stadtUNbekannt - Die Wiener Verkehrsleitzentrale

Produktionsdatum:

2014


Erstausstrahlung:

18.07.2014


Copyright:

Stadt Wien


Die Wiener Verkehrsleitzentrale in der Roßauer Kaserne überblickt alle 1.230 Ampeln in Wien. stadtUNbekannt hat die Einrichtung besucht, in denen Polizei und MA 33 zum Wohle der Stadt zusammenarbeiten.

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Die 1870 eröffnete Roßauer Kaserne im 9. Wiener Gemeindebezirk - Alsergrund - bot in über 1.300 Räumen Platz für 2.400 Soldaten und 390 Pferde und diente ursprünglich der Verteidigung.

Naja - verteidigt wird heute auch noch. In einem kleinen Raum der Roßauer Kaserne kämpfen eine Handvoll Beamte rund um die Uhr gegen den Infarkt, den Verkehrsinfarkt auf Wiens Straßen.

Anton Sukdolak, Wiener Verkehrsleitzentrale: "Wir kümmern uns um alles, was auf öffentlichen Straßen passiert. Egal, ob das ein Verkehrsunfall ist, ein Wasserrohrgebrechen, ein Gasgebrechen, also alle Ereignisse, die den Verkehr beeinträchtigen."

Rund 50 Verkehrskameras und ein Supercomputer unterstützen die Polizei bei ihrer Arbeit. Die Regelung des Verkehrs, die Steuerung der rund 1.200 Ampelanlagen in Wien, läuft automatisch und ist für ein gesamtes Jahr vorprogrammiert. Nur im Sonderfall übernehmen Beamte die Regelung des Verkehrs.

Anton Sukdolak, Wiener Verkehrsleitzentrale: "Die Kameras dienen dem Sachbearbeiter bei uns zur Lageeinschätzung. Das heißt, aufgrund der Bilder, die er sieht, weiß er: Ist das nur eine Angelegenheit für 10, 15 Minuten oder ist das ein Einsatz, der über viele Stunden oder auch Tage oder mitunter sogar Wochen gehen kann."

Die Ampeln selbst werden von der Magistratsabteilung 33 "Wien Leuchtet" errichtet und gewartet. Die Polizei beobachtet den Verkehr und informiert rund 50 Medienunternehmen in ganz Österreich. Eine vielleicht unterschätzte Aufgabe?

Anton Sukdolak, Wiener Verkehrsleitzentrale: "Es ist vielleicht gar nichts Besonderes, für uns zumindest, dass wir für die Bürgerinnen und Bürger dieser da Stadt sind. Dass wir versuchen, jeden Stau so kurz als möglich zu halten, jede Verkehrsbehinderung soweit einzuschränken, den Verkehr immer am Laufen zu halten, immer im Fluss zu sein und sich zu bewegen. Das ist auch für mich und meine Mitarbeiter unser Motto. Also nie sozusagen stillzustehen, sondern sich immer vorwärts zu bewegen. Alle technischen Neuerungen nicht nur mitzumachen, sondern auch eventuell anzuregen und wirklich das Beste, was wir machen können aus unserer Position heraus für die Autofahrer, für die Bürgerinnen und Bürger in dieser Stadt zu tun."