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Mitschrift

Mona Müller, wien.at-Wasserspielplätze. Der neueste seiner Art steht am Wienerberg und bietet eine Quelle, Wasserfälle, Gatschzonen, eine überdimensionale Brause und auch eine Rutsche aus dem sechs Meter hohen Wasserturm. Wer nicht im Wasser, sondern am Wasser sein möchte, kann eine Bootsfahrt über den See starten. Und die Sportlichen finden beim Volleyballplatz was sie brauchen. Wer also mal Lust auf etwas anderes hat kann täglich außer freitags ab 9 Uhr dem Wasserspaß frönen. Freitags geht es erst ab 11 Uhr los."

Sanitäter im Einsatz

Mona Müller, wien.at-Wiener Berufsrettung als Notfallorganisation ist 365 Tage im Jahr 24 Stunden lang im Einsatz. Mehr als 1.500 Anrufe gelangen täglich in die Leitstelle der Rettung ein. Was NotärztInnen und SanitäterInnen in diesem Beruf leisten, davon bekommt man erst im Ernstfall eine Ahnung - oder eben jetzt. Wir haben ein Rettungsteam bei seiner Arbeit begleitet."

Wer die Nummer 144 wählt hat einen meist sehr unangenehmen Grund, dies zu tun. Notfälle passieren in einer Großstadt wie Wien Tag für Tag tausende Male. Ohne die Wiener Berufsrettung eine unlösbare Aufgabe.

Notarzt: "Ja, was haben Sie getan?"

Ersthelfer: "Ich habe den jungen Mann vorgefunden. Der liegt schon seit ein paar Minuten regungslos da."

Thorsten Brandstetter ist einer von insgesamt fast 500 SanitäterInnen, die in Wien neben rund 80 NotärztInnen täglich viele Male zu einem Einsatz fahren und in Extremsituationen alles geben, um Leben zu retten.

Thorsten Brandstetter, Notfallsanitäter: "Es ist schwer zu sagen. Ab und zu reibt es schon ziemlich auf, es ist immer eine nervliche Sache, wenn man weiß, dass man viele Einsätze hat, nicht zur Ruhe kommt. Aber wenn man sieht, dass man wieder ein Menschenleben retten konnte oder zumindest jemanden auf den Weg der Besserung ins Spital bringen konnte, dann fühlt man sich bestätigt und ich fühle mich richtig gut danach."

Kühlen Kopf bewahren und Verantwortung übernehmen, wenn es um Leben und Tod geht, das kennt auch Karin Weber. Sie hat 16 Jahre lang freiwillig als Sanitäterin gearbeitet und jetzt ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht. Am Weg dorthin hat sie Unterschiedlichstes erlebt.

Karin Weber, Notfallsanitäterin: "Ich bin freiwillig in Niederösterreich gefahren und da war es schon so, wenn Patienten im Auto verfallen sind war nicht immer gleich ein Arzt da, weil da kann es schon sein, dass er eine halbe Stunde braucht. Nicht so wie in Wien. Da musst du schon die Zeit auch überbrücken. Aber wenn du im Krankenhaus dann auch mal ein Lächeln retour kriegst, dann freust du dich schon über den Job und dann machst du es auch wieder gerne."

Die Technik im Einsatzwagen und vor Ort ist auf dem modernsten Stand. Regelmäßig werden die Geräte dem Letztstand angepasst.

Günter Halenta, Stationsführer: "Es ist ziemlich technisiert. Es ist ein Defibrillator mit eingebautem Schritt für Laien im Notfall ist die Kontaktaufnahme zur Patientin beziehungsweise zum Patienten.

Karin Weber, Notfallsanitäterin: "Viele Leute würden den Patienten oder Menschen, die am Boden liegen, gar nicht angreifen. Man sieht es auch immer an den Meldungen '…liegt am Boden…' - aus der Weite beobachtet. Es geht niemand hin und fragt: 'Hallo, wie geht es Ihnen?' Wenn wir dann hinkommen und fragen, stehen die Leute auf, weil sie nur in der Sonne geschlafen haben. Das gibt es auch. Auf der Donauinsel ist das oft - der liegt schon seit Stunden, aber es geht niemand hin und frag, wie es ihm geht. Die rufen lieber gleich die Rettung."

Sanitäter: "Ich mache nur den Kinnriemen auf, es passiert nichts."

Im Zweifel gilt jedoch immer: lieber ein Anruf zu viel, als einer zu wenig.

Auch wenn sie als solche nicht gesehen werden sollen, die MitarbeiterInnen der Wiener Rettung sind Helden und setzen sich jeden Tag für Menschen in Not ein. Glücklicherweise kommen dabei auch die schönen Momente nicht zu kurz.

Thorsten Brandstetter, Notfallsanitäter: "Persönlich berühren mich speziell die Geburten. Ich hatte jetzt im Rettungsdienst mittlerweile doch ein paar Geburten, wenn man von meinen eigenen Kindern absieht. Es ist immer wieder schön, wenn man sieht, dass man ein neues Leben zur Welt gebracht hat. Wie die Eltern nachher strahlen, wenn man ihnen das Kind gibt und der Vater zittert, wenn er die Nabelschnur durchschneidet und natürlich, wenn man dann ins Krankenhaus kommt - die Hebammen, die Ärzte, alle freuen sich. Es ist immer eine riesengroße Stimmung, da geht einem einfach nur das Herz auf."

Fernkälte

Mona Müller, wien.at-Fernkälte ist die ökologische Antwort auf diesen neuen Trend."

