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Gemeinderat, 13. Sitzung vom 27.04.2026, Wörtliches Protokoll  -  Seite 31 von 89

 

Bewegung gemacht wird! Der Gesundheitsaspekt, der soziale Aspekt sind natürlich im Sport und besonders auch im Fußballsport in den großen Bezirken ganz wichtig. Aber auch immer mehr und immer wichtiger ist - auch das ist eine wichtige Entscheidung - die Förderung von Frauensport.

 

Und ich kann Ihnen nur sagen, ich schaue mir sehr, sehr viele Plätze an. Ich war am Wochenende auf vier Fußballplätzen, was schlecht für mich ist, weil ich natürlich dann immer eine Schnitzelsemmel essen muss und dann vielleicht in der Kantine noch sitzen bleibe. Aber auf der anderen Seite - und ich habe wirklich alle Sportanlagen, alle Fußballanlagen, in Wien öfters besucht, ja - rede ich, wenn ich dort bin - ich schaue mir das Match nicht nur an, sondern ich quatsche natürlich mit den Leuten -, natürlich auch mit den Pächtern und mit den Vereinsobleuten, wie es ihnen so geht, wie es so läuft. Und ich muss sagen, viele leisten wirklich großartige Arbeit, weil sie in Wahrheit größere Kosten und geringere Einnahmen haben. Das ist das Hauptproblem, das sie alle haben, und sie tun trotzdem weiter, kämpfen und beuten sich ehrenamtlich aus, und das ist der Grund, warum viele Vereine gerade noch überleben können. Die meisten machen wie gesagt ihre Arbeit auch recht gut.

 

Es gibt aber leider auch einige, die das weniger gut machen. Die machen Folgendes: Die nehmen diese extrem günstig gepachteten Anlagen her, haben den Auftrag, dort Sport zu machen, Fußball zu machen, und denken sich, es ist gescheiter, andere Geschäftsmodelle zu verwirklichen, die mehr Geld bringen, indem sie halt die Anlage untervermieten, unterverpachten zum Beispiel, indem sie da halt andere Geschäftsfelder zulassen bis dorthin, dass es Sportvereine gibt, die ein Geschäftsmodell entdeckt haben, indem sie zum Beispiel Autoparkplätze am Fußballplatz, auf der Anlage, vermieten und sagen, das bringt ihnen eigentlich viel mehr, als wenn sie da vielleicht eine U 10 haben, für die sie einen Nachwuchstrainer machen müssen. Daher möchte ich sagen, hier müssen wir wirklich mutiger sein und viel, viel kritischer hinschauen.

 

Ich sehe jetzt den StR Hacker nicht, aber ich weiß - und deswegen wollte ich auch noch einmal danke sagen -, er hat das zum Beispiel in einem konkreten Fall von einem Fußballplatz gemacht, bei dem sie sogar noch den Mut gehabt haben - das ist wirklich Chuzpe -, nicht nur die Autos dort gegen viel Geld stehen zu lassen, sondern die, die kurz stehen geblieben sind, abschleppen zu lassen und noch 300 EUR zu verlangen. Die haben das als Geschäftsmodell gemacht. Daher finde ich es wichtig, dass wir auch mutig sind und sagen, dass es bei Dingen, die wir nicht wollen, auch eine Sanktion gibt.

 

Jetzt spreche ich konkret natürlich auch die MA 51 an, die ja quasi Hüterin dieser Verträge ist und neue Verträge immer wieder abschließt oder verlängert. Da muss man einfach sagen: Leute, wir haben einen Auftrag. Diese Plätze werden mit viel Geld gefördert. Wenn jemand das nicht erfüllt, wenn jemand glaubt, er muss da - keine Ahnung; Gebetsstätten hatten wir schon am Ankerbrotplatz zum Beispiel - etwas anderes machen als Sport und damit Geld verdienen, dann muss man dem einen Riegel vorschieben. (Beifall bei den GRÜNEN.)

 

Und die Kritik - und das muss man sich auch anschauen - betrifft natürlich auch die einzelnen Verbände. Die meisten Verbände leisten wie gesagt sehr, sehr gute Arbeit. Manchmal habe ich das Gefühl, dass man es vielleicht noch ein bisschen besser machen könnte, auch beim Fußballverband. Obwohl das meine Sportart ist, möchte ich da schon auch einmal ein kritisches Wort sagen. Wie ihr seht, ist das der Verband, der mit Abstand die größte Förderung bekommt. Heute beschließen wir - ich weiß es gar nicht - 550 000 EUR, und dann gibt es noch die Jugendförderung. Ich weiß, was bei den Vereinen ankommt, und das ist leider ein Bruchteil. Das heißt, da geht noch sehr viel in die Verbandsarbeit selber. Man ist mit sich selbst beschäftigt, schafft es vielleicht auch zu wenig, neue Sponsoren und neue Mittel zu bekommen, aufzutreiben, verwendet das Geld quasi dazu, sich selbst zu erhalten, und die, die es eigentlich brauchen, werden dann oft im Regen stehen gelassen und leiden darunter.

 

Ich möchte auch ganz konkrete Beispiele sagen, bei denen ich echt das Gefühl habe, dass Vereine, die ehrenamtlich gute Arbeit leisten, vielleicht wirklich ein bisschen mehr Unterstützung bräuchten, als sie derzeit bekommen. Ich fange vielleicht gleich bei den Beispielen an, die genannt worden sind. ASV 13, Kollege Gorlitzer, ich weiß nicht, ob du das weißt: Das sind zwei Plätze, und nur der hintere Platz gehört der Stadt Wien, also der Kunstrasenplatz hinten, wo man über die Straße gehen muss, und der ist einem Topzustand. Bei dem haben wir auch forciert, dass das gemacht wird. Was nicht passiert, ist das beim Platz vorne. Der gehört nicht der Stadt Wien, Eigentümer ist der ASVÖ in dem Fall, und warum die das nicht machen, ist mir ein Rätsel, weil die auf der anderen Seite auch heute wieder Förderungen von uns bekommen, um solche Dinge zu machen. (GR Mag. Dietbert Kowarik: Das geht sich aber nicht aus!) - Ja, aber sie gehen es seit Jahrzehnten nicht an, sie machen es einfach nicht. Aber es ist jetzt keine Geschichte der Stadt Wien, um das ganz konkret zu sagen.

 

Zum Postsportplatz möchte ich vielleicht auch noch etwas sagen. Die Kollegin - wo ist sie jetzt? Sie ist gar nicht mehr da, okay -, die Frau Hu, ist gar nicht mehr da? - Nein? Okay. Ich war überrascht, dass die Kollegin weiß, was da passiert, weil ich es noch nicht weiß. Und wir haben uns auch - Peter Kraus, Judith Pühringer, wir waren zu viert - mit den Postvertretern getroffen. Es gibt dort Ideen, aber einen Plan gibt es noch nicht. Es gibt einfach noch keinen Plan, um das jetzt konkret zu sagen.

 

Und auch zu den zwei Anträgen die heute von der Regierung und von euch gestellt werden: Ja, klar werden wir denen zustimmen, weil es so No-na-Anträge sind. Ja eh, wir wollen alle mehr Sport.

 

Nur, sich hinzustellen und zu sagen wir können nichts tun, stimmt auch nicht ganz. Weil wer ist verantwortlich dafür, dass Grundstücke gewidmet werden? Wer macht das? - Das macht weder die Post, noch der Postverein. Das machen schon noch wir da. (Beifall bei den GRÜNEN.) Also wir hätten sehr wohl auch Möglichkei

 

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