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Das Raumangebot für Nutzungen mit hohem gesellschaftlichen Mehrwert wird verbessert

Strategien für das Planen für die soziale und gerechte Stadt

  • In Stadtentwicklungsgebieten und großen Entwicklungen in der Bestandsstadt werden innovative Immobilienkonzepte wie etwa flexibel nutzbare Mehrzweckgebäude oder offene bzw. adaptive Gebäudestrukturen unterstützt. Weiters werden die Umsetzung von bauplatzübergreifenden Gemeinschaftsräumen und die Bereitstellung unterschiedlicher Räume für nachbarschaftliche Aktivitäten begrüßt und forciert.
  • Forciert werden auch Immobilienkonzepte, die eine kosteneffiziente, klima- und ressourcenschonende Bündelung von Einrichtungen der sozialen, gesundheitsbezogenen und kulturellen Infrastruktur an einem Standort ermöglichen.
  • Verstärkt sollen Raumpotenziale für soziale und gemeinnützige Zwecke zeitlich gestaffelt für unterschiedliche Gruppen verfügbar gemacht werden. So wird auch ein Beitrag zur effizienten Nutzung bestehender Raumressourcen und zu geringerem Neubaubedarf geleistet.
  • Insbesondere Leerstände in den Erdgeschoßzonen werden verstärkt für soziale Infrastruktur, gemeinwohlorientierte Initiativen und kulturelle Einrichtungen langfristig, aber auch temporär genutzt. Das betrifft Flächen und Räume der Stadt Wien sowie auch Immobilien im Privateigentum.
  • Geeignete Flächen im städtischen Eigentum werden verstärkt für Nutzungen herangezogen, die einen hohen gesellschaftlichen Mehrwert haben, in der Regel aber nicht finanzkräftig genug sind, um Marktmieten zu finanzieren (z. B. Kunst- und Kulturinitiativen, Nachbarschafts- und Gemeinschaftseinrichtungen, Lernräume, Betreuungsangebote, Initiativen zur Unterstützung von Care-Arbeit).

GOOD PRACTICE – Wien zeigt, wie es funktioniert

Creative Cluster Margareten

Aus einem ehemaligen Schulgebäude der Stadt Wien wurde ein kreativer Sozialraum für Kunst- und Kreativschaffende sowie Start-ups aus den Bereichen der bildenden und darstellenden Künste, Architektur, Design, Bildung, Forschung und Wissenschaft. Aktuell bietet das Gebäude im Eigentum der Stadt Wien rund 140 Kreativen und Künstler*innen Platz.