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Gemeinderat, 16. Sitzung vom 22.06.2026, Wörtliches Protokoll  -  Seite 9 von 113

 

rinnen und Wienern sehr beliebt und hoch angesehen und hat sehr viele Projekte auf den Weg gebracht. Aber es betrifft natürlich auch viele andere Bereiche, denn Kreislaufwirtschaft ist etwas, das uns auch beim Bauen, bei Infrastrukturprojekten et cetera begleitet. Das Wiener Wasser, für das wir ja auch immer kämpfen und für das Wien auch sehr berühmt ist, hältst du auch mit der Umsetzung der Wiener Wasserstrategie auf diesem hohen Niveau. 116 Millionen EUR wurden letztes Jahr in die Erneuerung und Instandhaltung der Wasserversorgung investiert. Und dass diese vielen Renaturierungsprojekte nicht nur Eintagsfliegen sind, sondern sich auch nachhaltig in der Struktur der Stadt verankern, sehen wir, weil wir das Wiener Klimagesetz beschlossen haben und umsetzen und du mit deiner großen Entschlossenheit auch beim Klimabudget schaust, dass es wirklich in allen Bereichen der Verwaltung strukturell verankert wird und damit nachhaltig auch wirken kann. (Beifall bei SPÖ und NEOS.)

 

Was wir sicher alle nicht vergessen, wir hatten letztes Jahr auch Wahlen zum Wiener Gemeinderat, Landtag und zu den Bezirksvertretungen, und das fällt auch in diese Geschäftsgruppe. Mit 62,74 Prozent Wahlbeteiligung und fast 700 000 abgegebenen Stimmen haben die Kolleginnen und Kollegen durchaus eine lange Nacht vor sich gehabt, diese Wahl zu organisieren und dann auch auszuzählen. Ich möchte mich ganz herzlich bei den KollegInnen des Magistrates bedanken, aber natürlich vor allem bei den vielen WahlheldInnen dieses Tages, nämlich bei den WahlbeisitzerInnen, -BeobachterInnen, die in den Sprengelwahlbehörden oder in den Bezirkswahlbehörden tätig waren. Sie sind absolut großartig und notwendig, um diese Form von demokratisch organisierten Wahlen durchzuführen. (Beifall bei SPÖ und NEOS.)

 

So, und wenn sich einige jetzt denken: "Huch, 50 Minuten, das ist ja schon recht lang.", und vielleicht von meinen Ausführungen schon etwas ermüdet sind (Zwischenrufe von GR Armin Blind und StR Dominik Nepp, MA.), die möchte ich einladen, sich ein bisschen zurückzuträumen in jene Veranstaltungen, in jene Konzerte, Theateraufführungen, die letztes Jahr in Wien aus dem Kulturressort stattgefunden haben. Ich bin mir sicher, irgendjemand hat sich intensiv dem Johann-Strauss-Jahr und den vielen Veranstaltungen dazu gewidmet, war im Wien Museum bei der Sonderausstellung oder bei der Dauerausstellung, die nach wie vor kostenlos allen Wienerinnen und Wienern, aber auch allen Gästen zur Verfügung steht, war in einem der Theater, vielleicht im Theater an der Wien, das letztes Jahr den Opern-Oscar gewonnen und damit abermals den Scheinwerfer auf hohe Qualität gelegt hat. Auch die Wiener Symphoniker haben uns mit wunderbaren Picknicks oder Konzerten in der Vorstadt, auch in Gasthäusern erfreut. Also für alle, die noch ein bisschen in diesen kulturellen Veranstaltungen schwelgen, sie sind Nahrung für unsere Seele und ein ganz wichtiger Beitrag zur Lebensqualität unserer Stadt. (Beifall bei SPÖ und NEOS.)

 

Abschließend möchte ich meinen Dank an den Finanzdirektor Christoph Maschek und sein ganzes Team aussprechen, denn es ist jedes Jahr herausfordernd, aber letztes Jahr war sicher besonders fordernd. Danke auch für unsere gemeinsamen Aktivitäten und Verhandlungen mit dem Bund im Rahmen des Stabilitätspaktes. Wir setzen gerade nahtlos fort und, ja, es werden sicher auch die nächsten Finanzausgleichverhandlungen nicht unspannend werden. - Vielen herzlichen Dank für deine Arbeit. (Beifall bei SPÖ und NEOS sowie von StR Peter Kraus, MSc und StRin Mag. Judith Pühringer.)

 

Ich möchte ganz herzlich anschließen und dem Abteilungsleiter der MA 6, Erich Schwammenschneider und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern danken, dass wir diesen Rechnungsabschluss diskutieren können und hier das Zahlenwerk in dieser akribischen Detailliertheit vorliegt. Dafür sind die Kolleginnen und Kollegen, die auch die Buchungen und alles darüber hinaus vornehmen, zuständig. Es sind tatsächlich unglaubliche Summen von über 33 000 Einzelkonten, die wir hier diskutieren können, also ein gewaltiges Werk. Danke an alle Kolleginnen und Kollegen der MA 6. (Beifall bei SPÖ und NEOS sowie von StR Peter Kraus, MSc und StRin Mag. Judith Pühringer.)

 

Und dann möchte ich mich bei allen entschuldigen, die ich nicht erwähnen konnte, weil tatsächlich die Zeit nicht ausreicht, um diese Leistungsbilanz und Leistungsstärke aus allen Bereichen mitzunehmen, wenn ich nur an die Wien Holding, an die Stadtwerke denke, oder an die Berufsfeuerwehr Wien, an die Rettung, an die vielen großartigen Organisationen, die zum Teil 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr für die Wienerinnen und Wiener tätig sind, Großartiges leisten und ich deshalb auch immer ihre Arbeit und den Personalstand der Stadt gerne verteidige, denn ich weiß, wie wichtig diese Leistung für uns ist.

 

Ich möchte mich noch bei den Bezirken und bei den Bezirksvorsteherinnen und Bezirksvorstehern herzlich für die gute Zusammenarbeit im letzten Jahr bedanken - die Zusammenarbeit bedarf manchmal vielleicht noch gegenseitiger Geduld, aber wir sind da auch auf einem sehr guten Weg. Und meinem Team: Nach einem Jahr sind wir, glaube ich, angekommen. Auch ein großes Dankeschön an das Team meiner Geschäftsgruppe, die mich hier begleitet haben. (Beifall bei SPÖ und NEOS.)

 

Abschließend möchte ich mich noch ganz herzlich bei der Wiener Stadtregierung und bei meinem Bürgermeister für das großartige erste Jahr, das ich haben konnte, und für die gute Zusammenarbeit bedanken. Das macht wirklich sehr, sehr viel Freude, auch wenn die Zeiten herausfordernd bleiben. Ich möchte mich noch bei Ihnen allen für die Debatten bedanken, die wir schon im letzten Jahr geführt haben, die meistens sehr fruchtbringend und produktiv sind. Ich freue mich jetzt auf die Debatte des Rechnungsabschlusses 2025. - Danke für Ihre Aufmerksamkeit. (Beifall bei SPÖ und NEOS.)

 

Vorsitzende GRin Marina Hanke, BA: Vielen Dank, Frau Vizebürgermeisterin.

 

09.58.40Ich eröffne die Debatte, und als erster Redner hat sich Herr GR Zierfuß gemeldet, selbst gewählte Redezeit sind 15 Minuten. - Bitte.

 

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