Förderung für altersgerechten Umbau - Antrag

Bitte beachten Sie:
Aufgrund der aktuellen Situation im Zusammenhang mit COVID-19 ist nur ein elektronischer, postalischer oder telefonischer Kontakt vorgesehen. Persönlicher KundInnen-Verkehr ist bis auf Weiteres nicht möglich.
Bitte bringen Sie Anträge und Unterlagen weiterhin per Post ein:
Wohnbauförderung und Schlichtungsstelle für wohnrechtliche Angelegenheiten
20., Maria-Restituta-Platz 1,
per Fax: +43 1 4000-997 48 79 oder
per E-Mail: wv@ma50.wien.gv.at ein oder nutzen Sie das vorhandene Online-Formular-Service.

Die Stadt Wien fördert den altersgerechten Umbau in Wohnungen und Häusern mit bis zu 4.200 Euro.

Bitte beachten Sie die Voraussetzungen und die erforderlichen Unterlagen.

Beantragen Sie die Förderung möglichst vor Beginn der Umbauarbeiten und nach dem verpflichtenden Beratungsgespräch beim Infopoint für Wohnungsverbesserung. Den Antrag stellen Sie ebenfalls beim Infopoint.

Allgemeine Informationen

Die Stadt Wien fördert den altersgerechten, barrierefreien Umbau, zum Beispiel des Badezimmers oder des Zugangs zur Wohnung oder zum Haus. Der Zuschuss deckt 35 Prozent der förderbaren Umbaukosten ab und ist bis zu 4.200 Euro hoch.

Die Aktion der Stadt Wien soll vorerst bis 31. Dezember 2025 laufen.

Datenschutz

Informationen zum Datenschutz und zu Ihren Rechten als betroffene Person finden Sie unter: Datenschutzrechtliche Information

Voraussetzungen

Mieterinnen und Mieter von Wohnungen sowie Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohnungen, Eigenheimen und Kleingartenwohnhäusern können sich um eine Förderung bewerben. Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:

  • Die Förderungs-WerberInnen müssen zum Zeitpunkt der Förderungs-Antragstellung mindestens 60 Jahre alt sein.
  • Sie müssen ihren Hauptwohnsitz in Wien haben und zwar in der Wohnung, dem Eigenheim oder Kleingartenwohnhaus, wo der Umbau stattfindet.
  • Die Umbaukosten betragen wenigstens 3.000 pro Wohnung oder Haus
  • Das jährliche Haushaltseinkommen aller Personen im Haushalt darf nicht über den aktuell gültigen Einkommensgrenzen liegen. Für das Jahr 2020 gelten folgende Einkommensgrenzen:
    • Für 1 Person: 33.720 Euro
    • Für 2 Personen: 50.240 Euro
    • Für 3 Personen: 56.860 Euro
    • Für 4 Personen: 63.470 Euro
    • Für jede weitere Person: 3.700 Euro mehr Nettohaushaltseinkommen.
  • Die Förderungs-WerberInnen lassen sich vor dem Antrag beim Infopoint für Wohnungsverbesserung beraten.
  • Die Umbauten und Installationen dienen dem altersgerechten Wohnen, basierend auf dem Stand der Technik und definiert nach der ÖNORM B 1600. Zum Beispiel:
    • Rampe, Plattformlift, Hebebühne (auch Lift) oder motorische Türöffnungshilfe für einen barrierefreien Zugang
    • Raumvergrößerung, bodenebene Dusche, unterfahrbarer Waschtisch, tragfähige Wände mit Stütz- und Haltegriffen, Duschsitze oder Thermostat-Armatur für ein barrierefreies Badezimmer
  • Fachbetriebe führen die im Antrag genannten Umbaumaßnahmen durch. Für Eigenleistungen und bloß Material gibt es keine Förderung.

Fristen und Termine

Stellen Sie den Antrag vor Beginn der Umbauarbeiten und nach dem Beratungsgespräch beim Infopoint für Wohnungsverbesserung.

Falls Sie nach den Arbeiten den Antrag stellen, dürfen die Rechnungen nicht älter als 6 Monate sein. Beachten Sie das Rechnungsdatum.

Zuständige Stelle

Vor dem Antrag müssen Sie zu einem Beratungsgespräch zum Infopoint für Wohnungsverbesserung kommen. Den Antrag stellen Sie ebenfalls beim Infopoint.

Infopoint für Wohnungsverbesserung
20., Maria-Restituta-Platz 1, 6. Stock, Zimmer 609 im Infopoint
Telefon: +43 1 4000-74860
Fax: +43 1 4000-99-74879
E-Mail: wv@ma50.wien.gv.at

Persönliche Beratung: Montag bis Freitag von 8 bis 13 Uhr
Telefonische Beratung: Montag bis Freitag von 8 bis 15 Uhr

Bei spezielle Fragen zum Thema altersgerechter Umbau wenden Sie sich bitte an die Kompetenzstelle barrierefreies Planen, Bauen und Wohnen.

