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Gemeinderat, 9. Sitzung vom 18.12.2025, Wörtliches Protokoll  -  Seite 16 von 103

 

die Aktuelle Stunde das Thema "Wien setzt heute Schritte für eine gute Zukunft: Erfolgreiche Großprojekte machen Wien zur lebenswertesten Stadt" ordnungsgemäß vorgegeben. Ich ersuche den Erstredner, Herrn GR Taucher, die Aktuelle Stunde zu eröffnen, wobei ich bemerke, dass seine Redezeit mit zehn Minuten begrenzt ist. - Guten Morgen, Herr Gemeinderat.

 

10.11.10

GR Mag. Josef Taucher (SPÖ)|: Guten Morgen! Herzlich willkommen, Schüler und Schülerinnen hier im Gemeinderat in Wien auf der Galerie! Sehr geehrte Frau Vorsitzende, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Wiener und Wienerinnen vor den Bildschirmen zu Hause!

 

Ja, wir haben heute die Aktuelle Stunde eingereicht, und sie heißt "Wien setzt heute Schritte für eine gute Zukunft", weil selbstverständlich nur das, was wir heute auf den Weg bringen, morgen genutzt werden kann und Zukunft gestaltet. Wer nichts macht, verspielt die Zukunft. Großprojekte machen Wien zur lebenswertesten Stadt, und so soll es auch in Zukunft bleiben. (Beifall bei SPÖ und NEOS.)

 

Und ich weiß, es wird mit Tunnelblick oft von der Opposition nur das diskutiert, was vielleicht Schwierigkeiten bereitet, was durch den Baukostenindex teurer wird und, und, und. Man sieht nie hin zu den Projekten, die wir erfolgreich umsetzen und die dieses Wien ausmachen. Deswegen habe ich mir gedacht, wir könnten die Aktuelle Stunde im Gemeinderat einmal dazu nützen, über gute Dinge zu reden, über positive Dinge zu reden, und ich habe eine unendlich lange Liste an Projekten mitgebracht, die ich Ihnen heute vorstellen werde. (Der Redner hält eine Reihe miteinander verbundener Fotos in die Höhe, die Bauwerke zeigen und mit abgehakten Aufschriften versehen sind.) Das beginnt schon bei der U1-Verlängerung nach Rothneusiedl (Zwischenruf von GR Ing. Udo Guggenbichler, MSc.), das geht weiter mit dem Wiener-Netze-Campus in der Nussbaumallee. Das alles sind Projekte, die wir in der Zeit und im Budget umgesetzt haben. (StR Peter Kraus, MSc: ... U1-Verlängerung!) - Ja. Wir müssen einmal die schönen Dinge auch in die Sonne stellen, denn wenn es nach euch gehen würde, dann wäre ja Wien ein dunkles Pflaster, wo man sich den ganzen Tag fürchten muss, wo keine Schule funktioniert, wo kein Kindergarten funktioniert, wo gar nichts geht. Also bitte, ich borge es Ihnen dann auch (die Fotoreihe über das Rednerpult hängend), Sie können es dann auch noch anschauen. (Beifall bei SPÖ und NEOS.)

 

Es macht selbstverständlich auch für euch (in Richtung Besuchergalerie), für die Jugend, für die nächste Generation, einen riesigen Unterschied, in welcher Stadt man lebt, ob man in einer Stadt lebt, wo man sich die Mieten nicht leisten kann, weil sie so teuer sind, weil es keinen sozialen Wohnbau gibt, oder ob man in einer Stadt wie London lebt, wo der öffentliche Verkehr so teuer ist, dass man sich das Ticket nicht leisten kann, oder ob man in einer Stadt lebt, wo es keine Kulturangebote gibt.

 

Ich möchte auch hier nur daran erinnern: Wir haben das Wien Museum erneuert, umgebaut und erweitert. Auch hier hat es ganz viele Unkenrufe gegeben: Na, das ist denkmalschützerisch am Karlsplatz nicht möglich, und es passt nicht ins Ensemble, und das wird nichts! - Wir haben es in der Zeit umgesetzt, wir haben es im Budget umgesetzt, und es ist ein absolut erfolgreiches Großprojekt für Wien, für die Kultur, mit der gratis Dauerausstellung, und es sind aberzehntausende Leute ins Wien Museum hineingeströmt, um sich über die Wiener Geschichte zu informieren, um sich über Zeitgeschichte zu informieren, um sich das anzuschauen. Es ist ein kostenloses Angebot, und das werden wir auch so weiterführen. Darauf sind wir immens stolz in dieser Stadt. (Beifall bei SPÖ und NEOS.)

 

Eine Zahl nur (GR Armin Blind: Busterminal!) - ja, ich weiß, Sie haben einen Tunnelblick; vielleicht bauen wir den Lobautunnel; dann können Sie dort drinnen schauen: Also wir haben im Wien Museum gleich am Anfang 650 000 Besucher gehabt. Das zeigt schon: Die Wiener und Wienerinnen lieben ihr Wien Museum. Das soll auch so sein, und das ist erfolgreiche Politik.

 

Oder wenn wir weiterschauen: Wir haben hier den Klimastadtrat sitzen. Es sind wahnsinnig große Projekte, die unser Klimastadtrat umsetzt, allein die riesigen Wasserspeicher, die die Stadt resilient machen - in der Zeit umgesetzt, im Budget umgesetzt. Die Großpumpe für die Hochwasser, die wir jetzt auf der Donauinsel gebaut haben - umgesetzt. Wenn ihr schaut: Wir haben seit 20 Jahren ... Ich weiß, die Frau Sequenz hat 2014 einmal einen Antrag für Breitenlee eingebracht. Aber wer hat es gemacht? - Die Renaturierung des Bahnhofs Breitenlee ist ein Riesenprojekt, wir setzen es um. Park der Artenvielfalt: Wir setzen es um. Das sind ja die Wohnzimmer der Wiener und Wienerinnen. Das machen wir laufend an Großprojekten, und das kostet immer Millionen, und das wird in der Zeit und im Plan umgesetzt (GR Armin Blind: Busterminal!), weil damit die Stadt lebenswert ist. Nicht jeder hat ein Haus mit einem Garten, deswegen geht man in den Park der Artenvielfalt oder in einen kleineren Park in der Stadt oder in ein Stadtwäldchen. All das ist gelebte und gebaute Lebensqualität für die WienerInnen. (Beifall bei SPÖ und NEOS.)

 

Oder, gerade für die jungen Leute: Wenn ihr auf den CopaBeach oder zum Pier 22 geht, wo der Leuchtturm auf der Donauinsel steht, der gerade renoviert wird: Das ist ein wahnsinnig schönes Freizeitgelände, wo man chillen kann, wo man die Seele baumeln lassen kann, wo man Basketball spielen kann, das absolut modern, lebensfreundlich, offen, hell gestaltet ist, auch mit neuen Badezugängen. Gratis baden - so etwas gibt es in Wien -, man kann gratis an die Alte Donau, an Schotterteiche und natürlich auf die Donauinsel gehen (StR Dominik Nepp, MA: Gratis ist gar nichts! Das zahlen alles die Steuerzahler!) - in der Zeit umgesetzt, architektonisch wunderschön, und die Leute lieben es. Ich war im Sommer erst dort, die Leute reden mich an: Wissen Sie, wer das gemacht hat? Wie super ist das? Wir lieben es, wir gehen gerne her! - Frauen bewegen sich gerne dort, weil es Safe Spaces sind, sichere Räume. Es ist großartig,

 

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