2.3 Bildung und Wissensvermittlung
„Dies sollte im Unterricht, im Fach „Soziale Kompetenzen“ durchgenommen werden.“
„Bro niemand schaut die reels samma mal ehrlich.“
„Es muss so gestaltet sein, damit alle Kinder und Jugendliche es auch ernst nehmen (also die Workshops zum Beispiel) damit sie auch was davon lernen können.“
- Die Mehrheit sieht einen großen Bedarf an digitaler Bildung für Kinder und Jugendliche sowie deren Umfeld. Wichtig sind dabei praxisnahe, altersgerechte und verpflichtende Angebote in Schulen sowie die Einbindung der Eltern.
- Viele Beiträge forderten, dass Bildungsangebote und Workshops frühzeitig und verpflichtend – idealerweise im Schulunterricht – integriert werden sollten; aber auch an Orten, wo Jugendliche sich ohnehin aufhalten (z.B. Parks, Jugendzentren), abgehalten werden sollten.
- Oft vorgeschlagen wurde, dass die Inhalte jugendgerecht, modern, interaktiv und visuell ansprechend aufbereitet werden sollten – etwa durch bunte Gestaltung, Memes oder Gamification (spielerische Elemente).
- Inhaltlich wünschen sich viele eine Aufklärung über Gefahren im Internet (z.B. Cybermobbing, Betrug, Radikalisierung) und den Umgang damit. Es wird vorgeschlagen, reale Beispiele und Erfahrungsberichte einzubauen.
- Weitere wichtige Vorschläge:
- Elternbildung soll ausgebaut und auch von Arbeitgeber*innen unterstützt werden.
- Raum für individuelle Inhalte, die den digitalen Raum betreffen, sollen im Lehrplan möglich sein.
- Plakate im öffentlichen Raum sollen über digitale Themen informieren.