Einleitung

Vorwort

Links ein Portrait von Peter Hacker. Er trägt ein blau-weiß gestreiftes Hemd, darüber ein dunkelblaues Sakko und eine schwarze Brille. Er lächelt. Auf der rechten Seite ein Foto von Kristina Hametner. Sie trägt eine dunkelblaue geblümte Bluse und darüber ien dunkles Sakko. Sie lächelt.
Links: Peter Hacker, Stadtrat für Soziales, Gesundheit und Sport, © David Bohmann
Rechts: Kristina Hametner, Leiterin Wiener Programm für Frauengesundheit, © Andreas Hofmarcher

2024 war ein besonderes Jahr für das Wiener Programm für Frauengesundheit – ein Jahr des Rückblicks, des Stolzes und auch des Feierns. Seit 25 Jahren setzt sich das Team mit Verve für faire Gesundheitschancen für Frauen und Mädchen in Wien ein. Sie brechen Tabus auf, erarbeiten Lösungsansätze, um Versorgungslücken zu schließen, informieren Mädchen und Frauen zu unterschiedlichen Themen der Frauengesundheit, sensibilisieren Gesundheitspersonal und machen Wien seit vielen Jahren Stück für Stück zu einer Stadt der Frauengesundheit. Dieses Jubiläum war Anlass, die Erfolge vor den Vorhang zu holen, mit Wegbegleiter*innen zu feiern und auch die aktuellen Herausforderungen wieder mit großer Begeisterung anzugehen.

Ein zentrales Highlight im abgelaufenen Jahr war die „Feminale. 30 Tage Frauengesundheit“. Einen Monat lang gab es in Wien über 200 unterschiedlichste Veranstaltungen für die Gesundheit von Mädchen und Frauen. Mit zahlreichen Kooperationen gelang es, Frauengesundheit auch als soziales, politisches und kulturelles Thema aus feministischer Perspektive Raum zu geben. Die große Resonanz zeigt, wie wichtig niederschwellige, vielfältige Formate in der Frauengesundheit sind – gerade in einer Zeit, in der gesellschaftliche Ungleichheiten weiter zunehmen.

Daneben wurden auch 2024 wieder zahlreiche Projekte umgesetzt, die sich mit spezifischen Lebensrealitäten von Frauen auseinandersetzen: von Alleinerziehenden, Endometriose-Betroffenen, FGM-Betroffenen, Frauen mit Fluchtgeschichte. Ihnen ist der 4. Band der Schriftenreihe „Frauengesundheit und Flucht“ gewidmet. Hochinteressanter Lesestoff. Der Jahresbericht zeigt auch heuer wieder, wie die Expertinnen des Wiener Programms für Frauengesundheit arbeiten: partizipativ, intersektional und stets mit dem Ziel, Mädchen und Frauen zu stärken und Strukturen nachhaltig zu verändern.

Die Stadt dankt allen Partner*innen, Unterstützer*innen und engagierten Menschen, die diesen Weg gemeinsam mit uns gehen. Danke auch dem engagierten, hoch-motivierten Team des Wiener Programms für Frauengesundheit. Auf die nächsten 25 Jahre!