Kompetenzstelle barrierefreies Planen, Bauen und Wohnen in Wien

Verfahrensablauf

Nach Bewilligung der Förderung erhalten Sie ein Informationsschreiben über die voraussichtliche Höhe des Zuschusses für Ihr Bauvorhaben. Am besten schließen Sie erst dann Kaufverträge, Bestellscheine, Werkverträge und dergleichen ab.

Nach Fertigstellung des Umbaus reichen Sie die Rechnungen und eventuell erforderliche Baubewilligungen ein. Nach positiver Prüfung und Abgleich mit den Kaufangeboten wird Ihnen der Zuschuss auf Ihr Konto ausbezahlt.

Bau- bzw. Abrechnungsvorgang

Erforderliche Unterlagen

  • Vollständig ausgefülltes Antragsformular
  • Schriftlicher Nachweis über das verpflichtende Beratungsgespräch beim Infopoint für Wohnungsverbesserung
  • Angabe der Bankverbindung: IBAN, Name und Geburtsdatum der Konto-InhaberInnen
  • Nachweis über das aktuelle Haushaltseinkommen: Als Haushaltseinkommen gilt das Nettoeinkommen aller Personen im gemeinsamen Haushalt, also das gemeinsame Einkommen abzüglich Sozialversicherungsbeiträge und Einkommenssteuer. Unselbstständig Erwerbstätige müssen das Einkommen der letzten 3 vergangenen Monate und das Jahreseinkommen des letzten vergangenen Kalenderjahres nachweisen.
    • Zum Haushaltseinkommen zählen auch:
      • Erhaltene Alimente
      • Kinderbetreuungsgeld
      • Arbeitslosengeld
      • Sondernotstand
      • AMFG-Beihilfe
      • Krankengeld
      • Stipendien von inländischen Universitäten
      • Lehrlingsentschädigung
      • Präsenz- und Zivildienstentgelt
      • Sozialhilfe
    • Nicht zum Haushaltseinkommen zählen:
      • Familienbeihilfen
      • Zusatzrenten für Schwerversehrte zu einer gesetzlichen Unfallversorgung
      • Außergewöhnliche Belastungen für Behinderte gemäß §§ 34 und 35 Einkommensteuergesetz 1988
      • Pflegegelder
      • Blindenbeihilfen
      • Behindertenbeihilfen

Je nach Wohnung oder Haus, wo der der Umbau stattfindet, sind zusätzliche Unterlagen erforderlich:

Je nach Umbaumaßnahmen sind zusätzliche Informationen oder Unterlagen erforderlich:

  • Beim Umbau von Badezimmern beziehungsweise Badeeinrichtungen:
    • Die Kostenvoranschläge oder Rechnungen für Sanitärinstallationen müssen bestätigen, dass es sich um altersgerechte, barrierefreie Einbauten gemäß ÖNORM B 1600 handelt. Zum Beispiel muss die Einstiegshöhe für Duschtassen und dergleichen bodengleich sein.
  • Bei Treppenliften, Schrägaufzügen und dergleichen:
    • Kopie der bei der Baupolizei vorlegten Fertigstellungsmeldung mit Eingangsvermerk
    • Positives Gutachten über die Abnahmeprüfung nach dem Wiener Aufzugsgesetz
  • Bei bewilligungspflichtigen Baumaßnahmen:
    • Entweder Bewilligung der Baupolizei oder Nachweis der Einreichung bei der Baupolizei (Bauanzeige) samt Ausfertigung des Originaleinreichplanes, Bewilligung der Baupolizei oder Kenntnisnahme der Bauanzeige beziehungsweise ein Gleichstück der bei der Baupolizei eingereichten Plankopie
    • Nach Fertigstellung: Bescheid und genehmigter Originalplan mit den Rechnungen über die durchgeführten Baumaßnahmen

Bei unvollständigen Anträgen müssen Sie innerhalb von 6 Wochen die Informationen und Unterlagen nachreichen.

Kosten und Zahlung

Die Auszahlung der Förderungsgelder erfolgt abhängig von den Budgetmitteln der Stadt Wien. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Förderung.

Die Verrechnung erfolgt über die Abteilung Rechnungs- und Abgabenwesen - Buchhaltungsabteilung 1.

Erledigungsdauer

Die Dauer der Erledigung richtet sich danach, ob Sie alle Unterlagen vollständig eingereicht haben, und beträgt ungefähr 8 Wochen.

Formular

Förderungsantrag: 220 KB PDF

Zusätzliche Informationen

Infoblatt über die Förderung für altersgerechten Umbau: 260 KB PDF

Rechtliche Grundlagen:

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