9.6 Partnerin beim Projekt SiBa – Sichere Basis 2.0
Projektmitarbeit: Christina Bässler
Viele Menschen sind von psychischen Krisen oder Erkrankungen betroffen. Laut dem Expertinnen-Team des FEM Süd kann man davon ausgehen, dass in einer Schulklasse durchschnittlich etwa 4 Kinder oder Jugendliche sind, deren Eltern psychisch belastet sind. Viele Betroffene fühlen sich mit den Belastungsfaktoren ihrer Lebensrealität allein gelassen.
Projekt SiBa – Sichere Basis
Kinder bekommen die psychischen Krisen ihrer Bezugspersonen mit. Sie spüren, wenn es den Eltern nicht gut geht. Für Kinder ist es hilfreich, darüber zu sprechen. Kinder brauchen daher ebenso eine Unterstützung wie ihre Eltern.
Genau hier setzt das Projekt SiBa – Sichere Basis an: Ziele sind die Prävention und Gesundheitsförderung durch frühzeitige interdisziplinäre Erfassung der „Risikofamilien“ und die Etablierung eines frühzeitigen, niederschwelligen, bei Bedarf mehrsprachigen, nicht stigmatisierenden Angebots für betroffene Familien auf freiwilliger Basis.
Das zweijährige Pilotprojekt SiBa – Sichere Basis konnte mit Ende 2023 erfolgreich abgeschlossen werden. Durch eine neue Förderung des Fonds Gesundes Österreich und der Wiener Gesundheitsförderung – WiG konnte das Projekt als „SiBa 2.0“ fortgeführt und erweitert werden.
Das Institut für Frauen- und Männergesundheit – FEM und FEM Süd setzt das Projekt um, das Wiener Programm für Frauengesundheit hat das Projekt als Kooperationspartnerin mit einem interdisziplinären Netzwerk von Beginn an begleitet und unterstützt.
Im Projektjahr 2024 wurden im Juni und Dezember „Support-Netzwerktreffen“ abgehalten. Neben Berichten zum Projekt SiBa bzw. Diskussionen zum bisherigen Verlauf und Ausbau wurden jeweils themenverwandte Projekte im Rahmen von Vorträgen eingebracht: Vorstellung des „Vereins Hobby Lobby“ und „KLIPSY School des PSD“. Die Treffen, an denen jeweils rund 25 Personen aus verschiedenen Organisationen bzw. Institutionen teilgenommen haben, stießen auf positive Resonanz.