wien.at-TV - Aktuelle Sendung vom 12. August 2011

Produktionsdatum:

2011


Erstausstrahlung:

12.08.2011


Copyright:

Stadt Wien


Folgende Themen erwarten Sie in dieser Sendung. Die hohe Qualität der Gesundheitsversorgung in unserer Stadt ist nur dank bestens geschultem Personal möglich. Rund 900 Trinkbrunnen in Wien versorgen Durstige mit frischem Hochquellwasser und wir stellen Ihnen das Museum Startgalerie Artothek - kurz MUSA - vor.

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David Settelmaier, wien.at-TV: "Hallo bei einer neuen Ausgabe von wien.at-TV - dem Programm direkt aus der Stadt. Ich freue mich, dass Sie wieder dabei sind. Beginnen wir die Sendung gleich mit einem Themenüberblick:"

Spitalskonzept - Mitarbeiter helfen mit
Trinkbrunnen - Hochquellwasser für alle
MUSA - Eintauchen in die Kunstsammlung der Stadt

Das Wiener Spitalskonzept 2030

David Settelmaier, wien.at-TV: "In der Wiener Spitalslandschaft wird sich mit dem Spitalskonzept 2030 in den nächsten Jahren einiges verändern. Mit ihm soll die Spitzenqualität des Wiener Gesundheitssystems auch weiterhin gesichert werden. Die Mitarbeiter des Krankenanstaltenverbundes spielen dabei eine ganz besondere Rolle."

Sie sind das Um und Auf im Wiener Krankenanstaltenverbund. Tag und Nacht sorgen sie dafür, dass die Patienten die beste medizinische Versorgung erhalten. Genau, die Rede ist von den rund 30.000 Mitarbeitern im KAV.

Sonja Wehsely, Gesundheits- und Sozialstadträtin: "Die Weltklasse kommt daher, weil unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - und zwar in allen Berufsgruppen - hervorragend, nämlich weltspitze ausgebildet sind. Und das Wichtige ist: Auch im Spital kann eine Berufsgruppe alleine gar nichts ausrichten. Es ist ganz besonders wichtig, die enge Zusammenarbeit zwischen den ärztlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Pflege, den anderen medizinischen Berufsgruppen, aber auch der ganze technische Support. Ohne technischen Support, ohne die Reinigung kann ein Spital nicht funktionieren. Das heißt, die enge Zusammenarbeit dieses Organismus Spital ist ganz besonders wichtig."

In der Wiener Spitalslandschaft wird sich in den kommenden Jahren einiges ändern. Denn das Spitalskonzept 2030 steckt mitten in der Umsetzung. Die Mitarbeiter des KAV sorgen dafür, dass auch alles reibungslos abläuft.

Sonja Wehsely, Gesundheits- und Sozialstadträtin: "Das Spitalskonzept 2030 sichert die hervorragende Qualität der Wiener Spitäler, in dem wir - von derzeit zwölf Standorten - sieben Spitalsorganisationen haben werden, und damit die höchste Qualität auch für die folgenden Generationen garantieren."

Die Mitarbeiter des KAV werden in diese Veränderungen miteingebunden. Etwa bei der bevorstehenden Übersiedlung des Kaiserin-Elisabeth-Spitals oder des Sophienspitals.

Sonja Wehsely, Gesundheits- und Sozialstadträtin: "Was mir persönlich ganz besonders wichtig ist, dass erstens die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus erster Hand vor der Öffentlichkeit erfahren, was hier die Pläne sind und, dass sofort Arbeitsgruppen eingesetzt worden sind, wo die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, der Häuser, wo es Veränderungen gibt, miteinbezogen werden in die Veränderung. Weil das Potential, das Herz und das Hirn und die Qualität der Wiener Spitäler sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter."

Nur mit den Mitarbeitern des Krankenanstaltenverbundes ist auch die Weltklasse-Qualität der Wiener Spitalslandschaft gesichert. Denn sie befinden sich immer im Einsatz für die Gesundheit.