Boris Kaspar, Wien Energie Alternativen sind daher wie so oft auch die einfachsten und günstigsten.

Michael Sattler, Klimaschutzkoordination der Magistratsdirektion der Stadt Wien: "Eine ganz einfache Möglichkeit, ohne Einsatz von Energie, ohne Einsatz von Strom, ist, einen Fächer zu verwenden. Wenn einem heiß ist, das kann auch im Theater sein, dass ich einfach einen Fächer nehme und mir kühle Luft zufächele. Das hat denselben Effekt wie ein Ventilator ohne die unangenehmen Nebenerscheinungen wie Stromverbrauch, aber auch dass es stark zieht und manche Leute sehr zugempfindlich sind und das gar nicht vertragen."

Am idealsten sind außen angebrachte Rollos, dann kommt die Hitze gar nicht erst in den Raum hinein, sondern wird schon außen abgehalten. Wer sich auf Fernkälte freut, ihr steht eine ausbaufreudige Zukunft bevor. Ihr Stand entspricht heute dem der Fernwärme in den 1970er-Jahren. Bis zum Jahr 2020 investiert die Stadt 51 Millionen Euro in den Ausbau der Fernkälte. Im öffentlichen Raum wird demnach ohnehin für Kühlung gesorgt und zu Hause könnte die denkbar einfachste Variante weiterhelfen.

Mona Müller, wien.at-Römermuseum im 1. Bezirk. Wer einen Sinn für diese weit entfernte Vergangenheit hat, findet im Römermuseum viele Geschichten. Die neueste Ausstellung heißt Aufforderung zum Tischgespräch. Hier erzählt die Keramik der Römer aus dem Leben in der Vergangenheit."

Karin Fischer-Ausserer, Leiterin Stadtarchäologie: "Wir sind hier im Römermuseum, einer Außenstelle des Wien Museums."

Rund 25.000 Menschen besuchen jedes Jahr das Römermuseum am Hohen Markt, wo vor fast 2.000 Jahren Offiziershäuser des Lagers Vindobona gestanden sind. Heute zeigen Fundstücke aus dieser Zeit wie das Leben damals ausgehen haben könnte. So auch bei der Ausstellung "Aufforderung zum Tischgespräch".

Karin Fischer-Ausserer, Leiterin Stadtarchäologie: "Hier im Sonderausstellungsraum haben wir die Terra Sigillata zum Thema genommen, das Tafelgeschirr der alten Römer."

Und wir sind gleich in eine andere Zeit zurückversetzt.

Karin Fischer-Ausserer, Leiterin Stadtarchäologie: "Dieses Geschirr wurde zum Essen verwendet. Essen muss jeder, vor 2.000 Jahren genauso wie heute. Gegessen kann in der Familie, im kleinsten Rahmen, werden oder mit Freunden oder beim großen Gelage, wenn man irgendwo eingeladen ist. Und wenn ich dann eine Keramik habe und auf dieser Keramik habe ich figürliche Darstellungen und diese Darstellungen erzählen Geschichten, dann habe ich gleich ein gutes Tischgespräch. Zum Beispiel, was der Gott gerade treibt, was der Herkules für Taten vollbracht hat."

Jeden Tag schürfen die Stadtarchäologen unter der Erde und finden Zurückgelassenes von Menschen vor unserer Zeit, als 30.000 EinwohnerInnen in Vindobona gelebt haben und ein buntes Völkergemisch aus Einheimischen und ZuwanderInnen ergeben haben.

Karin Fischer-Ausserer, Leiterin Stadtarchäologie: "Die Ausgrabung ist die ursprünglichste Quellensuche. Der Boden öffnet sich, diese Funde treten zu Tage, wir sichern, dokumentieren, zeichnen, fotografieren diese Funde und diese Funde erzählen uns dann die Geschichte."

Da wird dann sogar 2.000 Jahre alter Müll interessant.

Karin Fischer-Ausserer, Leiterin Stadtarchäologie: "Diese Funde beschreiben Freude, beschreiben Bedürfnisse. Was wurde gegessen? Wie sind Häuser ausgestattet? Waren diese Menschen reich? Waren diese Menschen arm? Wie waren diese Menschen gekleidet? Wie haben sie ihre Gegenstände dekoriert? Also über Geschmack, über Gefühl von Schönheit. Diese Funde erzählen das, was den Menschen vor 2.000 Jahre ausgemacht hat."

Das Römermuseum ist - außer montags - von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

Mona Müller, wien.at-Sportfest, einem Ferienspiel-Highlight, ist alles in Bewegung. Neue Sportarten testen, bei der großen Spokiade mitmachen oder die Spielstationen erobern. Am 24. August kommen Familien auf dem Sport- und Spielplatz am Wienerberg richtig ins Schwitzen. Auch Holli Knolli, das knallgelbe Ferienspiel-Maskottchen, zieht seine Turnschuhe an und ist live dabei.

wien.at-TV - Aktuelle Sendung vom 9. August 2013

Folgende Themen erwarten Sie in dieser Sendung: Wasserspielplätze bieten Abkühlung für Kinder, das Team der Wiener Berufsrettung ist hautnah im Einsatz zu sehen. Dank Fernkälte kühlt Wien umweltfreundlich und im Römermuseum lebt die Geschichte in Tischgesprächen neu auf.

Länge: 13 Min. 30 Sek.
Produktionsdatum: 2013
Erstausstrahlung: 09.08.2013
Copyright: Stadt Wien

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