Mediengespräch des Bürgermeisters: Sperre des Südbahnhofes - Was sich ab 13.12. ändert

Produktionsdatum:

2009


Erstausstrahlung:

04.12.2009


Copyright:

Stadt Wien


Aus Eins mach Zwei. Der Südbahnhof schließt am 13. Dezember - und an seine Stelle treten zwei Ersatzbahnhöfe.

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Transkription: Mediengespräch des Bürgermeisters: Sperre des Südbahnhofes - Was sich ab 13.12. ändert

Aus Eins mach Zwei. Der Südbahnhof schließt am 13. Dezember - und an seine Stelle treten zwei Ersatzbahnhöfe.
Rudi Schicker, Stadtrat für Stadtentwicklung und Verkehr: "Es wird weiterhin den Ostbahnhof geben. Er ist ein Stückchen weiter Richtung Osten gerückt bis zum Museum des 20. Jahrhunderts."
Daher müssen Fahrgäste hier in Zukunft 150 Meter mehr zu Fuß gehen.
Rudi Schicker, Stadtrat für Stadtentwicklung und Verkehr: "Für jene, die nicht so gut zu Fuß sind, ist der provisorische Ostbahnhof mit dem 69A, da gibt es eine eigene Station, die extra geschaffen wird, da kann man vorfahren bis zum Gürtel. Die Schnellbahn wird weiter auch bestehen bleiben. Sie fährt weiterhin auf der Stammstrecke. Da wird es keine Einschränkungen geben."
Der zweite, richtig wichtige Ersatzbahnhof, der die kommenden drei Jahre Hauptbahnhof spielt, wird Meidling sein.
Rudi Schicker, Stadtrat für Stadtentwicklung und Verkehr: "Dort werden die Fernzüge aus dem Süden enden. Und dort werden etwa 10.000 Fahrgäste mehr erwartet."
Wer noch Nostalgiefotos vom Südbahnhof machen möchte: Am 4. Jänner startet der Abriss.
Meidling hingegen erstrahlt bereits im neuen Kleid und die Wiener Linien haben für das Mehr an Fahrgästen Ausweitungen vorgenommen.
Michael Lichtenegger, Wiener Linien: "Die Wichtigste ist wahrscheinlich jene auf der U6, wo wir mehr Züge und Züge mit mehr Fassungsvermögen einsetzen, so dass man über ein Drittel mehr Fahrgastkapazität dort zur Verfügung hat."
Wer fürchtet, sich künftig nicht auszukennen, kann damit aufhören.
Michael Lichtenegger, Wiener Linien: "Es gibt Leitsysteme, damit sich die Menschen zurecht finden können. Wir machen entsprechende Durchsagen in den Fahrzeugen und wir haben auch persönliches Service vor Ort."
Gibt es einen worst case?
Michael Lichtenegger, Wiener Linien: "Na der worst case heißt, einmal wirklich volle Züge auch zu haben."
Rudi Schicker, Stadtrat für Stadtentwicklung und Verkehr: "Wo ich aber darauf hinweisen möchte, ist, dass wir in Meidling keine Möglichkeit haben, für Privatautos, zu parken. Man kann jemand hinbringen, aussteigen lassen und wieder weiter fahren, aber es gibt keine Parkplätze."
Wer also seine Gäste zum Zug bringen möchte tut gut daran das mit den Öffis oder dem Taxi zu tun.