Verkehrskonzept für die Adventszeit

Produktionsdatum:

2010


Erstausstrahlung:

26.11.2010


Copyright:

Stadt Wien


Die Adventzeit ist angebrochen. Und da kommen wieder viele Touristen mit Reisebussen, um die Wiener Adventmärkte zu besuchen. Damit das in den inneren Bezirken nicht zum Verkehrschaos führt, hat sich die Stadt ein eigenes Verkehrskonzept ausgedacht.

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David Settelmaier, wien.at-TV: "Die Adventzeit ist angebrochen. Und da kommen wieder viele Touristen mit Reisebussen, um die Wiener Adventmärkte zu besuchen. Damit das in den inneren Bezirken nicht zum Verkehrschaos führt, hat sich die Stadt ein eigenes Verkehrskonzept ausgedacht."

Nicht mit Auto, Bahn oder Flugzeug - viele Touristen kommen in der Adventzeit mit dem Reisebus nach Wien. Der Verkehrslage in den inneren Bezirken hat das allerdings gar nicht gut getan. Deshalb hat sich die Stadt Wien ein Verkehrskonzept für die Adventsamstage überlegt.

Martin Schipany, Verkehrsorganisation (MA 46): "Das Verkehrskonzept im Advent dient dazu, die Anzahl der Busse, die an diesen Adventsamstagen in die Innenstadt fahren wollen, zu limitieren, zu reglementieren."

wien.at-TV: "Und wie funktioniert das genau?"

Martin Schipany, Verkehrsorganisation (MA 46): "An diesen vier Adventsamstagen wird ein Busfahrverbot für die Bezirke eins und sechs bis neun verhängt. Und innerhalb dieser Zone dürfen nur mehr jene Busse fahren, die eine Buseinfahrtskarte besitzen."

Buslenker, die ihre Fahrgäste etwa in ihren Unterkünften absetzen wollen, sind von dem Verkehrskonzept nicht betroffen. Für sie gilt eine eigene Regelung.

Martin Schipany, Verkehrsorganisation (MA 46): "Natürlich wollten wir jene Touristen, die nicht speziell zu den Adventmärkten kommen, von diesem Buskonzept ausnehmen. Es ist möglich, dass diese Busse eine Extra-Einfahrtskarte von Wien Tourismus und Wirtschaftskammer bekommen, um zum Hotel oder zu Veranstaltungen zufahren zu können, innerhalb dieser Zone."

Wer hingegen gar keine Einfahrtsgenehmigung hat, kann den Reisebus am kostenlosen Busparkplatz beim Ernst-Happel-Stadion nahe der U2 abstellen. Parkplätze für Wiener Autofahrer gehen durch das Verkehrskonzept trotzdem kaum verloren.

Martin Schipany, Verkehrsorganisation (MA 46): "Diese Maßnahmen kosten grundsätzlich keine Parkplätze. Es ist uns gelungen, Flächen zu finden, die heute mit einem Halteverbot belegt sind, wo wir dann die Busse abstellen können. Das Abstellen der Busse selbst erfolgt auch nicht innerhalb dieser Zone, sondern diese Busse fahren außerhalb der Zone und bekommen von der Stadt Wien zur Verfügung gestellte Flächen. Dort ist es allerdings so, dass heute Parkflächen sind, die sozusagen an diesen vier Samstagen nicht mehr zur Verfügung stehen."

Damit man aber erst gar nicht auf Parkplatzsuche gehen muss, heißt unser Tipp für die Adventzeit: Einfach mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren.