6.2 Best-Practice-Beispiele
Wiener Leitlinien für digitale Kinder- und Jugendarbeit:
Die Leitlinien sollen Jugendarbeiter*innen bei der täglichen Arbeit unterstützen und dabei helfen, die Kinder- und Jugendarbeit im digitalen Raum zu verbessern und weiterzuentwickeln. Digitale Jugendarbeit schafft Bildungsräume für ein selbstbestimmtes, digitales Lernen. Kinder und Jugendliche können dadurch einen reflektierten Umgang mit den Herausforderungen der Digitalisierung entwickeln. Kinder und Jugendliche werden unterstützt, sich mit Hard- und Software sowie Fragen zu Risikomanagement und Datenschutz zu befassen. Ressourcen und Infrastruktur sowie Zugänge zu digitalen Technologien werden ihnen zur Verfügung gestellt.
Link: https://www.wien.gv.at/freizeit/bildungjugend/jugend/digitale-leitlinien.html
„ Ilujo “ : Ein Werkzeugkasten für digitale Tools:
Mit „Ilujo“ - dem Werkzeugkasten für digitale Bildung - stellen der Wiener Bildungsserver und die Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Niederösterreich ein praxisnahes Unterstützungsangebot für Lehrkräfte vor. Im Fokus stehen dabei nicht nur technische Anwendungen, sondern vor allem pädagogische Perspektiven: „Ilujo“ bietet zahlreiche Ideen für den konkreten Unterrichtseinsatz - von Medienkritik über Coding bis hin zu kollaborativem Arbeiten, digitalem Erzählen oder kreativer Gestaltung.
Link: https://www.schooltools.at/ilujo/
„ GirlPower “ - Workshops des Frauenservice der Stadt Wien:
Die Empowerment-Workshops sollen Mädchen und junge Frauen auf den Gebieten Arbeit, Medien, Rechte sowie Gegen Gewalt an Frauen informieren und stärken. Dabei werden interaktive Methoden eingesetzt, um das jeweilige Thema reflektiert zu erarbeiten.
Link: https://www.wien.gv.at/menschen/frauen/beratung/workshops.html
Foxi – digitales Portfolio im Kindergarten (App) :
Das digitale Portfolio „Foxi“ bereichert den pädagogischen Alltag, indem es die Selbstständigkeit der Kinder fördert. Dank der intuitiven Benutzeroberfläche können Kinder – auch ohne Lese- und Schreibkenntnisse – kreativ tätig sein, eigene Ideen frei ausprobieren und festhalten. Gleichzeitig wird ihre Medienkompetenz gestärkt, da Bild-, Video- und Audio-Dateien zur Dokumentation genutzt werden. So sind auch sprachliche und motorische Entwicklungen dokumentierbar.