In der Bestandsstadt wird die Weiterentwicklung der sozialen, gesundheitsbezogenen und kulturellen Infrastruktur unterstützt
- Weiterhin ist die Ergänzung von Einrichtungen der sozialen, gesundheitsbezogenen und kulturellen Infrastruktur auch in der Bestandsstadt erforderlich. In Bauprojekten mit zusätzlichem Wohnraum sollen bei Bedarf notwendige Ergänzungen vorgesehen werden – mit dem Ziel der Erhaltung bzw. Verbesserung der Lebensqualität.
- Die Quartiers- und Hauptzentren Wiens werden durch die Ansiedlung von hochrangigen, frequenzstarken Einrichtungen der sozialen, kulturellen und gesundheitsbezogenen Infrastruktur gestärkt.
- In den kommenden Jahren liegt ein besonderer Fokus auf dem Ausbau außerschulischer Bildungsangebote und Gesundheitseinrichtungen wie Primärversorgungseinheiten (PVE) im Sinne der sozialen Inklusion und Chancengerechtigkeit.
- Die Etablierung einer kulturellen Nahversorgung und leistbarer Räume für die Kulturszene (z. B. künstlerischer Arbeitsräume wie Ateliers oder Proberäume) wird unterstützt. Ein wohnortnahes Kulturangebot wird abseits der Innenstadt durch die Schaffung von kulturellen Ankerzentren in den Quartiers- und Hauptzentren der Außenbezirke verfolgt.
- Bei der Weiterentwicklung der Bestandsstadt werden auch soziale Treffpunkte im Umfeld von Einrichtungen der sozialen Infrastruktur geschaffen. Dazu zählen etwa leicht zugängliche Bewegungsangebote oder Sitz- und Aufenthaltsmöglichkeiten im öffentlichen Raum. Das gilt insbesondere für Gebiete, die aufgrund ihrer sozialen Struktur, der dichten Verbauung und hohen Versiegelung besonders stark von der Klimakrise betroffen sind.
GOOD PRACTICE – Wien zeigt, wie es funktioniert
Bildungscampus Anna und Alfred Wödl
Der neu gebaute Bildungscampus im 14. Bezirk bietet Platz für bis zu 1.125 Kinder und Jugendliche und ergänzt das Bildungsangebot in der Bestandsstadt. Integriert sind ein Kindergarten, eine Ganztagesschule bestehend aus Volks- und Mittelschule, ein sonderpädagogischer Bildungsbereich und eine Musikschule. Ergänzt werden diese um Sport-, Therapie- und Kreativbereiche. Durch die Mehrfachnutzung des Außenbereichs steht dieser außerhalb der Betriebszeiten den Bewohner*innen im Umfeld als Freiraum