Mediengespräch des Bürgermeisters: Maßnahmen gegen die Wirtschaftskrise

Produktionsdatum:

2012


Erstausstrahlung:

18.01.2012


Copyright:

Stadt Wien


Die Wirtschaftskrise hat auch den Wiener Arbeitsmarkt herausgefordert. Die Stadt reagiert darauf nach wie vor mit Wachstum. Weiters wird aber auch in die Ausbildung investiert.

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Das Wort "Krise" wird medial seit mehr als vier Jahren ordentlich strapaziert. Und um es gleich noch einmal zu verwenden: Die Wirtschaftskrise hat auch den Wiener Arbeitsmarkt heraus gefordert. Die Stadt reagiert darauf nach wie vor mit Wachstum.

Renate Brauner, Wirtschaftsstadträtin: "Diese Wachstumsoffensive schlägt sich in ganz konkreten Maßnahmen nieder. Nur ganz kurz - wenn ich jetzt ein ganz aktuelles Beispiel erwähnen kann - wenn wir gerade jetzt, in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten, 75 Millionen Euro in die Hand nehmen, um den 26er, also diese neue Straßenbahn, gerade jetzt, heuer zu bauen, so hat das natürlich verkehrspolitische Gründe, aber nicht nur."

Nicht nur Wachstum ist jedoch gesund für die Beschäftigungsrate in Wien. Ausbildung und Qualifikation haben einen ebenso großen Stellenwert. Denn bei einem Zuwachs an Arbeitsplätzen ist die Zahl der Menschen ohne Arbeit in Wien ebenfalls gestiegen.

Renate Brauner, Wirtschaftsstadträtin: "Das heißt, wir haben hier mit dem Problem zu kämpfen, dass offensichtlich manche Wienerinnen und Wiener nicht in der Lage sind, diese Arbeitsplätze auch wirklich annehmen zu können."

Mehr als die Hälfte der arbeitslosen Menschen in Wien hat nur einen Pflichtschulabschluss, daher fließen auch heuer 58 Millionen Euro in Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen des Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds.

Renate Brauner, Wirtschaftsstadträtin: "Wenn jemand eben so eine schlechte Qualifikation oder gar keine Qualifikation hat, dann kann er bis zu 3.000 Euro Förderung der Stadt Wien über den waff bekommen, um eine Ausbildung nachzuholen."