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12.2 Best-Practice-Beispiele

12. Recht auf persönlichen Kontakt

Wiener Spielstraßen:

Kinder und Jugendliche werden in der Stadt immer wieder von parkenden oder fahrenden Autos verdrängt, von ruhebedürftigen Erwachsenen vertrieben oder aus Sicherheitsgründen kontrolliert und reglementiert. Junge Menschen brauchen aber für ihre gesunde Entwicklung Gelegenheiten zum Spielen und Bewegen im Freien. Deswegen setzt sich die „wiener spiel!straße“ für die Rückeroberung der Straße als Lebensraum ein. Hauptzielgruppe für das Angebot sind Kinder und Jugendliche. Dank Autoverkehr-Sperren stehen ausgewählte Straßenabschnitte dafür zur Verfügung.

Link: https://www.wien.gv.at/freizeit/bildungjugend/jugend/spielstrasse.html

Wiener Parkbetreuung:

Bei der Wiener Parkbetreuung (als Teil der offenen Kinder- und Jugendarbeit) können alle Kinder ab 6 Jahren mitmachen. Dort können sie ihre Freizeit mit Spiel, Spaß und Sport in den Wiener Parks verbringen. Die Arbeit der Parkbetreuer*innen stellt zudem ein Beziehungsangebot dar, das mittels partizipativer Projekte die Handlungsspielräume der Zielgruppen erweitert. Außerdem führt die Parkbetreuung zu größerer Identifikation der Kinder und Jugendlichen mit dem Wohnumfeld.

Link: https://www.wien.gv.at/freizeit/bildungjugend/jugend/park.html

Alltagsgestaltung und soziale Entwicklung im Kindergarten:

Der Kindergarten fördert persönliche Kontakte, indem er Kindern vielfältige Gelegenheiten zum gemeinsamen Spiel und zur Zusammenarbeit bietet. In diesem Prozess kommt der pädagogischen Fachkraft eine unterstützende und begleitende Rolle zu. Sie moderiert soziale Interaktionen, vermittelt bei Konflikten und fördert ein respektvolles Miteinander. Durch diese gezielte Unterstützung erwerben Kinder wichtige soziale Kompetenzen. Diese Erfahrungen sind von grundlegender Bedeutung, da sie die Basis für die Entwicklung bilden, die den Kindern ermöglichen, sich in sozialen Strukturen zurechtzufinden und stabile, langfristige Beziehungen aufzubauen.

Förderung von Wiener Kulturangeboten für Kinder und Jugendliche:

Die Stadt Wien – Kultur fördert unter anderem ein breit gefächertes Kulturangebot verschiedener Kulturinstitutionen, das junge Bürger*innen dazu einlädt, zu entdecken, zu forschen und zu staunen. Damit wird einerseits das Recht auf Kultur und Freizeit gefördert, anderseits werden Räume für junge Menschen eröffnet, in denen sie zusammenkommen und sich austauschen können.