Gemeinderat, 9. Sitzung vom 18.12.2025, Wörtliches Protokoll - Seite 25 von 103
in die Gesundheit, damit Wien auch in Zukunft die lebenswerteste Stadt bleibt.
Im Wiener Gesundheitsverbund, und Sie wissen das, wird gerade das größte Bauprogramm aller Zeiten umgesetzt. Dieses Bauprogramm, mit den Grundsätzen der Transparenz und der Wirtschaftlichkeit, hat auch die Grundsätze des Klimaschutzes und der Nachhaltigkeit. Ich denke, das sollten wir hier sehr betonen, denn es wird vor allen Dingen auf den Baustoff Holz gesetzt, Fassadenbegrünungen, klimafreundliche Energieversorgung, all das kommt bereits sehr erfolgreich zum Einsatz.
Ein erstmals veröffentlichter Umsetzungsbericht zeigt nun, dass die neuen Standards wirken. Rund 2 300 Tonnen CO2 konnten alleine beim Holzmodulbau für die psychiatrische Abteilung der Klinik Ottakring im Vergleich zu einem Gebäude in Stahlbetonbauweise eingespart werden. Drei Stationen sind dort entstanden, mit insgesamt 60 Betten, eine Tagesklinik, ein ganzes Stockwerk mit Therapieräumen wurde in 3 000 Kubikmeter Holz verpackt, dass für seine Fähigkeit CO2 zu binden, bekannt ist. Und wurde diese moderne psychiatrische Abteilung in der Klinik Ottakring in der Zeit fertiggestellt? - Ja! War sie im Budgetrahmen? - Ja! Übrigens wurde im November dieses Jahrs an den WIGEV der Best Practice Award für klimafreundliche Gesundheitseinrichtungen verliehen.
Außerdem entwickelt sich das Gelände der Klinik Hietzing zum Wohlfühlort für PatientInnen, BesucherInnen und MitarbeiterInnen - und das alles bei laufendem Betrieb. Das prämierte Architekturkonzept überzeugt durch moderne Infrastruktur, kurze Wege und klare Strukturen. Bereits 26/27 werden in drei Pavillons erste zukunftsweisende Modernisierungen des medizinischen Leistungsspektrums in Betrieb gehen und einen Vorgeschmack auf die moderne Klinik Hietzing geben. Außerdem, die topmoderne Klinik Favoriten, die kommen wird: Das Mutter-Kind- und OP-Zentrum ist ja bereits eröffnet, das gesamte bisherige Pavillonsystem wird ersetzt und eben an dieses moderne Mutter-Kind-Zentrum und OP-Zentrum angebunden. Auch im AKH tut sich unglaublich viel, das wissen Sie, in 19 Baubereichen am gemeinsamen Standort AKH und MedUni Wien wird in einer hocheffizienten und modernen Infrastruktur für PatientInnenversorgung an Forschung und Lehre gebaut. Die beste medizinische Versorgung auch für die kommenden Generationen ist damit gewährleistet.
Die Zeit läuft, Wahnsinn, aber ich kann es Ihnen nicht ersparen, auch die neue Sporthalle Wien ist ein absolutes Erfolgsprojekt. Es sind 13 000 Quadratmeter Raum für vielfältige Aktivitäten entstanden, drei unabhängig bespielbare Hallen mit mobilen Tribünen, und so weiter und so fort. 3 000 Zuschauerinnen und Zuschauer haben dort Platz, eine Verdreifachung der Nutzungszeiten, all das ist in Wien bei Großprojekten im Zeitplan, im Kostenrahmen möglich.
Ich habe auch noch Zeit das Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser anzusprechen: Umbau Haus Trazerberg, fertiggestellt, Umbau Haus Föhrenhof, fertiggestellt, Umbau Haus An der Türkenschanze, fertiggestellt. In der Zeit? - Ja! Im Kostenrahmen? - Ja!
Wien ist groß und Wien kann Großprojekte. - Herzlichen Dank. (Beifall bei SPÖ und NEOS.)
Vorsitzender GR Armin Blind: Die Aktuelle Stunde ist damit beendet.
Bevor wir zur Erledigung der Tagesordnung kommen, gebe ich gemäß § 15 Abs. 2 der Geschäftsordnung bekannt, dass von den Gemeinderatsmitgliedern des Klubs der Sozialdemokratischen Fraktion des Wiener Landtages und Gemeinderates keine, des NEOS-Rathausklubs keine, des Klubs der Wiener Freiheitlichen 18, des Grünen Klubs im Rathaus keine und des ÖVP-Klubs der Bundeshauptstadt Wien fünf schriftliche Anfragen eingelangt sind. Vor Sitzungsbeginn sind von Gemeinderatsmitgliedern keine Anträge eingelangt.
Die Anträge des Stadtsenats zu den Postnummern 5, 7, 13, 29, 35, 38, 39, 43, 50, 51, 52, 54, 56, 57, 58, 59, 60, 63, 65, 66, 67, 68, 70, 75, 76, 79, 85, 86, 87, 91, 92, 97, 100, 101, 102, 103, 104, 105 und 108 gelten gemäß § 26 der Wiener Stadtverfassung als bekanntgegeben. Bis zu Beginn dieser Sitzung hat kein Mitglied des Gemeinderats zu diesen Geschäftsstücken die Verhandlung verlangt. Ich erkläre daher gemäß § 26 der Wiener Stadtverfassung diese als angenommen und stelle fest, dass im Sinne des § 25 der Wiener Stadtverfassung die erforderliche Anzahl von Mitgliedern des Gemeinderates gegeben ist.
In der Präsidialkonferenz wurden nach entsprechender Beratung die Postnummern 109 bis 114 zum Schwerpunktverhandlungsgegenstand erklärt und gleichzeitig folgende Umreihung der Tagesordnung vorgeschlagen. Das sind die Postnummern 109 bis 114, 40, 41, 42, 115, 44, 45, 49, 55, 69, 73, 74, 83, 88, 46, 47, 48, 53, 61, 62, 64, 71, 72, 77, 78, 80, 81, 82, 84, 89, 90, 93, 94, 95, 96, 98, 99, 106, 107, 33, 34, 36, 37, 27, 28, 30, 31, 32, 1 bis 4, 6, 8 bis 12, 15, 14, 16, 17, 18, 23, 24, 19 bis 22, 25 und 26. Die Postnummern werden daher in dieser Reihenfolge zur Verhandlung gelangen.
Weiters gebe ich bekannt, dass zur Postnummer 14 die GemeinderätInnen Bakos, Löcker und Vasold sowie zur Postnummer 107 GR Gremel eine Befangenheitserklärung gemäß § 22a der Geschäftsordnung des Gemeinderates abgegeben haben.
Ich darf im Gemeinderat die Sektionschefin des Rechnungshofes Mag. Dr. Anna Rossoll recht herzlich in unserer Runde begrüßen. Herzlich willkommen im Wiener Gemeinderat. (Allgemeiner Beifall.)
Ich schlage vor, die Berichterstattung und die Verhandlung über die Geschäftsstücke 109 bis 114 der Tagesordnung, sie betreffen Berichte des Rechnungshofes zusammenzuziehen, die Abstimmung jedoch getrennt durchzuführen. Wird dagegen ein Einwand erhoben? - Das ist nicht der Fall.
Ich bitte die Berichterstatterin, GRin Rompolt, die Verhandlung einzuleiten. Bitte darum. - Es kommt zu einem Berichterstatterwechsel, ich bitte Herrn GR Reindl, die Verhandlung einzuleiten.
Berichterstatter GR Mag. Thomas Reindl: Ich bitte um Zustimmung.
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