze nutzen. Sie sollen attraktiv gestaltet werden. Sie sollen ohne Konsumzwang in Anspruch genommen werden können und es gilt auch Kunst und Kultur hier in diesem Viertel anzusiedeln. Denn das wird künftig die Visitenkarte Wiens sein."

Gesundheitspreis

David Settelmaier, wien.at-TV: "Bereits zum 15. Mal hat die Stadt Wien heuer den Gesundheitspreis verliehen. Gewonnen haben unter anderem die Gesundheitsorganisationen FEM und MEN, die sich ganz besonders für wohnungslose Menschen einsetzen. Wir haben uns das Projekt näher angesehen."

Direkte Gesundheitsförderung für wohnungslose Menschen - das bieten die Wiener Gesundheitsorganisationen FEM und MEN schon seit mehreren Jahren. Für ihre Arbeit haben sie jetzt den Gesundheitspreis der Stadt Wien erhalten, und zwar in der Kategorie "Gesundheitsförderung/Prävention".

Michael Engel, MEN Männergesundheitszentrum für Burschen und Männer: "Zuerst ist es so - wir haben für FEM und MEN zusammen den Gesundheitspreis bekommen. Es geht im Grunde genommen um bedarfsgerechte psychologische Betreuung, ärztliche Betreuung - sprich, wir machen auch gynäkologische Betreuung. Also Einzelsetting."

Das Projekt bietet psychologische, psychosoziale, allgemeinmedizinische sowie therapeutische Angebote in mehr als 20 Einrichtungen in ganz Wien. Ein achtköpfiges Team kümmert sich etwa um die Anliegen wohnungsloser Frauen.

Julia Karinkada, FEM Gesundheitszentrum für Frauen, Eltern, Mädchen: "Wir gehen in Einrichtungen der Wiener Wohnungslosenhilfe und bieten dort Angebote an für die Frauen, die frauenspezifisch ausgerichtet sind. Natürlich, es ist das FEM als Background. Wir arbeiten dort mit den Frauen, bieten psychologische Beratung an, Gruppen-Shiatsu, gynäkologische Sprechstunden."

Das Wichtigste für die Mitarbeiter des Projekts ist die Nähe zu den Betroffenen. Nur so lässt sich auch ein Vertrauensverhältnis aufbauen.

Michael Engel, MEN Männergesundheitszentrum für Burschen und Männer: "Gerade, wenn es um einen Hauskonflikt oder irgendwas geht. Oder im Haus selber oder mit einem Nachbar, was auch immer. Wir sprechen unter vier Augen und das bleibt unter vier Augen. Nur wenn der Klient oder die Klientin eben möchte, dass wir tätig werden, über das, was wir auch erzählt haben, also inhaltlich, oder wenn es einen Auftrag gibt, dann müssen wir uns den holen."

Julia Karinkada, FEM Gesundheitszentrum für Frauen, Eltern, Mädchen: "Das Besondere am Projekt ist, dass wir in die Häuser gehen, direkt zu den Frauen gehen und vor Ort die Angebote anbieten und es ihnen dadurch sehr leicht machen. Das Zweite, das auch noch - denke ich - sehr gut ist und außergewöhnlich, dass wir als Ziel haben, die Frauen so zu stärken, dass sie es dann schaffen mit der Zeit die Angebote im regulären Gesundheitssystem auch wieder in Anspruch zu nehmen."

Silvesterpfad

David Settelmaier, wien.at-TV: "Blei gießen, Sekt und Walzer - genau, die Rede ist von Silvester. Wissen Sie schon, was Sie zum Jahreswechsel unternehmen werden? Wenn nicht, dann bietet der Silvesterpfad durch die Stadt ein abwechslungsreiches Musik- und Unterhaltungsprogramm, das alle Stücke spielt."

