Gemeinderat, 16. Sitzung vom 23.06.2026, Wörtliches Protokoll - Seite 80 von 118
darauf schauen, dass die Sauberkeit auf der Donauinsel eingehalten wird, die die GrillplatzmeisterInnen in den Grillzonen unterstützen und die in fünfzehn Jahren eine Strecke von 100 000 Kilometern abgefahren sind. Das ist eine 15-jährige Erfolgsgeschichte. Allein im Jahr 2025 waren es 1 300 Einsätze.
Ich denke, das zeigt, dass die MA 45 nicht nur Hochwasserschutz kann. Sie kann auch Gemeinschaft und Zusammenhalt. In diesem Sinne möchte ich mich auch bei den Kolleginnen und Kollegen der MA 45 und beim Dienststellenleiter Dipl.-Ing. Gerald Loew herzlich für diese wertvolle Arbeit bedanken. - Danke schön. (Beifall bei SPÖ und NEOS.)
Vorsitzende GRin Marina Hanke, BA: Die tatsächliche Redezeit betrug neun Minuten; die fraktionelle Restredezeit beträgt 22 Minuten.
Als Nächster ist Herr GR Mahdalik zu Wort gemeldet. Die fraktionelle Restredezeit beträgt sieben Minuten, die ich auch einstelle.
GR Anton Mahdalik (FPÖ): Sehr geehrte Frau Vorsitzende, sehr geehrte Frau Stadträtin, werte Damen und Herren im Saal und auf der Galerie!
Ich habe festgestellt: Kollege Gara hinkt der Zeit hinten nach. Er hat ja vorhin gerade von der Klimakrise gesprochen. Kollegin Pipal-Leixner ist schon längst bei der Klimakatastrophe angelangt. - Du kannst dich bei der nächsten Sitzung mit der Klimaapokalypse zurückrunden. Klimaarmageddon haben sich schon die GRÜNEN schützen lassen. (Heiterkeit und Beifall bei der FPÖ. - Zwischenruf von GR Dipl.-Ing. Dr. Stefan Gara.)
Apropos Kollegin Pipal-Leixner: Ich habe mich gemeinsam mit ihr gefreut, als sie erzählt, dass sie, als sie heute durch das Haustor gegangen, vier Radfahrer auf einmal gesehen hat. Für mich steht fest: Auf der Krottenbachstraße kann sie nicht wohnen. Denn da müsste sie bis Freitag warten, damit sie vier Radfahrer sieht, aber nicht auf einmal. Immerhin haben wir uns alle mit ihr gefreut. (Beifall bei der FPÖ.)
Trotzdem muss ich mich so wie gestern - das war zwar für Joe Taucher - auch heute wieder für einen Kollegen aus dem Bezirk entschuldigen, nämlich für das Benehmen des Kollegen Thomas Reindl in der Kulturdebatte. Ich bin zwar auch nicht fad, aber zehn Minuten hier heraußen über Pornografie zu schwadronieren, wäre nicht einmal mir eingefallen. (GR Mag. Josef Taucher: … in der falschen Geschäftsgruppe!) Er wollte dann noch den Kollegen Gorlitzer nötigen, dass er ihm gynäkologisch sekundiert. Der hat, Gott sei Dank, abgelehnt. (Heiterkeit bei der FPÖ.)
Aber auch wenn man bei Thomas Reindl in der Sektion am Morgen sagt: Buongiorno, Don Porno. (GRin Safak Akcay: Was hat das jetzt … zu tun?), so hat er ja auch über Fortpflanzung gesprochen. Wir sind beim Verkehr. Er hat ja auch über Fortpflanzung gesprochen. Wir sind herinnen alle volljährig. Das darf ich festhalten. Wir wissen, wie Fortpflanzung geht. Wir brauchen keinen Crashkurs durch Thomas Reindl. So sind wir nicht. (Beifall bei der FPÖ.)
Wenn wir schon im 22. Bezirk sind, darf ich noch kurz auf die gestrige Sitzung zurückkommen, weil sich aktuelle Entwicklungen ergeben haben. Ich weiß nicht, wer es gesagt hat, entweder die Finanzstadträtin oder Joe Taucher: Jubel, Trubel, Heiterkeit - Takeda eröffnet in der Seestadt ein neues Forschungstechnologiebürozentrum. Das ist auch im Bau und wird demnächst vollendet. Ich fahre dort jeden Tag mit dem Rad vorbei. Nur sind heute die Meldungen über die Medien gekommen: Takeda wird das nicht eröffnen. Sie werden ganz im Gegenteil 200 Stellen abbauen.
Da können weder die Stadtregierung - schon gar nicht Ulli Sima - noch die SPÖ etwas dafür. Das möchte ich nur festhalten. Sie überlegen jetzt, das an andere Pharmaunternehmen oder Biotech-Unternehmen unterzuvermieten, also nicht als Ganzes, oder das Ganze weiterzuverkaufen. Ich ersuche die Stadt Wien - wen auch immer -, darauf zu achten, dass wir dort keine Bauruine haben. Es ist wunderschön, modern, aber sehr, sehr ansehnlich geworden. Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Manche Jubelmeldungen der SPÖ haben eine Halbwertszeit von einem Tag. Das möchte ich hier auch festhalten. (Beifall bei der FPÖ.)
Wenn wir schon in der Seestadt sind - da spreche ich die GRÜNEN, aber natürlich auch die SPÖ an: Es sprechen immer alle von Radfahrern, Radfahrern, Radfahrern und davon, wie wichtig und sicher baulich getrennte Radwege sowohl beim Individualverkehr als auch beim Fußgängerverkehr sind. Vor allem für die Fußgänger wird es dann sicherer.
Liebe Heidi, du kennst ja die Seestadt eh wie deine Westentasche, obwohl du ganz woanders wohnst. Wie viele baulich getrennte Radwege beim Fußgängerverkehr und beim Individualverkehr gibt es dort? - Gar keinen. (Amtsf. StRin Mag. Ulli Sima: … grüne Stadträtin!) - Nein, nein, darauf habe ich ja gewartet. Es waren natürlich immer die grünen Stadträte, die … (Amtsf. StRin Mag. Ulli Sima: Nein!)
Die Seestadt ist schon ab 2007 geplant worden. Ich weiß sogar noch, wann wir sie gewidmet haben. Die Straßenbaumaßnahmen haben 2013 gestartet. Natürlich sind alle Entscheidungen über Straßenquerschnitte und so weiter im Einvernehmen mit dem Bezirk und im Einvernehmen mit dem Koalitionspartner SPÖ hier im Rathaus getroffen worden. Die GRÜNEN haben dort also nicht fuhrwerken können.
Es gibt keinen einzigen baulich getrennten Radweg, der wirklich sicher wäre. Das Einzige, was jetzt teilweise gemacht worden ist … (GR Mag. Josef Taucher: Wenn du im …!) - Joe, pass auf! Warte kurz! (GR Mag. Josef Taucher: Da gibt es keinen baulich getrennten Radweg?) - Nein, da ist nichts baulich getrennt. Das sind leider überall gemischte Rad- und Fußwege.
Das Bizarre oder Übertriebene daran ist: Es sind auf der Straße ein Mehrzweckstreifen und zwei Gehsteige aufgemalt. Auf beiden Seiten gibt es noch gemischte Rad- und Fußwege. Da hätte man zumindest einen Gehsteig für die Fußgänger reservieren können, damit die sicher gehen können. Das ist eigentlich ein Overkill dort. Das haben sowohl SPÖ als auch GRÜNE angestellt. Das waren nicht wir. Das waren nicht Orbán, Putin oder
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