Sonja Wehsely, Gesundheits- und Sozialstadträtin: "Ich erlebe ganz großes Engagement und es ist nicht leicht einen Beruf zu haben, wo man eigentlich die ganze Zeit geben muss und auch sehr stark mit existentiellen Fragen beschäftigt ist. Denn ins Spital - so sehr die Wienerinnen und Wiener die Wiener Spitäler lieben - geht man nur, wenn man was hat. Und da kommt man auch in eine Situation, wo man viel Kompetenz, aber vor allem auch viel Herz, viel Verständnis braucht und das bringen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in höchstem Maß auf. Das ist sehr, sehr hoch zu schätzen. Davor habe ich große Hochachtung und das ist das, was die Qualität in Wien ausmacht."

Trinkbrunnen versorgen mit frischem Hochquellwasser

David Settelmaier, wien.at-TV: "In der heißen Jahreszeit sorgen sie für Frische und Abkühlung, wenn es denn wirklich heiß ist. Die Rede ist von den Wiener Trinkbrunnen, von denen es über 900 in der Stadt gibt. Auch aus ihnen fließt bestes Wiener Hochquellwasser."

Aus den Bergen fließt es direkt nach Wien - das Wiener Hochquellwasser. Das kühle Nass sprudelt aber nicht nur aus den Wasserhähnen, sondern auch aus den über 900 Trinkbrunnen in der Stadt.

Walter Kling, Wiener Wasserwerke (MA 31): "Wir haben sehr viel in den Wiener Gärten und in den Wohnhausanlagen, das sind sogenannte Trinkbrunnen, die fast ein bisschen wie die Feuerhydranten ausschauen, aber einen Hebel haben, wo man Wasser entnehmen kann. Die sind sehr beliebt. Wir haben im innerstädtischen Bereich die bekannten Murbrunnen. Das sind Steinskulpturen, die in den Parkanlagen stehen und künstlerisch gestaltet sind. Wir haben aber auch diese mobilen Trinkbrunnen, die seit 2008, seit der Europameisterschaft wirklich prominent an prominenten Plätzen eingesetzt werden."

Besonders beliebt sind die mobilen Trinkbrunnen. Sie stammen von der Fußball-Europameisterschaft 2008 und werden auch weiterhin vor allem bei Großveranstaltungen eingesetzt.

Walter Kling, Wiener Wasserwerke (MA 31): "Wir haben den Bedarf gehabt, dass Trinkbrunnen an großen Veranstaltungspunkten notwendig waren und seit 2008 ist das eine beliebte Lösung für große Veranstaltungen, aber auch für die Touristen in Wien an neuralgischen Punkten, wo viele Leute vorbeikommen, setzen wir diese Brunnen ein. Es sind mobile Trinkbrunnen, die über einen bestehenden Feuerhydrant gestellt werden und so das Wiener Wasser verfügbar machen."

Die hohe Wasserqualität ist auch bei den Trinkbrunnen gegeben. Denn hier fließt nur reines Hochquellwasser.

Walter Kling, Wiener Wasserwerke (MA 31): "Natürlich haben alle diese Trinkbrunnen eine Versorgung mit Hochquellwasser und sind natürlich deswegen auch sehr beliebt bei den Touristen, weil das für jemanden, der nach Wien kommt, einzigartig ist, wie frisch und kalt das Wasser aus der Leitung kommt. Und sehr viele füllen dann ihre Wasserflaschen, die sie vielleicht irgendwo anders gekauft haben, dann mit dem Wiener Hochquellwasser auf."

Die Wiener Trinkbrunnen kommen in der warmen Jahreszeit zum Einsatz. Den Winter über werden sie zum Teil abmontiert, gereinigt und gewartet, damit dann im darauffolgenden Jahr wieder reines, klares Hochquellwasser fließen kann.