In der Silvesternacht verwandelt sich die Wiener Innenstadt wieder in eine Partymeile, die sich sehen lassen kann. Am Wiener Silvesterpfad werden nämlich wieder Hunderttausende die Korken knallen lassen und zu Walzerklängen ins neue Jahr tanzen.

Barbara Forsthuber, stadt wien marketing: "Der Silvesterpfad ist eine Einrichtung, die heuer bereits zum 21. Mal stattfindet. Quer durch die Stadt über rund drei Kilometer ziehen sich Bühnen mit unterschiedlichstem Musikprogramm. Wir beginnen bereits ab 14 Uhr. Wir haben Kinderprogramm am Nachmittag, Kinder- und Familienprogramm und dann ab 18 Uhr geht halt dann so richtig die Show los. Mit Bühnenprogramm, Live-Acts, Coverbands. Wir haben Gastronomiestände quer durch die Stadt, so dass alle Besucher, die einfach von Bühne zu Bühne streunen wollen, ein bisschen was essen können, zu sich nehmen können."

Wie in jedem Jahr haben sich die Organisatoren des Silvesterpfads auch heuer wieder etwas Neues einfallen lassen. Die Highlights:

Barbara Forsthuber, stadt wien marketing: "Wir werden alleine in der Innenstadt zehn Stationen haben, Musikstationen - wie die Freyung, der Hohe Markt, der Neue Markt bieten ein ganz tolles Programm. Auf der Freyung wird es zum Beispiel am Nachmittag die für Kinder so beliebte Okidoki-Show geben. Kurz vor Mitternacht wird da die Jazz Gitti live auftreten. Wir haben die Ö3-Bühne am Hof. Wir haben am Rathausplatz eine sensationelle Madonna-Coverband. Also es gibt wirklich - glaube ich - für jeden Geschmack zu Silvester und in dieser Nacht auf dem Silvesterpfad ein tolles Musikprogramm."

Auch jene, die es zum Jahreswechsel gerne laut haben, kommen heuer wieder auf ihre Kosten. Denn es wird mitten in der Innenstadt ein Feuerwerk geben.

Barbara Forsthuber, stadt wien marketing: "Am Heldenplatz um Mitternacht mit den Klängen zum Donauwalzer wird dann ein fulminantes Feuerwerk die Stadt noch einmal mehr strahlen lassen."

Der Stephansplatz spielt zu Silvester eine ganz besondere Rolle. Denn heuer wird es am Platz vor dem Stephansdom erstmals Konzerte und ein buntes Rahmenprogramm geben.

Barbara Forsthuber, stadt wien marketing: "Erstmals wird der Stephansplatz ab 14 Uhr bespielt mit Bühnenprogramm. Am Nachmittag die bewährten Walzerkurse. Also wer es noch nicht kann, kann um 14 Uhr auf den Stephansplatz kommen und dort noch schnell Linkswalzer lernen. Dort wird es geben: die Kaiserjäger, es gibt Operette, Musical. Am Nachmittag um 16.30 Uhr gibt es dann die Jahresausklangsandacht aus dem Stephansdom live."

Damit hunderttausende Gäste aber auch friedlich feiern können, haben die Organisatoren einen Tipp parat.

Barbara Forsthuber, stadt wien marketing: "Raketen, Piraten und all diese Kracher zu Hause lassen. Einfach hinkommen, wie gesagt, die Silvesterkracher zu Hause lassen und es einfach in vollen Zügen genießen."

David Settelmaier, wien.at-TV: "So weit das Neueste aus Wien. Mit einem Veranstaltungstipp verabschiede ich mich jetzt. Schöne Feiertage und bis zum nächsten Mal bei wien.at-TV."

Veranstaltungstipp

Sportbegeisterte Kinder kommen auch in diesen Winterferien auf ihre Kosten. Denn in der ganzen Stadt gibt es wieder zahlreiche Sportangebote, die von Eislaufen und Badminton über Tischtennis und Judo bis hin zu Klettern und Hallenfußball reichen.