Die 60er Jahre im MUSA

David Settelmaier, wien.at-TV: "Das Museum auf Abruf - kurz MUSA - beinhaltet die zeitgenössische Kunstsammlung der Stadt Wien. Jedes Jahr können in mehreren Ausstellungen die Bestände betrachtet werden. Wir haben uns jetzt angesehen, was das MUSA zu bieten hat."

Die Stadt Wien ist eine leidenschaftliche Kunstsammlerin. Die Bestände können im MUSA bewundert werden. Derzeit sind es die 60er Jahre, die die Herzen aller Kunstfans höher schlagen lassen.

Wolfgang Hilger, Co-Kurator "Die 60er Jahre": "Diese Ausstellung zeigt den Kunstbesitz der Stadt Wien, der sich auf die 60er Jahre bezieht und zwar ist es auch im Katalog eine Dokumentation aller Objekte und sonstiger Werke, wie "Kunst am Bau"-Arbeiten, die in den 60er Jahren von der Stadt Wien erworben, beziehungsweise in Auftrag gegeben wurden. Und das, was Sie hier in dieser Ausstellung haben, das sind so ungefähr 130 Arbeiten, ist ein winziger Ausschnitt aus weit über 3.000 Objekten, die die Stadt Wien aus dieser Zeit besitzt."

Die Ausstellung bietet einen breitgefächerten Blick auf die Wiener Kunst. Das Abstrakte, der Realismus oder der Aktionismus sind genauso vertreten wie der Phantastische Realismus.

Wolfgang Hilger, Co-Kurator "Die 60er Jahre": "Das was damals am beliebtesten war, auch von offizieller Seite am meisten gefördert wurde, das waren die Phantastischen Realisten. Wir haben natürlich hier in dieser Ausstellung eine Auswahl gezeigt, nur wir hätten die ganzen Ausstellungsräume mit Phantasten füllen können, denn das war damals, sozusagen, man kann fast sagen, die offizielle, nicht nur wienerische, sondern österreichische Staatskunst"

Das MUSA spielt in der Wiener Museumslandschaft eine wichtige Rolle. Neben den Ausstellungen können auch junge Künstler hier ihre Werke präsentieren. Kunstfans können die Werke des MUSA aber auch mit nach Hause nehmen.

Gunda Achleitner, Wien Kultur: "Wenn Sie das erste Mal kommen, nehmen Sie einen Ausweis und einen Meldezettel mit und können dann für Ihre Wohnung Bilder aussuchen. Sie zahlen 2,50 Euro im Monat pro Bild und können bis zu einem Jahr dann diese Bilder daheim behalten."

Zwischen 18. und 20. August dreht sich im MUSA übrigens alles um die literarische Kunst. Denn dann findet der Bücherflohmarkt statt.

Gunda Achleitner, Wien Kultur: "Es werden Bücher aus dem Fundus der Referate der Kulturabteilung und aus dem Fundus der Wienbibliothek gesammelt und werden hier im Museum unter den Arkaden - wenn es das Wetter jetzt zulässt - gegen eine freiwillige Spende abgegeben. Diese Spende kommt auch wieder einem guten Zweck zugute, und zwar der Lebenshilfe der Rüppgasse 9 im 2. Bezirk. Dort sind Menschen mit Behinderung tätig, die arbeiten dort und sind aber gleichzeitig künstlerisch schaffend."

Die 60er Jahre können noch bis Ende Oktober bestaunt werden. Danach folgen zwei kleinere Fotoausstellungen. Somit bietet das MUSA auch im Herbst wieder ein Kunstprogramm erster Klasse.

David Settelmaier, wien.at-TV: "Soweit wieder das Neueste aus Wien. Mit einem Tipp verabschiede ich mich jetzt. Bis zum nächsten Mal bei wien.at-TV."

Veranstaltungstipp

Bereits zum fünften Mal geht im Alberner Hafen wieder das Hafen Open Air über die Bühne. Dabei gibt’s Austropop vom Feinsten - und das bei freiem Eintritt.